Die, die im Park die Corona Warnungen ignoriert haben

corona park

Während sich ein paar Besserwisser in den sozialen Medien über die Jugendlichen (immer diese Jugendlichen) aufgeregt haben, die die Corona Warnungen ignoriert haben, haben unglaublich viele Menschen (überwiegend Jugendliche) am Wochenende versucht,  In Zusammenarbeit mit der Bundesregierung Lösungen für diese Krise zu finden. Hier die Zusammenfassung, die mich dazu erreicht hat, ich war einer der Mentoren:

„WOW! Was für ein Wochenende! Was wir gemeinsam beim #WirVsVirus-Hackathon bewegt haben ist unglaublich!

Helge Braun hat es gesagt – das war der größte Hackathon aller Zeiten und ihr wart dabei!

  • 43.000 Anmeldungen
  • 1900 Pat:innen für Herausforderungen
  • 2900 Mentor:innen
  • 27.000 aktive Nutzer:innen auf der Plattform
  • 13.000 Profile bei Devpost
  • 1.500 eingereichte Projekte
  • 100 Projekte aus den Ministerien
  • 464.866 Slacknachrichten (and counting…)

Wir haben zusammen in 1500 Teams gemeinsam an den 800 ausgewählten Herausforderungen gearbeitet. Mit den Ergebnissen geben wir vielen Menschen Hoffnung und haben gemeinsam viele konkrete Lösungsbausteine für unsere gesellschaftlichen Herausforderungen in Zeiten der Corona-Krise auf den Weg gebracht!„

Die Ergebnisse werden jetzt ausgewertet.

Nun weiß man nicht, was bei so einer Veranstaltung herauskommt, das ist wie beim Brainstorming. Aber das sich über 40.000 Menschen digital mit einem Problem aktiv auseinandersetzen ist erheblich besser als sich im Netz über die anderen zu beschweren, die immer alles falsch machen.

Das passt wohl im Moment sehr genau

Disziplin

Die 4 Gesetze der Disziplin: Leider kann ich keinen Hinweis finden, wer der Urheber dieser Gesetze ist aber sie passen in der momentanen Situation wohl sehr genau:

  1. Es wird immer erst schlimmer, bevor es besser wird
  2. Du kannst nur gegen dich selbst verlieren
  3. Die bequemste Lösung erweist sich häufig als Drehtür
  4. Schneller ist langsamer

Es gibt 4 Möglichkeiten, etwas zu tun

tun

Ich muss etwas tun

Das mache ich nur wiederwillig. Ich bin wenig motiviert.

Ich darf etwas tun

Das mache ich gerne. Da stecke ich Energie rein. Ich bin motiviert.

Ich will etwas tun

Das mache ich sehr gerne. Da stecke ich mehr Energie rein. Ich bin stark motiviert und engagiert.

Ich will unbedingt etwas tun

Ich bin extrem engagiert. Das ist gefährlich, denn die Objektivität meiner Wahrnehmung geht zurück. Teilweise habe ich die Folgen meines Tun’s nicht mehr im Blick.

Meine Tätigkeit wird von meinem Umfeld anerkannt

Ich bin glücklich.

Online Bestellungen und ihre Tücken

Internetverkauf

Nordisches Design: Mitte Dezember bestelle ich bei „nordisches Design“ ein neues Produkt (wiederverwendbare Folie), das mich interessiert. Die Bestätigung kommt schnell, ich bekomme wie oft bei anderen Anbietern nach der Bestellung einen Hinweis, dass ich einen Tracking Code bekommen werde. Die Ware kommt auch relativ schnell.

Allerdings werde ich ab Bestellung spätestens alle 2 Tage mit Angebots-Mails bombardiert. Immer wenn ich nachfrage, bekomme ich Standard Antworten, dass viel zu tun ist und ich mich ein wenig gedulden soll. Antworten kommen nicht. Irgendwann ist es genug und ich bestelle alle Mails ab.

Anfang Januar habe ich zwar mittlerweile mein Produkt, aber immer noch keinen Tracking Code. Das fuchst mich, deshalb frage ich nach, ich bekomme die Standard Antwort, wie schon gehabt.

Mitte Januar bekomme ich die Nachricht, dass die Ware versandt worden ist mit einem Tracking Code. Der Code sagt mir, dass die Ware schon bei mir eingetroffen ist. Das ist der Fluch der Automatismen.

Es gibt schöne Produkte auf der Homepage, aber das Unternehmen ist bei mir natürlich erstmal unten durch. Es gibt auch noch ein weiteres Produkt, was ich durch Zufall schon woanders gekauft habe, dort zu einem Drittel des Preises, der hier angeboten wird.

Außerdem habe ich mittlerweile zum einen das gekaufte Produkt zu 30% des Preises woanders gefunden und es gibt zum anderen viel Kritik zu gesundheitlichen Gefahren zum Gebrauch. Davon stand nichts auf der Homepage. Ich werde es wohl nicht benutzen.

Was für ein Rattenschwanz von Problemen kann doch entstehen, wenn man bei einer Bestellung nicht kundengerecht reagiert. Die negativen Dinge wären wohl zum großen Teil nicht entstanden, wenn der Bestellprozess gut funktioniert und die Kundenansprache kundengerecht stattgefunden hätte.

In einem Vortrag habe ich mal als Zuhörer den Fehler kennen gelernt, der zu einem solchen Verhalten führt. Viele Unternehmen haben noch nie bei sich selbst auf die gleiche Art und Weise eingekauft, wie ihre Kunden einkaufen. So sind sie gar nicht in der Lage zu beurteilen, ob ihre Kommunikation kundengerecht ist. Aber dafür sollte es ja Mystery Shopper geben. Dabei ist der beste Mystery Shopper der Chef selbst.