Kommet her zu mir

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Wie Religion, neue Mitarbeiter und Kundenorientierung zusammenpassen, steht im neuen Artikel auf dem Portal CRM-Expert, hier ein Auszug:

Menschen in wirklichen Religionsgemeinschaften haben viel mit Menschen in wirklichen Unternehmen gemeinsam. Sie gehen gern in diese Gemeinschaft, in dieses Unternehmen, sie fühlen sich wohl, sie arbeiten vertrauensvoll zusammen, sie vertreten ihre Gemeinschaft nach außen und sie akzeptieren andere Gemeinschaften. Dazu müssen sie nicht einmal „mühselig und beladen“ sein (Matthäus 11.28), um den Vers der Überschrift zu komplettieren.

Unternehmen, die diese Voraussetzungen nicht schaffen, haben große Probleme in der Personalgewinnung. So können Sie heute – und noch vermehrt in der Zukunft – ihre oft guten Ideen am Markt nicht verwirklichen.

Menschenfischer

Um beim religiösen Vergleich zu bleiben: Das „Gewinnen“ von Mitarbeitern für ein Unternehmen wird die Aufgabe der Zukunft: die Personalabteilung bekommt einen neuen Mitarbeiter oder die Marketingabteilung eine neue Aufgabe.

Den gesamten Artikel unter https://crm-expert-site.de/kundenorientierung/

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Mein Gott, soviel Unsinn auf dieser Welt

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, die ich für verbesserungswürdig halte: Teil 4 2018

Post von o2, mit dem ich eingeladen werde, mich bei o2 zu registrieren, um das Online Angebot zu nutzen. Ich bin schon seit einigen Jahren registriert. Offensichtlich gibt es bei o2 entweder viel Nachlässigkeit oder keine Möglichkeit, Adressen nach registrierten und nicht registrierten Kunden zu unterscheiden. Ich nenne das fehlende Wertschätzung eines Kunden.

Senso Angebot, beim Kauf einer Maschine werden die Kosten für dazugekaufte Pads erstattet. Die Rechnung der Maschine ist als Kopie, die Rechnung der Pads im Original mitzuschicken. Ich habe beides auf einer Rechnung, huch, was mache ich jetzt. Was macht ein Unternehmen, bei dem alle Belege automatische digitalisiert werden. Vielleicht ist die Aktion ja gar nicht für Unternehmen, aber sie läuft in der Metro. Die Gedankengänge, die zu dieser Anweisung geführt haben, wären sicher interessant.

Karstadt Umtausch ich bekomme nicht das Geld zurück, sondern einen Gutschein. Das ist rechtlich so korrekt. Im Netz hätte ich keine Probleme, mein Geld zurück zu bekommen. Es wird häufig über die Menschen geschimpft, die sich im Geschäft beraten lassen und dann im Netz kaufen. Das könnte ein Grund sein.

Wir haben eine „Wieder sehen – im Sinne von Sehschärfe Verbesserung – wie mit 20“ Post bekommen, bekannt aus TV. Soll besser als lasern sein. Wir müssen uns nur beeilen, das Sonderangebt ist für uns limitiert bis zum Ende des Monats und wir bekommen bei Bestellung zusätzlich einen Kugelschreiber und eine Uhr. Mit Augentest und im Sonderangebot statt 79,95 nur 19,95. Was wir doch wieder ein Glück haben.

Erschlichenes Vertrauen und Service Angebote

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, die ich für verbesserungswürdig halte:

Gerade lese ich die Ankündigung zu einem Vortrag eines Speakers: Thema Vertrauen aufbauen, Unterthema: Wie man Menschen an sich bindet, Vita: früherer Geheimagent, der sich in kriminelle Organisationen eingeschleust hat. Für mich geht diese Linie in eine Richtung, in der ich wirkliches Vertrauen nicht finden kann. Muss ich an jemand gebunden sein, dem ich vertraue? Muss ich an jemand gebunden sein, um ihm zu vertrauen?

Wenn ich mich in eine kriminelle Organisation einschleuse, täusche oder enttäusche ich da Menschen, die mir vertrauen? Vielleicht spricht er die heimlichen Wünsche von uns an, dass alle uns lieben und alle von uns abhängig sein sollen. Aber Vertrauen aufbauen ist etwas anderes.

In einer Welt, die so oft unser Vertrauen enttäuscht, sind vertrauenswürdige Personen der Anker, der uns am Aufgeben hindert. Meine meisten Geschäfte laufen nach wie vor per Handschlag. Ein paar schicken auch Verträge. Getty hat mal sinngemäß gesagt: Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist er nutzlos. Aber jetzt zum Service:

Bildmobil schreibt mir, dass ich meinen Internet-Stick aufladen soll, er ist gemäß irgendwelchen Paragraphen deaktiviert worden und ich kann ihn wieder aktivieren. Die entsprechend angegebene Internetseite ist außer Betrieb, weil sie im Moment überarbeitet wird. Ich schreibe zurück und weise auf den Missstand hin. Es kommt recht schnell eine Antwort, in der ich erklärt bekomme wie ich den Stick aufladen soll und dem erneuten Verweis auf die nicht erreichbare Seite. Jetzt geht sie.

Gleichzeitig kommt ein Fragebogen, ob ich mit der Beantwortung meiner Anfrage zufrieden bin. Ich glaube, meine Antwort wird den Schnitt der Zufriedenheit nach unten ziehen. Vielleicht war ich jetzt etwas zu harsch, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass eine Seite, die vorher nicht funktioniert hat, jetzt erreichbar ist. Es wäre besser gewesen, wenn man mich im erneuten Anschreiben darauf aufmerksam gemacht hätte.

Ich versuche nun, den Stick wieder aufzuladen, die Funktionen, die mir im Mail erklärt worden sind, sind nicht vorhanden. Ich schreibe die Service Adresse an und bekomme den Hinweis, dass ich ein falsches E-Mail bekommen habe, dass diese Funktionen bei mir nicht möglich sind. Ich denke, ich werde nichts unternehmen, dann wird mein Account endgültig deaktiviert und dann ist Ruhe.

Sie haben Post

Die Lambert Akademie schreibt mir:

Sie haben Post
Was auch immer Sie die nächsten Tage vorhaben,
dass hier sollten Sie auf keinen Fall verpassen!

Sind Sie (schon) dabei?!? (… morgen letzter Tag kosten-frei!)

Beste Grüße!

Dirk-Michael Lambert

P.S.: Ich zeige Ihnen alles live …!

Kurz und knapp, meine Neugier ist geweckt, ich probierte alle Links aus (Die Links sind von mir entfernt, sie befanden sich an den jetzt unterstrichenen Bereichen). Danach aber gehört das Mail in die Rubrik „was man besser machen könnte“. Alle drei Links landen auf der gleichen Seite und ich kann wieder mal schnell reich werden.

Aber so ein Mail mit einem vernünftigen Hintergrund hat sicher nicht nur eine hohe Öffnungsrate, sondern auch eine hohe Reaktionsrate.

Aufgeschnappt

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beim Ressourceneffizienz Kongress Frankfurt

Man schätzt, dass zukünftig 85% der Bevölkerung in Europa in Großstädten leben werden. Das wird für Österreich interessant, denn da gibt es nur eine Großstadt. Der Rest wird Alpen Disney Land?

Jeden Tag 1 Stunde denken, wie macht man das? Nehmen Sie ein leeres Blatt Papier, einen Stift und einen Küchenwecker, den sie auf 1 Stunde einstellen und warten Sie ab, was passiert. So etwas macht man natürlich allein. Und nicht schummeln!

Ab und zu ein paar Sekunden gar nichts tun – auch nicht denken – das nennt man Achtsamkeitsübung – einfach nur achtsam sein. Bei der nächsten Ampel einfach mal nur auf die Ampel schauen und sonst nichts tun. Profis würden noch eine rote Nase aufsetzen. Und nicht nach rechts oder links schauen.

Übrigens, so eine rote Nase ist auch gut, wenn man Ärger mit Kunden Lieferanten, Kollegen, Chefs, Familie hat. Einfach hinterher im Klo einschließen, die Nase aufsetzen und ein paar Minuten in den Spiegel schauen. Da erkennt man manchmal, wie unwichtig die Situation gerade gewesen ist.

Akzeptanz ist das Erkennen eines Einzelnen, das eine Veränderung einen positiven Mehrwert für ihn selbst hat. Toleranz ist, wenn man etwas akzeptiert, obwohl man keinen eigenen Mehrwert erkennt. Ignoranz ist, wenn einem das egal ist. Brisanz ist, wenn man gar nicht weiß, um was es eigentlich geht. Polemische Schlussfolgerung von mir: Brisanz ist das beherrschende Thema unserer Zeit.

 

Brigitte verdient am meisten

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Emma und Ben sind in 2017 die beliebtesten, aber sie sind nicht die erfolgreichsten Vornamen.

Lt. einer Pressemitteilung von Sarah Dorfstätter auf diePresse.com hat freelancermap untersucht, in wie weit der Vorname die Höhe des Stundensatzes für freie Mitarbeiter  beeinflusst. Dabei kam heraus, das traditionelle Namen mehr verdienen als Vornamen, die im Moment im Trend liegen (Vielleicht ist es auch so, dass die Besitzer von trendgerechten Namen auch noch zu klein sind, um hier teilnehmen zu können).

Brigitte verdient drei Euro mehr als der männliche Spitzenreiter Kurt – als Topverdiener unter den männlichen Freelancern bekommt er 85 Euro die Stunde. Damit liegt diese Statistik in krassem Gegensatz zu sonstigen Vergleichen zwischen Männern und Frauen. Überhaupt sind hier die Vergleiche zwischen Männern und Frauen eher unbedeutend. Das gibt aber auch vielleicht am ehesten die Sinnhaftigkeit dieser Statistik wieder.

Nur wenige Vornamen haben im 21. Jahrhundert so abgebaut und einen solch schlechten Ruf genossen wie der Name Kevin (warum eigentlich, auch so ein Shitstorm). In der Freelancer-Branche taucht der Name nur selten auf und fehlt deshalb auf den Spitzenplätzen. Mit 48 Euro pro Stunde befindet sich Kevin erst am unteren Ende des Tableaus. Chantal findet sich gar nicht unter den ersten 150 Plätzen.

Die Sätze liegen natürlich deutlich über denen eines Mitarbeiters im Angestelltenverhältnis. Aber das ändert sich , wenn man die bezahlten Arbeitsstunden vergleicht und die zusätzlichen Kosten des Freelancers für Absicherung und Arbeitsplatz hinzurechnet. Es ist die Ausnahme, dass ein Freelancer Vollzeit beschäftigt ist. Da nimmt ein Unternehmen lieber einen Leiharbeiter.

Den kompletten Artikel und vielleicht auch Deinen persönlichen Vornamen findest du unter https://diepresse.com/home/karriere/karrierenews/5396678/Sag-mir-deinen-Namen-und-ich-sag-dir-wie-viel-du-verdienst

Ich stehe auf Platz 46

Unzufriedenheit ist heilbar

Seit 2004 kennt man den besten Witz der Welt. Dabei kam auch heraus, dass Deutsche im Gegensatz zu z.B. Kanadiern über fast alles lachen können. Kanadier gelten gemeinhin eher als zufrieden, Deutsche eher als unzufrieden. Ob zu viel lachen ein Ausdruck für Unzufriedenheit ist? Hier der Link, falls Sie mehr wissen möchten.

Aus diesem Anlass ist der Artikel Unzufriedenheit im Unternehmen entstanden.

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Unzufriedene Mitarbeiter in Unternehmen kosten einen Haufen Geld. Es gilt dabei die Regel, je größer das Unternehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter unzufrieden sind. Dabei äußert sich dies oft nicht in konkreten Aussagen, sondern in schwer fassbaren Beschwerden. Durch die Arbeit an aktuellen Problemstellungen kann sich dies erheblich verbessern.

Probleme mit der Unternehmenskultur  

Dass erhöhte Krankheitsraten und mangelnde Motivation in Unternehmen eine Ursache in beruflicher Überlastung haben, wird jedes Jahr durch neue Studien belegt. Was diese Spirale oft hervorruft oder weiter nach oben treibt, ist die mangelnde Identifikation von Menschen mit ihrem Betrieb. Stress wird als viel störender empfunden, wenn die Unternehmenskultur scheinbar brach liegt. So motivierend ein gutes soziales Umfeld im Beruf ist, so demotivierend ist, wenn man mit Vorgesetzen, Kollegen oder Mitarbeitern nicht zurechtkommt. Probleme dieser Art sind jedoch schwer zu fassen, weil die Beschwerden oft diffus und nicht direkt greifbar sind.

Lösungsansatz Gemeinsamkeit 

Ein Lösungsansatz ist, nicht fassbare Probleme mit fassbaren zu lösen. Dafür muss ein Ventil im Unternehmen geschaffen werden, in dem Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihre Beschwerden frei zu formulieren, ohne dafür kritisiert zu werden. Die international erprobte Managementmethode von Prof. Adizes schlägt hier z.B. einen Rahmen vor, bei dem in festgelegten Zeitabständen solche Möglichkeiten geschaffen werden. Alle Mitarbeiter einer Organisationseinheit können dabei alles sagen, was sie stört, ohne dafür belangt oder kritisiert zu werden. Auch Diskussionen finden in der ersten Phase noch nicht statt, die Punkte werden gesammelt, priorisiert und zu einem späteren Zeitpunkt gelöst. Alle genannten Punkte werden in 6 Kategorien aufgeteilt. 

6 Stufen der Unzufriedenheit

Drei Kategorien befassen sich mit der Unternehmenskultur: Kategorie 1 betrifft Unstimmigkeiten mit dem Unternehmen, Nr. 2 Probleme mit Vorgesetzen und 3 Störungen im Verhältnis mit Kollegen und Mitarbeitern. Klassische Beispiele sind „Ich glaube nicht, dass ich morgen meinen Arbeitsplatz noch habe“ oder „Mein Chef übergeht mich“ oder „Die Kollegen schneiden mich“. Dies sind alles Aussagen, die keinen konkreten Bezugspunkt haben und deshalb schwer zu lösen sind. Die Kategorien 4, 5 und 6 dagegen befassen sich mit praktischen Verbesserungspotentialen.

Sie gehen von internen Beschwerden über Schwierigkeiten mit Geschäftspartnern bis hin zu Problemen im persönlichen Umfeld. Beispiele dafür sind „Unser Lager ist nicht aufgeräumt“ „Wir liefern dauernd falsche Ware aus“ bis zu „Ich schaffe meine Arbeit nicht mehr“. Wenn bei einem Treffen der Mitarbeiter alle diese Punkte gesammelt und eingestuft sind, werden sie zusammengefasst und von allen in ihrer Bedeutung gewichtet und anschließend geklastert.

Aufbau eines Verbesserungssystems 

Die gesammelten Punkte sind nun die Basis für den Aufbau eines Verbesserungssystems. Ausgewählte Mitarbeiter aus allen Abteilungen arbeiten in regelmäßigen Treffs die Punkte ab. Man beginnt mit Kategorie 6, weil hier am schnellsten Verbesserungen wirksam werden und arbeitet sich systematisch vor.

80% der Lösungen sind dabei mit gesundem Menschenverstand machbar, nur bei wenigen Projekten braucht man externe Spezialisten.

Der Lösungsfortschritt wird so dokumentiert, dass alle Mitarbeiter jederzeit sehen können, wie sich das Verbesserungssystem entwickelt. Die Punkte werden solange bearbeitet, bis das nächste Treffen aller Mitarbeiter stattfindet. Dann entsteht durch Aussagen der Mitarbeiter eine neue Liste, die die Grundlage für die zukünftige Arbeit bildet. Die alte Liste wird jetzt nicht mehr benötigt. Ist das Problem aus dem Vorjahr gelöst, wird es nicht wiederauftauchen. Ist es nicht gelöst, ist der Punkt wieder dabei oder er war nicht wichtig.

Jährlich meckern 

So ein System schafft ein Ventil für Mitarbeiterbeschwerden. Durch die gemeinsame Arbeit an den „fassbaren“ Problemen steigt das Vertrauen in Kollegen, Chefs und das Unternehmen selbst und die Unternehmenskultur verbessert sich. Beschwerden in diesem Zusammenhang werden zurückgehen. Auch permanente Meckerei wird zurückgehen, weil es eine systematische Vorgehensweise gibt, um Probleme im Unternehmen zu besprechen.

Natürlich kostet eine solche Lösung Zeit, aber das wird durch eine zukünftig bessere Zusammenarbeit mehr als wieder hereingeholt. Das Resultat ist Vertrauen in Kollegen und Vorgesetzte, ein besseres Miteinander und mehr Zufriedenheit für den einzelnen Mitarbeiter. Diese Zufriedenheit führt zu mehr Spaß an der täglichen Arbeit, weniger Stress und damit verbundene Krankheiten und nicht zu vergessen zu mehr Effektivität fürs Unternehmen.