Inkompetenzkompensierungskompetenz

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Was für ein wunderbares Wort, mir fallen 1.000 Geschichten dazu ein, das Bild zeigt eine davon. Die meisten von uns haben jede Menge Erfahrung mit Menschen, die über diese Kompetenz verfügen. Schreibt sie doch einfach auf.

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Aktuelles rund ums Büro

gelesen in der Zeitschrift das Büro und zum Teil mit eigenen Erfahrungen ergänzt.coffee-1246100_1280-cco-buro-2

Teil 2

Der iga Report 33 sagt aus, dass jeder 5. Mitarbeiter sich nicht mehr für seinen Job interessiert. Die Folgen sind Qualitätseinbußen, sinkende Produktivität, steigende Fehlzeiten und steigendes Konfliktpotential. Die Studie hat versucht herauszufinden, was die Auslöser für die innere Kündigung sind und was Unternehmen dagegen unternehmen können. Nach einer anderen amerikanischen Untersuchung verbringen amerikanische Manager über 40% ihrer Zeit damit, Konflikte im und rund ums Unternehmen zu lösen. Das ist ein unglaubliches Verbesserungspotential, was angezapft werden könnte.

Die aktuelle TK Stress Studie sagt aus, dass die wichtigsten Stressfaktoren der Job mit 46%, zu hohe Ansprüche an sich selbst mit 43%, private Termindichte mit 33%, Straßenverkehr mit 30 und ständige digitale Erreichbarkeit mit 28% sind. Da sind schon ein paar Dinge bei, an denen man arbeiten möchte.

Adobe hat europaweit mehr als 3.000 Teilnehmer zum Thema E-Mail befragt. E-Mail spielt nach wie vor in der Kommunikation eine große Rolle. Für jeden 5. Büroangestellten ist sie das bevorzugte Kommunikationsmittel, jeder 4. ärgert sich aber auch darüber, weil ein persönliches Gespräch besser gewesen wäre. Ein Kollege von mir hat in einem Unternehmen eine E-Mail Analyse durchgeführt: 80% de Mails waren intern. Einfache E-Mail Regeln können hier helfen. Spätestens die Generation Z wird aber für die Kommunikation regelmäßig Video Chats und interne soziale Netzwerke nutzen. E-Mails sind nur eine andere schnellere Form des Briefverkehrs, mehr nicht. Video Chats und interne soziale Netzwerke sind dagegen eine andere Form der Konferenz, der Diskussion.

Facebook Werbeanzeigen aus zwei Tagen

eye-1553789_1920-cco-facebookIrgendwie nehmen die Facebook Werbeanzeigen zu. Dabei sagt man immer, dass nur die Anzeigen kommen sollen, für die wir uns interessieren. Ich bin da immer skeptischer und fange mal an aufzuschreiben. Überwiegend die üblichen platten Werbesprüche, da müssen sich die Werbeagenturen nicht umorientieren und dafür gibt’s sicher immer viel Geld. Gefallen tut mir das nicht.

Paravan – Autospezialanfertigungen für Menschen mit Behinderungen – gibt es im meinem näheren Umfeld nicht.

Folge dem Bitburger Stubbi-Car auf seinen Reisen! – na gut, ich bin Bier Trinker aber was soll ich mit einem Stubbi Car?

Auch im Winter elektrisierend – E.ON Ökostrom. Jetzt Fan werden. – Es braucht viel mehr, um mich zu einem Fan zu machen.

DEKRA – Alles im grünen Bereich – das soll mich jetzt motivieren, diese Seite zu liken?

Helden brauchen Energie. Wir haben sie jeden Tag. Mainova – Ihr Energieversorger-. Ich bin nicht der Ansprechpartner für einen solchen platten Spruch.

Folge Bayer auf Facebook für aktuelle News, Jobs und Fakten aus der Wissenschaft. Immerhin ein Angebot ohne platte Werbesprüche.

Genauso hier Die Bürgschaftsbank Hessen ermöglicht mittelständische Investitionen in Hessen!

OK, der ein oder andere kann dabei Fan werden, wenn er ihn ausprobiert hat, ich nicht. Das neue CELVIANO vereint den Klangcharakter legendärer Konzertflügel. Jetzt Fan werden!

Die erste Werbung, die mich direkt interessieren könnte – wenn mein Rasierer nicht mehr gut wäre. Erlebe Philips‘ komfortabelsten Rasierer, selbst bei 3-Tage-Bart: Philips Shaver 9000 – auch hier, keine platten Werbesprüche.

Auch wenn ich es nicht brauche – Deutschlands günstigster Online Kredit – Jetzt im CHECK24 Kreditvergleich – Günstiger als jede Filialbank! – eine klare Aussage für jemand, der Geld braucht.

Alle habe ich nicht aufgeschrieben, aber die zielgerichtete Ansprache mit Werbeanzeigen ist wohl noch weit weg. Bei Google Suchanfragen funktioniert das besser oder es fällt, weil rechts oder oben am Bildrand und eher in Presseform geschrieben, nicht so auf. Bei Facebook ist es echt nervig. Es wirkt eher wie „Profit Optimization“. Mal sehen, wie lange das gut geht.

Glückspilze und Pechvögel

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Es ist schon fast zur Tradition bei mir geworden, die Neujahrsgrüße etwas später und anders zu verschicken. In diesem Jahr ist mit ein Wissenschaftler aufgefallen, der nach der Ursache des Glücks forscht.

Richard Wisemann hat über 8 Jahre in wissenschaftlichen Versuchen Glückspilze und Pechvögel untersucht und diese Ergebnisse in einem Buch und in einigen Grundsätzen zusammengefasst. Daraus ein paar Wünsche für euch und eure Zukunft:

Glückspilze generieren Zufallschancen

Glückspilze sind offen, neigen wenig zu Stress und ziehen dadurch andere Menschen an. Durch diese vielen Kontakte verfügen sie über mehr Informationen, die sie nutzen können, ehe sie wichtige Entscheidungen treffen.

Glückspilze folgen ihren Eingebungen

Glückspilze bedienen sich ihres bewussten und unbewussten Wissens. Dies betrifft sowohl das verschieben einer Problemlösung auf einen späteren richtigeren Zeitpunkt als auch die Fähigkeit, sich zurückziehen zu können, um nachzudenken.

Glückspilze rechnen mit einer positiven Zukunft

Die Erwartung, dass die Zukunft positiv sein wird führt dazu, dass eine andere Einstellung zu Ereignissen besteht, die auf uns zukommen. Das Prinzip der sich selbst erfüllenden Prophezeiungen sagt in diesem Zusammenhang, dass durch diese Ausstrahlung auch mehr positive Ereignisse wahrgenommen werden.

Glückspilze erkennen das Glück im Unglück

Glückspilze vergleichen sich in unglücklichen Situationen mit Personen, die noch mehr Pech hatten, während Pechvögel sich mit Personen vergleichen, die mehr Glück als sie selber hatten. Glückspilze grübeln nicht unablässig über vergangenes Unheil nach und sind überzeugt, dass sich auch Pech auf lange Sicht positiv auswirken wird.

Es gibt Chancen für Pechvögel

Pechvögel, die eine Zeitlang nach Glückspilzgrundsätzen gelebt haben, geben zu 80% an, dass sie in dieser Zeit glücklicher und entspannter gelebt haben.

Hier steht mehr zum durchgeführten Versuch: https://de.wikipedia.org/wiki/So_machen_Sie_Ihr_Gl%C3%BCck

Das Resultat: „Glück ist keine magische Kraft und kein Geschenk der Götter. Es ist ein Geisteszustand, eine bestimmte Art des Denkens und Verhaltens. Menschen werden nicht unter einem glücklichen oder unglücklichen Stern geboren; sie sind ihres eigenen Glückes – oder Peches – Schmied, und ihre Gedanken, Gefühle und Taten sind ihr Werkzeug.“ Zitat sinngemäß Richard Wiseman, The Luck Factor 3. Teil, Kapitel 1; Übersetzung Till R. Lohmeyer und Christel Rost

Ich wünsche euch, euren Angehörigen und Freunden alles Gute für dieses Jahr und darüber hinaus, dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.

Glückliche Grüße

Helmut

Es gibt noch viel zu tun Teil 1 2017

Auch in 2017 geht es weiter mit Dingen, die meiner Meinung nach gut gemacht worden sind oder die man verbessern könnte. Fangen wir mal mit dem Meckern an:

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Folgende Xing Nachricht erreicht mich

Sehr geehrte Xing-Kollegin, sehr geehrter Xing-Kollege,

gerade bin ich auf Ihr interessantes Profil aufmerksam geworden, daher möchte ich mich gerne mit Ihnen vernetzen.

Vielleicht ergibt sich ein interessanter Erfahrungsaustausch oder eine für beide gewinnbringende Kooperation. Ich bin spezialisiert auf Online Kampagnen Neukundengewinnung.

Gibt es ein Hauptgebiet auf das Sie sich spezialisiert haben oder das Sie ausbauen möchten?

Schöne Grüße

Sabine W.

Folgende Antwort habe ich geschickt:

Liebe Frau W. (Xing Kollegin),

danke für die Einladung, die ich gern annehme. Ihre Einladungen bekämen vielleicht noch eine höhere Akzeptanz, wenn Sie diese stärker personalisieren würden, mit persönlicher Ansprache und vielleicht dem Wohnort des Empfängers (das ist ein gutes Instrument zur Neukundengewinnung). Der Mehraufwand an Zeit ist nur relevant, wenn Sie jeden Tag eine größere Anzahl von Adressen über Xing anschreiben würden. Außerdem sind Sie ja Zitat: „auf mein interessantes Profil aufmerksam geworden“, da sollte Ihnen mein Vor- und Nachname geläufig sein.

Ich bin auf das Thema Entwicklung von Vertriebskonzepten konzentriert, dabei aber auf die Planung und nicht auf die Umsetzung. Dadurch bin ich auch immer ein Mystery Shopper, der automatisch auf Dinge wie persönliche Ansprache achtet. Vielleicht haben Sie schon einmal Post bekommen, adressiert „An die Bewohner der …Straße…“ Unpersönliche Ansprache bezeichnet man als Direktwerbung, persönliche als Direktmarketing.

Sie fragen nach meinem Spezialgebiet: Da Sie ja auf mein interessantes Profil aufmerksam geworden sind, stutzt der Mystery Shopper hier ein zweites Mal. Sie sollten eigentlich wissen, was ich mache.

Liebe Grüße nach M.

Helmut König

Ich habe nie eine Antwort bekommen

 

Noch eine Nachricht, die mich gleichlautend zu meinem LinkedIn und Xing Profil zweifach erreicht hat

Nach Weihnachtsgrüßen kam folgender Text:

Wir sind auf ….. seit einiger Zeit vernetzt und ich habe mir nun erlaubt, unsere persönliche …. -Bekanntschaft in mein persönliches Adressverzeichnis einzupflegen.

Was halten Sie von einem kurzen telefonischen Austausch im neuen Jahr ? Ich würde mich sehr freuen.

Bei Fragen zu den Sozialen Medien erreichen Sie mich in Deutschland unter 12345.

Hier war meine Antwort nach dem ersten Mail „gern“ und nach dem zweiten Mail „Sie haben mich zweimal über Xing und LinkedIn angeschrieben, das sollten Sie mal überprüfen“

Es kam auch hier keine Reaktion, da versucht wohl jemand nur, seinen Newsletter Verteiler künstlich aufzublähen.

Na, es war Weihnachten und Neujahr, da kann eine Reaktion ein wenig länger dauern, wird der ein oder andere sagen.

Nein, der Meinung bin ich nicht; wenn ich eine Reaktion einfordere und die Reaktion kommt, muss ich sie bearbeiten, und zwar kurzfristig und nicht irgendwann, wenn ich Zeit habe.

Und noch ein Nachtrag zu meinem Banken Blog Beitrag ( http://bit.ly/2gnZGva ): Ein Schreiben der Santander Bank erreicht mich. Man hat festgestellt, dass mein Kreditrahmen ausgeschöpft worden ist und man schlägt mir vor, doch ein Gespräch mit dem regionalen Mitarbeiter innerhalb der nächsten 14 Tage zu führen, um den Rahmen zu erhöhen.

Der Kreditrahmen ist mir mit lapidaren Gründen (zu wenig Umsatz) vor ein paar Monaten gekürzt worden. Der zuständige Mitarbeiter ist die nächsten 14 Tage im Urlaub. Man bemüht sich bei Santander wirklich falsch zu machen, was man falsch machen kann.

 

Aktuelles rund ums Büro

Teil 1 – gelesen in der Zeitschrift das Büro und zum Teil mit eigenen Erfahrungen ergänzt.

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Die Generation Y (ab 1980 geboren) weist in der Arbeitswelt nur geringe Unterschiede zur Generation X (ab 1966) auf. Die größte Abweichung liegt bei der jüngeren Generation in den merklich kürzeren Wochenarbeitszeiten. Die haben es also schon kapiert.

Vor X waren die Babyboomer ab 1950, davor die Veteranen ab 1940. Auf Generation Y folgt ab 2000 Generation Z. Babyboomer, X und Y spiegeln heute etwa 96% der arbeitenden Bevölkerung wieder, Z liegt heute bei ca. 1%. Es gibt mit 3% auch noch ein paar Veteranen im Berufsleben. Auf Z folgt ab 2010 die Generation A wie Alpha, auf die bin ich schon gespannt.

Eine Studie von Regus mit 40.000 Teilnehmern zeigt, dass Pendeln zwischen Arbeitsplatz und Zuhause die Produktivität beeinträchtigt. Als nutzlose Zeit empfanden 37% der Befragten die Zeit des Pendelns. Nur 19% betrachten dies als persönliche Zeit, die sie aktiv für private Dinge nutzen.

Die Flexibilisierung der Arbeitszeit nimmt zu. Lt. einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit 20.000 Teilnehmern berichten 43% gelegentlich am Wochenende arbeiten zu müssen. Über Rufbereitschaft müssen 8% der Befragten außerhalb der normalen Arbeitszeit erreichbar sein. 22% geben an, dass vom Unternehmen erwartet wird, das sie auch privat für Unternehmensbelange erreichbar sein müssen. Leider sagt die Studie nicht, ob die Mitarbeiter auch dafür einen Ausgleich erhalten. Einige Unternehmen wie z.B. Telekom arbeiten schon an Konzepten, um zu vermeiden, dass Mitarbeiter privat gestört werden. Das ist jedoch in kleinen Unternehmen häufig nicht so einfach.

Marketing in sozialen Netzwerken, passives, aktives und indirektes Marketing:

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Immer wieder höre ich die Meinung, dass Business Netzwerke wie Xing oder LinkedIn keinen Geschäftserfolg bringen. Dazu mein Marketing-Konzept:

Passives Marketing betrifft das eigene Profil: Je genauer die eigene Leistung beschrieben ist und je spezieller das Angebot, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass man gefunden wird. So hat mich z.B. ein Kunde aus Georgien gefunden.

Aktives Marketing betrifft die Suche und die Nutzung der Suchagenten (für Premium Mitglieder): Da besteht die Möglichkeit der genauen Zielgruppenansprache. Dadurch habe ich z.B. einen Kunden in Südtirol bekommen.

Dann gibt es noch indirektes Marketing: jede Woche lade ich ca. 30 relevante Adressen in meine Xing Gruppe ein, die mittlerweile über 6.000 Mitglieder hat. Mit der Xing Gruppe mache ich weitere Aktionen, um die Mitglieder persönlich kennen zu lernen. Auch dadurch entsteht Umsatz, überwiegend im deutschsprachigem Raum. Im Moment arbeite ich z. B. aber auch an einem Konzept in Brasilien, was dadurch entstanden ist, weil ich vor einigen Jahren einen Xing Kontakt in Brasilien durch indirektes Marketing kennen gelernt habe.

Natürlich gibt es auch noch schlechtes Marketing. Ein unvollständiges Profil in Xing, ungenaue und allgemeine Beschreibung des eigenen Angebotes, am besten noch ohne Foto. Ab und zu trifft man diese Mitglieder in Foren; zumeist beschweren sie sich, dass ihnen das Netzwerk nichts bringt und das sie sich wieder abmelden wollen.

Auf Geschäftskontakte zu warten ist eine Möglichkeit – Geschäftskontakte aktiv zu suchen, eine andere. Bei der ersten Variante kann es klappen, bei der zweiten Variante ist die Wahrscheinlichkeit, dass es klappt, größer.

Das ist so ähnlich wie beim Abnehmen: Ich mache nichts oder ich fange an, mich zu bewegen. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs bei der 2. Variante größer. Im Gegensatz zu Marketing in sozialen Netzwerken ist das beim Abnehmen aber auch allen klar.