Interessante Apps for a better live

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Eine Übersicht für mich interessanter Android App’s die ich nutze, es ist schon erstaunlich, was alles entwickelt wird.

Angefangen hat es bei mir mit Katwarn vom Fraunhofer Institut, eine App, die dich informiert, wenn in deiner Nähe oder an anderen von dir definierbaren Orten Unwetter angekündigt sind. Wer also wissen will, wann es bei der Oma knallt, da wird er automatisch informiert.

Dann kam HealthMap, 2006 am Bosten Children’s Hosptial gegründet, die vor Gesundheitsgefahren in deiner Nähe warnt, besonders interessant bei ansteckenden Krankheiten.

Dann die Lebensmittelwarnung vom BVL, wo Produktrückrufaktionen aufgelistet sind. Wenns also mal komisch schmeckt, schnell nachschauen.

Danach Regenradar von Wetter online und der Blitzortung Gewitter Monitor, einem freien Netzwerk, damit ich weiß, wie sich das Wetter entwickelt. Gut vor dem nächsten Spaziergang mit der Liebsten, damit der nicht ins Wasser fällt. Liebling, mir wird gerade so heiß. Das war nicht ich, das war ein Blitz.

ReplacePlastic vom Bündnis Küste gegen Plastik ist eine App, mit der man herausfinden kann, wo eine Plastikverpackung hergestellt worden ist. Man kann dem Hersteller dann eine Mail schicken mit der Bitte, doch auch Mehrwegverpackungen anzubieten. Es haben schon Hersteller darauf reagiert und ihre Verpackung umgestellt. Was für eine tolle Idee.

NiNa ist eine Notfall Informations- und Nachrichten App vom BBK, die aber noch Serverprobleme hat (beim kürzlichen Versuch kombiniert mit einem Probe-Sirenen Alarm in NRW hat sie nur zum Teil funktioniert).

ToxFox vom BUND und Codecheck, einer unabhängigen Plattform aus der Schweiz schließlich sind zwei Apps, die herausfinden, welche Zutaten in Lebensmitteln und Kosmetika vorhanden sind und welche davon schädlich sein können. Bei ToxFox kann man ebenfalls eine Mail an den Hersteller schicken mit der Bitte, doch zukünftig andere Zusatzstoffe zu verwenden. Codecheck bietet ausführlichere Informationen einschließlich Preise und Alternativprodukte. ToxFox hat dazu geführt, dass ich meinen Shampoo Anbieter wechseln werde. Und ich dachte immer, Veränderungen, die ich spüre, liegen am Alter. Nein es liegt an den Zusatzstoffen im Shampoo.

Es gibt sicher noch viel mehr andere interessante Apps, wenn Ihr welche kennt, schreibt sie in den Kommentar.

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Aus die Maus

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Oder wie man sich so einen richtig schlechten Ruf verschaffen kann: Neues aus dem Kreditkarten Geschäft

Vor 2 Jahren habe ich darüber berichtet wie und warum Santander mein Kreditkartenlimit herabgesetzt hat – https://koenigskonzeptblog.wordpress.com/2016/07/28/umgang-mit-kreditkartenkunden/

Jetzt geht die Story weiter:

Im August 2018 bin ich informiert worden, dass mir meine Karte gekündigt wird, ich aber mit tollen Prämien zu einer anderen Karte von Santander wechseln kann. Ab 26. Oktober verliert meine Karte ihre Gültigkeit. Santander hat sich wohl endgültig entschlossen, die 5% Gutschrift auf Tankstellenumsätze abzuschaffen (das hat mir sicher insgesamt 1.000 Euro gebracht), stattdessen gibt es jetzt eine Visa mit 1% Gutschrift. Näheres kann ich in meiner zuständigen Filiale erfahren. Na, das wars dann wohl mit Santander, und darüber hätte ich auch kein Wort verloren, aber halt:

Anfang September schreibt mir meine zuständige Filiale unter der Überschrift „Zeit für Wünsche“, dass ich bei Santander einen Kredit von bis zu 5.000 Euro beantragen kann, um mir Wünsche zu erfüllen. Ich schicke das Formular mit Briefumschlag auf Kosten der Bank zurück mit dem Hinweis: „Mein Wunsch wäre, dass Sie mir keine Post mehr schicken“.

Firmenpolitik hat entschieden, dass es bei Santander eine Änderung im Kreditkartengeschäft geben soll, das muss man akzeptieren. Dummheit und fehlender Informationsfluss hat dafür gesorgt, dass der Graben zum ehemaligen Kunden tiefer wird. Das wäre vermeidbar gewesen und das kann man besser machen.

Übrigens: Der Briefumschlag trägt den Aufdruck: “Freimachen, falls Marke zur Hand“. Für alle, die es nicht wissen: Das ist eine Methode im Direktmarketing, um Geld zu sparen. Kleben wir eine Marke drauf, muss der Empfänger nichts bezahlen. Kleben wir nichts drauf, übernimmt er die Kosten fürs Porto. Der Brief wird auf jeden Fall zugestellt. Meine Versicherung schreibt immer auf diese Umschläge: „Gern übernehmen wir das Porto für Sie“ – Das liest sich schon ganz anders.

Facebook Conference in Frankfurt

 

 

2 Tage, ein Tag für die kleinen Unternehmen, ein Tag für NGO’s, am ersten Tag war ich dabei. Was ist mir aufgefallen:

Generell: natürlich habe ich eine voll digitalisierte Veranstaltung erwartet, aber hier wird auch nur mit Wasser gekocht:

Personalausweis, um sich anzumelden statt App.

Zu Beginn gab es 6 Accounts zum registrieren (super) und einen für Probleme bei der Anmeldung (das konnte man allerdings erst lesen, wenn man sich in der Schlange bis nach vorne durchgearbeitet hatte). Also zweimal anstellen.

Probleme mit den Mitarbeitern an der Anmeldung, lieb aber nicht genug vertraut mit der Technik, zu wenig Einarbeitung. Einem hilflosen Lächeln kann man nicht böse sein.

Die Anmeldungen, die man vorher für die Workshops machen konnte, waren für die Katz – jeder konnte hin, wo er wollte. Die Workshop Übersicht gab es auf kleinen gedruckten Unterlagen zum Mitnehmen (immerhin). Dafür wäre eine App auch gut gewesen.

Die Mikrofonanlage ging bei der Diskussion nicht.

Es war also wie auf anderen Konferenzen auch, irgendwas geht immer nicht. Vielleicht hatte ich idealisiert nur etwas anderes erwartet.

Dazu eine brave Konferenz, keine heftigen Diskussionen, keine Überraschungen. Die Datenkrake wurde nicht erwähnt. Eine kontroverse Diskussion hätte der Veranstaltung sicher gutgetan.

Eine offene sehr lebendige unkonventionelle Teilnehmerschar.

Die Kaffeebecher waren aus recyclebarem Material gefertigt

Wenig Neues, aber das Ziel der Veranstaltung ist auch mehr die Vernetzung der Akteure untereinander.

Ein Foto zum Weiterreichen mit all den Apps, die helfen, Fotos und Videos kreativ zu bearbeiten.

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Zwei Fotos vom Marktplatz (siehe oben zu Beginn), eines von einer Diskussion mit Startups und eines von der Begrüßung vom Regionalmanagement Mittelhessen (Respekt, Begrüßungen aus Frankfurt oder Wiesbaden gab es nicht)

 

 

Zum Zielgruppenmarketing bei Anzeigen unterscheidet Facebook jetzt drei Möglichkeiten:

Core Audiences: Was man bisher schon kannte, auswählen nach Alter, Geschlecht, Region, Vorlieben

Custom Audiences: Speziell Kontakte und Kunden, die schon bekannt sind (gut für Kundenbindung)

Lookalike Audiences: Neue potentielle Kontakte, die den bisherigen Kunden ähneln (faszinierend)

Und dann sind mir noch 2 Dinge vom Workshop Create the Future in Erinnerung geblieben:

Innovation ist zumeist Gewinn orientiert und schafft Milliarden.

Invention verändert zumeist unsere Umwelt in signifikanter Weise und schafft Billionen.

Das wichtigste Hard Skill für Erfolg in der Zukunft ist Ausbildung in dem Beruf, den zu liebst.

Das wichtigste Soft Skill dafür ist die absolute Gleichberechtigung der Geschlechter.

Lt. Duden kann man auch bei Hard oder Soft Skills statt Das auch Der verwenden aber das Das ist auch ein kleiner Schritt.

Ich würde/werde wieder hingehen.

Hier das Programm https://www.facebook.com/business/m/digitaldurchstarten/frankfurt

Kleinigkeiten

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, die ich für verbesserungswürdig halte: Teil   5 2018

Man sagt ja oft, dass Kleinigkeiten nicht so wichtig sind, aber erstens beim Essen! und zweitens, aber lesen Sie selbst.

Ich bekomme einen Newsletter des BVMW, unter anderem mit dem Hinweis: Zur Datenschutzgrundverordnung finden Sie hier bereits unsere BVMW-Checkliste. Ein sehr aktuelles Thema im Moment. Der Link führt zu einer File not found Seite. Ich würde mal sagen, das ist Datenschutz in seiner sichersten Form.

Ich habe mich beim newsletter2go angemeldet. Die Anmeldung war gekoppelt an ein Webinar, was ich belegen wollte, ein bisschen Trickserei, um Newsletterkunden zu gewinnen, aber was solls. Es gibt schlimmeres. Es ist halt nur ein kleines „Nein“ in meinem Kopf in Verbindung mit dieser Firma. Aber darum geht es gar nicht. Ich habe mich versehentlich mit dem falschen Geschlecht angemeldet, das sehe ich in der Bestätigung. Unter Newsletter ändern will ich das korrigieren, da kann ich aber nur auswählen, welchen Newsletter ich will. Kleiner aber dummer Gedankenfehler, der sicher nicht nur hier passiert. Ich werde diesen Newsletter wohl relativ schnell löschen zumal auch niemand auf meine diesbezüglichen Mails reagiert hat.

Wieder mal Bank: Ich erhalte ein Schreiben zur Aktivierung des mobilen TAN Services von der SparDaBa mit folgender Anweisung

Melden Sie sich im Online Banking an – funktioniert

Wählen Sie das Service Center aus – geht nicht, erst muss ich in das Konto Center auswählen, dann finde ich das Service Center

Klicken Sie die Schaltfläche Tan verwalten an – das ist keine Schaltfläche aber es gibt drei unterschiedliche Schaltflächen darunter, die ich anklicken kann. Die Schaltfläche Mobile Tan aktivieren funktioniert

Geben Sie den Aktivierungscode ein und bestätigen Sie mit der Aktivierung bestätigen – funktioniert

Aus Sicherheitsgründen haben wir jede zweite Ziffer Ihrer Kundennummer unkenntlich gemacht und durch ein x ersetzt – Es ist nicht meine Kundennummer, sondern meine Telefonnummer.

Mag sein, dass der ein oder andere mich jetzt für pingelig hält, aber hier sind drei Fehler, die absolut vermeidbar wären. Alles, was den Prozess zwischen Kunde und Lieferant stört, erzeugt im Kopf des Kunden ein kleines nein. Die meisten Kunden werden diese Fehler nur im Unterbewusstsein registrieren, aber sie werden sie registrieren.

Datenschutz in der Arztpraxis

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Als bestehender Patient musste ich ein umfangreiches Formblatt bei meinem letzten Zahnarztbesuch unterschreiben. Auch hier eine Überreaktion, ich kann mit das bei bestehenden Patienten (wie auch bei bestehenden Kunden) nicht als „Muss“ vorstellen.

Allerdings habe ich im Nachhinein gelesen, dass ich auch die Einwilligung für die Zusendung von Erinnerungsservice und Informationsmaterial unterschrieben habe. Bin ich da mit einem Trick reingelegt worden? Zum Durchlesen ist ja in der Praxis nie Zeit. Ich kann die Einwilligung schriftlich oder durch E-Mail an meine Praxis wiederrufen.

Na, ob das rechtens ist, jedenfalls ist auf dem Formblatt nur eine Adresse aufgeführt, kein E-Mail. Ich bin mal auf die erste Nachricht gespannt.

eye-107474 Datenschutz

Gestern hatte ich das gleiche Erlebnis bei meinem Augenarzt. Was wohl passiert, wenn ich nicht unterschreibe? Werde ich dann wieder nach Hause geschickt?

Datenschutz vor Gesundheitsschutz – und – das wird alles händisch gemacht, die verbrannte Zeit und das vergeudete Papier ist gewaltig. Fehlt noch dazu das Nachspiel mit einer Erhöhung der Krankenkassenbeiträge, weil der Datenschutz ja so viel zusätzliche Kosten verursacht.

Dazu auch ein Link, der die Überreaktion sichtbar macht https://www.aerzteblatt.de/archiv/196629/Datenschutz-Check-2018-Was-muessen-Arztpraxen-angesichts-der-neuen-Vorschriften-zum-Datenschutz-tun

Die extremste Nachricht zum Thema Datenschutz

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die mich erreicht hat:

Aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes, da hat der Beauftragte für mehr Bürokratie mal richtig zugeschlagen.

Auszug aus der Nachricht: Nach den neuen Vorgaben benötigen wir jedoch Ihr schriftliches Einverständnis, um Sie weiterhin informieren zu können.

Bitte füllen Sie daher diese Datenschutzerklärung (LINK) aus und senden Sie sie an uns zurück, damit wir weiterhin mit Ihnen in Kontakt bleiben können. Alle Adressen, die nicht antworten, werden gelöscht.

(Der Link führt zu einem PDF File, den man ausfüllen und zurückschicken soll)

Auszug aus meiner Antwort an die Behörde, die ich natürlich in der Zwischenzeit noch weiterentwickelt habe:

Das bedeutet: 

  1. Ich rufe den Link auf
  2. Ich drucke die Datenschutzerklärung aus
  3. Ich fülle sie manuell aus und unterschreibe sie
  4. Ich scanne sie ein
  5. Ich schicke sie per E-Mail zurück
  6. Alternativ: Ich beauftrage einen Mitarbeiter damit, der mir das Formular zur Unterschrift vorlegt
  7. Ggf. hat der Mitarbeiter die Aufgabe falsch verstanden, sodass ich ihn nochmal briefen muss oder zurück zu Nr. 1 gehe
  8. Sie müssen alle Rückläufe sichten
  9. Sie müssen ggf. Rückfragen tätigen, weil Sie etwas nicht lesen können
  10. Sie müssen alle Daten manuell erfassen
  11. Sie müssen die Rücksendungen sicher ablegen

Mein Alternativvorschlag wäre:

  1. Löschen Sie alle E-Mail-Adressen, das wollten Sie sowieso machen, wenn die Empfänger Ihres Schreibens sich nicht melden.
  2. Bitten Sie alle Empfänger, sich bei Bedarf neu anzumelden
  3. Ich habe das bei meiner Anmeldung bei Ihnen so gemacht.
  4. Unabhängig davon ob es überhaupt nötig war, mich anzuschreiben, war so die Anmeldung nach 10 Sekunden erledigt.

Alle, die jetzt sagen, wie kann man nur so doof sein, seien an die vielen Veranstaltungen erinnert, zu denen man eingeladen wird und für die man sich mit einem PDF Formular anmelden muss. Da haben wir genau die gleiche Prozedur.

Mein Tipp dazu: Bei solchen Veranstaltungen antworten Sie einfach auf die Mail und melden sich per Mail ohne das Formular an. In 99 von 100 Fällen klappt es, zu der 100sten gehen Sie einfach nicht hin.