Google Bewertungen bei Parkplätzen, Tankstellen, Supermärkten und Restaurants

Google Bewertungen geben in vielen Fällen einen guten Hinweis auf ein Geschäft, eine Sehenswürdigkeit, einen Platz oder eine Dienstleistung. Sie wirken aber auch manchmal ein wenig deplatziert, vor allem, wenn sie nicht durch Kommentare erklärt werden. Dieser Artikel macht einen Versuch, eine Systematik für solche Bewertungen aufzubauen.

Drei Dinge vorab

Drei Dinge vorab; zum einen gibt es immer unverständliche gerade negative Bewertungen, aber sie sind immer in einer verschwindenden Minderheit und man kann sie getrost einfach kommentieren und dann ignorieren. Die Menschheit ist schlau genug, um solche Bewertungen zu erkennen und einzuordnen. Zum anderen ist eine 3 Sterne Bewertung eine gute Bewertung, die auch keines besonderen Kommentars bedarf. Sie bedeutet, dass man diesen Ort problemlos aufsuchen kann und alles, was man braucht, dort erledigt werden kann. Drittens wird eine Bewertung zuverlässiger, je mehr Menschen eine solche abgegeben haben, das ist nicht anders als bei den Hotel-Buchungs-Portalen.

Zur besseren Erklärung nachstehend ein Vergleich von Sterne Bewertungen von Parkplätzen, Tankstellen, Restaurants oder Supermärkten. Dabei schließen in etwa Parkplätze Sehenswürdigkeiten, Restaurants Hotels und Supermärkte den Einzelhandel und das Handwerk mit ein.

1-2 Sterne

Bei einer 1 oder 2 Sterne Bewertung ist der Parkplatz schwierig zu befahren, bei den anderen Beispielen ist es entweder schmutzig oder es fehlt etwas Entscheidendes oder das Personal war unfreundlich. Eine solche Bewertung ohne Kommentar fällt unter den Begriff deplatziert, darüber sollte man sich keine Gedanken machen und wie beschrieben reagieren. Gibt es einen Kommentar, wird man höflich darauf reagieren.

3 Sterne

Kommt es zu einer 3 Sterne Bewertung, dann kann man beim Parkplatz gut parken und bei den anderen Beispielen hat man problemlos bekommen, was man brauchte. Hier sieht man schon Differenzen, denn Restaurants und Hotels haben seltener eine dreier Bewertung, weil automatisch ein enger Kontakt mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin entsteht. Supermärkte und Tankstellen haben seltener eine vierer Bewertung, weil oft die oft vorhandene hohe Servicebereitschaft der Mitarbeiter gar nicht in Anspruch genommen wird Man kommt nur in Kontakt mit der Kasse und auch das wird momentan durch automatisierte Systeme abgeschafft.

4 und 5 Sterne Bewertungen

Liegt der Parkplatz in einer landschaftlich reizvollen Umgebung, entsteht leicht eine 4 Sterne Bewertung, die dann auch immer kommentiert wird. An der Tankstelle und im Supermarkt hatten dann die Mitarbeiter Gelegenheit, ihre Service Bereitschaft zu beweisen, um einem Kunden in einer besonderen Situation zu helfen. Das passiert in Restaurants und Hotels und dem spezialisierten Einzelhandel oder dem Handwerk fast immer, deshalb ist hier die Wahrscheinlichkeit einer 4 Sterne Bewertung bei entsprechender Leistung sehr hoch.

5 Sterne bei einem Parkplatz sind selten, da muss schon eine besondere Attraktion oder eine besondere Situation vorliegen. Bei Tankstelle und Supermarkt verhält es sich genauso, lediglich der spezialisierte Einzelhandel kommt über seinen direkten Kundenkontakt und seine oft hohe Fachkompetenz zu solchen Bewertungen. Am häufigsten findet man die 5 Sterne Bewertung in der Gastronomie, wenn die Leistung begeistert hat und die Mitarbeiter zuvorkommend agiert haben. Eine 5 Sterne Bewertung sollte der bekommen, der uns besonders begeistert oder berührt hat.

Man sieht also, dass ein Supermarkt oder eine Tankstelle scheinbar ungerecht bewertet wird, weil er gar nicht dazu kommt, die Dienstleistungsbereitschaft seiner Mitarbeiter in die Waagschale zu werfen. Er muss also mit anderen Aktionen in seinem Geschäft seine Kompetenz beweisen, um so zu höheren Bewertungen zu kommen.

Fazit

Generell sind Bewertungen eine gute Hilfe, gerade wenn man in unbekanntem Terrain einen Anlaufpunkt sucht, um seine Bedürfnisse erfüllt zu bekommen. Dabei gibt eine höhere Anzahl eine höhere Sicherheit, dass es sich um verlässlichere Angaben handelt. Sicher hört man auch immer wieder von gefälschten Bewertungen, aber die werden bei schlechter Leistung durch die Realität der Erfahrungen der Kunden schnell wieder eingeholt. Natürlich sollte bei aller Gutgläubigkeit der Mensch seinen gesunden Menschenverstand nicht außen vorlassen. Wenn man sich aber im Zweifel gegen etwas entscheidet, kann man um eine negative aber auch um eine positive Erfahrung ärmer geworden sein.

Positive Nachrichten -Menschen

Positive Nachrichten für und mit Menschen

Recht auf saubere Umwelt ist Menschenrecht

Die UN-Vollversammlung hat das Recht auf eine saubere Umwelt als eigenständiges Menschenrecht anerkannt. Mehr dazu unter https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/new-york-un-vollversammlung-menschenrecht-101.html Aber anstatt sich zu freuen und Mut zu machen, was macht der öffentlich-rechtliche Sender: „Aber ob sich dadurch tatsächlich etwas ändert, ist unklar.

Spanien startet Kampagne gegen Bodyshaming von Frauen

Madrid: Egal welche Körperform – jede Frau sollte den Sommer genießen. Das findet auch die spanische Regierung. Mit einer Kampagne will sie Frauen ermutigen und Stereotype beseitigen.  https://rp-online.de/panorama/ausland/spanien-startet-kampagne-gegen-bodyshaming-von-frauen_aid-73741237  Schade, dass es nicht auch für Männer gilt.

Vierter HIV-Patient vollständig geheilt

In den USA ist ein HIV-Patient geheilt worden – nach einer Knochenmark-Transplantation. Auf diese Weise konnten bisher vier Menschen das Virus besiegen. https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/hiv-patient-geheilt-100.html

Positive Nachrichten: Aktive Müllvermeidung

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Eine Aktion der Pariser Wasserwerke will erreichen, dass weniger Wasser in Plastikflaschen konsumiert wird.

In etwa 8,7 Milliarden Liter Wasser werden allein in Frankreich jedes Jahr in Plastikflaschen verbraucht. In der Hauptstadt Paris trinken dazu jährlich rund 25,3 Millionen Touristen ihr Wasser aus Plastikflaschen und etwa die Hälfte der Pariser ebenfalls. Recycelt werden allerdings nur die Hälfte aller Flaschen.

500 machen mit

Deswegen hat das Unternehmen der Pariser Wasserwerke die Aktion „Ich wähle das Wasser aus Paris“ („Ici je choisis l´eau de Paris“) ins Leben gerufen und mehr als 500 Geschäfte davon überzeugt, Wasserflaschen und anderes auf Nachfrage kostenfrei mit Leitungswasser aufzufüllen. Brunnen und Wasserstellen ergänzen dieses Angebot.  Pariser Bürger sowie Touristen können auf einer online Karte sehen, wo sich diese Wasserstellen befinden und ihre Behälter und Flaschen auffüllen. Auch über einen Aufkleber an den Geschäften kann erkannt werden, wer an der Aktion teilnimmt.

Wien als gutes Beispiel

Auch in Wien gibt es eine Erweiterung der öffentlichen Trinkbrunnen. Derzeit gibt es etwa 1300 davon im Stadtgebiet Wien. Zusätzlich wird es in den Sommermonaten 75 mobile Brunnen an den Wiener Hotspots geben.

Quelle:  https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/pariser-geschaefte-fuellen-leitungswasser-gratis-auf

Wenn du auch eine positive Nachricht hast, poste Sie hier

Wir brauchen mehr positive Nachrichten

Diesen Sommer werde ich mich in meinem Blog auf positive Nachrichten konzentrieren. Wenn du auch welche hast, poste sie hier:

Spanien stoppt Lebensmittelverschwendung

Zwischen 2.000 und 60.000 Euro Buße soll künftig von spanischen Unternehmen gezahlt werden, wenn diese Lebensmittel verschwenden. Das hatte die linksorientierte Regierung Spaniens kürzlich in einer Sitzung des Kabinetts beschlossen. Dieses Gesetz gilt für alle Produktions-und Vertriebsketten, welche Lebensmittelabfälle produzieren, die vermeidbar sind. Gültig sein soll dieser Beschluss ab Anfang 2023.

Der ganze Text auf https://nur-positive-nachrichten.de/positive-nachrichten/schluss-mit-lebensmittelverschwendung

4 neue Sales Manager an der IHK Darmstadt

Gut, dass der Sales Manager auch online möglich ist, sonst hätte der Lehrgang mit 4 TeilnehmerInnen aus Kostengründen nicht stattfinden können. So war es wieder ein schöner Kurs, der allen viel Spaß gemacht hat.

Wieder mal waren interessante Branchen von der Hydraulik (aus dem Unternehmen waren schon mehrere Teilnehmer in der Vergangenheit dabei) über Videoproduktionen und Konferenzraumspezialisten bis hin zur Automotive Industrie dabei. Die meisten nutzen den Sales Manager Lehrgang für ihre berufliche Weiterentwicklung, sei es, weil sie neu im Außendienst sind oder weil sie sich in ihrem Unternehmen weiter entwickeln wollen.

Ich wünsche allen Sales ManagerInnen viel Erfolg für die Zukunft. Dieses Berufsbild liebt den Kontakt, deshalb nachstehend die Adressen der Teilnehmer:

Alexandra Colic – Boost Media GmbH www.videboost.de a.colic@videboost.de

Lucas Müller – AVL Deutschland GmbH

Elisabeth Stewart – AVI-SPL Deutschland GmbH elisabeth.stewart@avispl.com / linkedin.com/in/elisabeth-stewart-311748204

Francesco Tagliente – Suffel Fördertechnik GmbH & Co. KG francesco.tagliente@suffel.com

Das persönliche Kennenlernen holen wir im August nach. Parallel hat bereits der nächste Lehrgang bei der IHK Bodensee-Oberschwaben in Weingarten in Präsenzform begonnen, im September folgt die IHK Rhein Neckar in Mannheim und im Oktober die IHK Akademie Ostbayern in Regensburg. In Darmstadt geht es dann im nächsten Frühjahr wieder los.

#sales-manager #ihk-darmstadt #videoboost # avl-deutschland #avi-spl-deutschland #Königskonzept #Königskonzeptblog

App gestützte Seminare

Immer wieder träumen wir davon, wie es uns gelingen könnte, Seminarteilnehmern auch über das Seminar hinaus zu einem nachhaltigen Lernerfolg zu verhelfen. Seit einiger Zeit stehe ich in Verbindung mit einem Startup aus Berlin, dass eine Lösung für diesen Traum entwickelt hat.

Die Seminarinhalte werden bei dieser Lösung in einer App dargestellt und durch eine Lernkontrolle und daraus resultierende kleine wöchentliche Aufgaben vertieft. Der Startup übernimmt dabei nach Vorgaben seiner Kunden die Übernahme der relevanten Seminarinhalte in die App.

Da die Inhalte für die Themen Verkauf und Führung schon fertiggestellt sind, werde ich diese beiden Bereiche in Kombination mit mehrtätigen Präsenz- oder Online Seminaren anbieten. Kommen Sie dazu bei Bedarf einfach auf mich zu.

Natürlich kann man diese Art der Trainingsunterstützung für fast jeder Art von Weiterbildung nutzen, auf Wunsch vermittle ich Ihnen gern einen Kontakt zu diesem Startup.

Nachhaltigkeitsgespräche, die Dritte

Nach dem zweiten Treffen im April geht es jetzt weiter:

Wir wollen vom Zukunftshafen e.V. die Vernetzung der Nachhaltigkeits-AkteurInnen in der Region Rhein-Main und Mittelhessen und darüber hinaus vorantreiben und haben zu diesem Zweck das Konzept der Nachhaltigkeitsgespräche ins Leben gerufen.

Nächstes digitales Treffen ist der 3. Mai um 18.00 Uhr, wenn Ihr dabei sein wollt, meldet euch bei

Helmut koenig@koenigskonzept.de  oder

https://www.xing.com/events/nachhaltigkeitsgesprache-3923701 oder

https://www.linkedin.com/events/6922197487839535105/about/

an, Ihr bekommt rechtzeitig die Zugangsdaten.

Die Gespräche beinhalten eine Mischung aus dem gegenseitigen Kennenlernen in kleinen Gruppen und der Vorstellung verschiedener Nachhaltigkeitsprojekte. Das Format ist für alle Nachhaltigkeitsthemen offen.

Am 3.5. geht es zum einen um das Thema “Alte Textilfabrik” von Sabine und zum anderen um das “Stadtgemüseprojekt” von Thomas.

Auch Ihr könnt eure Projekte in späteren Veranstaltungen vorstellen, wenn Ihr möchtet. Wir fragen eure Themen im Laufe der Veranstaltung ab. Zusätzlich haben wir einen Marktplatz mit der Plattform Padlet eingerichtet, auf dem Ihr eure Veranstaltungen und Kontaktangebote veröffentlichen könnt. Auf Google Docs haben wir eine Liste angelegt, in der Ihr eure Kontaktdaten eintragen könnt, wenn Ihr euch mit anderen Akteuren verknüpfen wollt. Beide Links geben wir während der Veranstaltung bekannt.

Ziel ist ein hybrides Konzept, was digitale wie auch Präsenzveranstaltungen beinhalten soll.

Wir freuen uns, wenn Ihr dabei seid

Eurer Zukunftshafen e.V.

Helmut König, Mitglied des Vorstandes

Sales ManagerIn

Neue Ziele erreichen: Sales Manager Lehrgang

Gerade in der heutigen Zeit wird es wichtig, gut ausgebildete Verkäufer und Verkäuferinnen zur Verfügung zu haben, die helfen, ein Unternehmen voranzubringen.

Dazu startet Mitte Mai in Weingarten ein praxisbezogener Intensiv-Lehrgang für Verkäufer, Mitarbeiter im Innendienst, Gebietsverkäufer, technische Verkaufsberater und Kundenbetreuer, die ihren Verkaufserfolg steigern möchten.

Der Lehrgang wurde schon mehrfach bei verschiedenen IHK’s in Deutschland durchgeführt.

Er läuft über insgesamt 9 Tage in jeweils 2 Tages Blöcken, die ersten beiden Seminartage sind der 19. und 20. Mai. Vermittelt werden strategische und praktische Elemente von Vertriebssteuerung über Neukundengewinnung, Produktpräsentation, Verkaufs- und Preisverhandlungen bis hin zu Kundenbetreuungs- und Rückgewinnungskonzepten Der Lehrgang schließt mit einer schriftlichen und mündlichen Prüfung.

Anmelden kann man sich bei der IHK Weingarten

Der Fluch der Arbeitsprozesse

Ein Tatsachenbericht:

Anfang März: Eine Service Mitarbeiterin meiner Zeitung (ja, ich habe noch eine) teilt mir mit, dass meine Zeitung in meinem Gebiet nicht mehr zugestellt wird – zu wenig Abonnenten. Sie schlägt mir vor, eine andere Zeitung zu nehmen mit Probeabo ab 1. April und will klären welche Zeitung am besten dafür geeignet ist. Sie will sich wieder melden.

Eine andere Mitarbeiterin ruft ein paar Tage später an, um mir mitzuteilen, dass nur eine Zeitung Sinn macht und schlägt Probeabo ab sofort vor (Mitte März). Ich stimme zu, das Probeabo beginnt 15. März.

Wenig später Anruf der ersten Mitarbeiterin, sie wundert sich, dass ein sofort Abo gemacht worden ist, weil ja noch nicht geklärt ist, welche Zeitung möglich ist.

Wenig später Anruf der gleichen Mitarbeiterin, sie hat geklärt, dass nur eine Zeitung Sinn macht und schlägt Probeabo ab 1.4. vor, danach ggf. reguläres Abo mit Prämie. Ich stimme zu.

Wenig später Anruf einer dritten Mitarbeiterin, die fragt, wie das Probe Abo ab 15. März gefallen hat und ob man weiter beziehen will, ich kläre auf, dass ich schon abgeschlossen habe.

Dann kommt eine Mail zu dem noch bestehenden Abo mit einer Kündigungsbestätigung und man bedauert, dass wir gekündigt haben und ob man nicht ein Probeabo einer anderen Zeitung haben möchte. Ich habe gekündigt? Ich dachte, die der Vertrieb wurde eingestellt, also wurde ich gekündigt.

Am 1. 4. kommt die Zeitung, die man eigentlich gekündigt hat und weiterhin das Probeabo. Die alte Zeitung kommt bis zum 4. April.

Dann kommt die neue Rechnung vom alten Abo, wozu ja gerade die Kündigungsbestätigung eingetroffen ist.

Ich rufe an – Service Mitarbeiterin Nr. 4, ich bin falsch, ich bekomme eine andere Tel. Nummer.

Ich rufe an Service Mitarbeiterin Nr. 5 muss mich weiterverbinden.

Kontakt Service Mitarbeiterin Nr. 6, ja, es stimmt, ich habe ein Probeabo, das Abo ist auch gekündigt und ich habe eine neue Rechnung erhalten. Das muss mit der der Service Leitung geklärt werden, ich werde zurückgerufen.

Wenig später Rückruf, Rechnungsstellung war ein Versehen, ich bekomme Gurtschrift

Dann ruft die Zustellerin an, der mir die Zeitung bringt – sie weiß noch nicht, dass die Zeitung in meiner Region nicht mehr zugestellt wird. Ich war noch der einzige Abonnent und Sie hat sich immer gewundert, warum die Person, die Ihr diese eine Zeitung liefert, sie nicht gleich bei mir in den Briefkasten gesteckt hat.

Ok, die letzten 7 Positionen waren am 1. April

Dann meldet sich die erste Mitarbeiterin, um sich für die falsche Rechnung zu entschuldigen.

Wenig später bekomme ein Schreiben mit der Gutschrift.

Ich muss in diesem Beitrag nicht gendern, es waren tatsächlich nur Frauen und weibliche Arbeitskräfte werden oft im Service und in der Kontaktanbahnung eingesetzt. Dass der Prozess so abgelaufen ist wie beschrieben, lag nicht an diesen Mitarbeiterinnen, denn alle waren sehr nett, freundlich und hilfsbereit.

So etwas liegt am Arbeitsprozess, der vielleicht irgendwo beschrieben ist, aber nicht gelebt und höchstwahrscheinlich noch nicht mal bekannt ist wird. So etwas löst man heute mit einem automatisierten Workflow, da wird automatisch veranlasst, wer was zu tun hat und wer welche Entscheidung treffen muss.

Sehr wahrscheinlich kommt jetzt noch demnächst die Info der Buchhaltung, dass man ja vor Kündigungsfrist gekündigt hat und man deshalb die Prämie zurückzahlen soll.

Übrigens, zu meinen eigenen Arbeitsprozessen, ich habe natürlich die falsche Rechnung überwiesen, weil ich dazu einen Dauerauftrag eingerichtet hatte. Das habe ich erst auf den Kontoauszügen gemerkt.

Aber Service Mitarbeiterin Nr. 1 hat das nach meiner Mail schnell für mich gelöst. Dafür wieder ist es schwierig, einen automatisierten Prozess einzurichten, weil es eine Sondersituation ist.

Automation läuft vor allem gut bei Standardprozessen, die oft im Unternehmen vorkommen.

Verkauf und Kontaktgenerierung –Business to Business

In der letzten Folge habe ich über den Online-Handel geschrieben.

Eine Sondersituation ist die verkäuferische Betreuung von Unternehmen, die sich vermutlich erst durch die beginnende Industrialisierung entwickelt hat. Davor wurden alle Kunden in etwa gleichbehandelt, der Hauptlieferant war der Handel für alle überregionalen und der regionale Erzeuger für alle regionalen Angebote.

Speziell in Deutschland war Verkauf- und Kontaktgenerierung nicht so wichtig. Unsere Technik war so gut, dass Kunden uns und nicht wir Kunden gesucht haben. Deswegen haben wir die Gelegenheit verpasst, verkäuferischen Fähigkeiten und Marketinginstrumente im B2B Bereich zu entwickeln. Nachdem der Wettbewerb stärker geworden ist, mussten wir diese Fähigkeiten erst mühsam erlernen bzw. deren Notwendigkeit in die Köpfe der Geschäftsführungen bringen.

Heute gibt es 2 Strömungen im B2B Bereich. Die eine ist die Ausschreibung, die von Kunden in Papierform oder durch Portale veröffentlicht wird und bei der ein Lieferant ein Angebot abgeben kann. Seine Einflussnahme beschränkt sich auf die Möglichkeit, durch gezielte technische Beratung die Ausschreibung so zu beeinflussen, dass möglichst wenig Konkurrenten in der Lage sind, diese zu erfüllen. Das andere ist die Bedarfsweckung, hier geht es darum, neue Innovationen beim Kunden zu platzieren. Ein Heer von Fachberatern kümmert sich um diese beiden Bereiche. Es geht dabei immer zuerst um Beratung und dann erst um Verkauf. Dabei ist es heute auch so, dass sich neben dem Fachberater der Industrie auch mehr und mehr hochspezialisierte Fachhändler etablieren. Diese Händler sind heute mehr als Warenverteiler.

Kontakte generiert man heute im B2B Bereich über Zielgruppensegmentierung. Da man durch die verschiedenen technischen Möglichkeiten Zielgruppen sehr genau definieren kann, kann man sie auf speziellen Plattformen, z.B. in fachspezifischen Gruppen in sozialen Business-Netzwerken einladen bzw. treffen. Hier ähneln sich die Vorgehensweisen im B2B und B2C; Content ist das Zauberwort. Was im privaten Konsum eine Social Media Gruppe zum Thema Kochen ist, ist im Business Bereich vielleicht eine Gruppe zum Thema Arbeitssicherheit. In diesen Gruppen kann ein Unternehmen mit seinen Kunden diskutieren, sich austauschen, Ideen aufgreifen und entwickeln und Vertrauen aufbauen. Marketing, in einer viel spezielleren Form als platte Werbung generiert dabei Kontakte, Verkauf macht aus Kontakten Kunden. Leider haben in vielen Bereichen beide Gruppen noch nicht verstanden, wie wichtig eine Zusammenarbeit ist. Aber die, die es verstanden haben, sind erfolgreich.

So, jetzt haben wir alle Bereiche abgedeckt bleibt noch die Zukunft, die natürlich schon begonnen hat