Die beste Nachricht zum Thema Datenschutz

die mich erreicht hat 

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Morgenroutine 

6:45 Uhr – der Wecker klingelt schrill und mein Tag beginnt. Der erste Blick – Handy checken – es könnte über Nacht ja etwas passiert sein, das mich morgens schon interessiert. Ich stelle fest, neben unzähligen Newsfeed Benachrichtigungen und Nachrichten in Gruppenchats von Freunden, die schon knapp 10 Minuten vor mir wach sind und die Chats der Menschheit füllen, befindet sich eine wirklich relevante Nachricht meiner Freundin: „Guten Morgen, nicht vergessen, wir sehen uns nachher im Café zur Mittagspause. Freu mich schon auf Dich.“

7:00 Uhr – Fertig machen für die Arbeit – zum Glück hat meine WetterApp geklingelt und gemeldet das es heute regnet, also schnell noch die Jacke unter den Arm und auf zur Arbeit.

7:30 Uhr – Arbeitsbeginn und da beginnt auch schon die nächste Routine:
– Radio und PC an; während dieser startet, hol ich mir erst einmal einen Kaffee
– Mailpostfach öffnen und abwarten wie der Ladebalken mir meine ersten Mails ins Postfach lädt. DANKE an 143 Mailversender für Eure Mühe mir seit gestern Abend 17 Uhr über Nacht zu schreiben.
– Was nun folgt: unzählige Mails überfliegen, 50% davon sind Mailings und Newsticker und werden einfach mal sporadisch weggeklickt. Man spürt wie die Taste „Entf“ schon fast im Takt mit dem Lied aus dem Radio mitklickt.

(Im Direktmarketing spricht man von der sogenannten 1 Sekunden Schwelle Beim E-Mail entscheidet der Nutzer innerhalb von einer Sekunde, ob er die Mail liest oder löscht. Entscheidend sind Absender und Betreff. Beim Brief liegt die Schwelle bei 20 Sekunden. Da bleiben auch noch andere Möglichkeiten).
– Die E-Mails die wirklich wichtig sind, bleiben übrig und nach rund 30 Minuten kann ich endlich mit meiner tatsächlichen Arbeit beginnen. Und wie ich schon in der ersten Kundenanfrage stecke fällt mir auf, dass der Großteil der bereits gelöschten Mails eine Bitte zum Verbleib in deren Datenbank war.

Ich kenne diese Morgenroutine nur zu gut und deshalb verspreche ich Ihnen heute:

  • Kein Mailingversand über Nacht der morgens schon Ihr Postfach füllt
  • Nur eine Newsmail pro Monat mit den wichtigsten Informationen

Wir würden uns freuen Sie weiterhin im Verteiler willkommen zu heißen. Bleiben Sie mit uns Up-to-date – Dieser Text kommt mit freundlicher Genehmigung von Galaxy-energy

(Lt. Untersuchungen aus dem Bereich der Direktmarketing Versender liegen die höchsten Öffnungsraten für Mails und Briefe in Unternehmen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag am späten Vormittag bzw. am frühen Nachmittag. Vorher ist immer viel zu tun und nachher bereitet man sich auf den Feierabend vor. Das gilt logischerweise im verstärkten Maße für den Montag – Posteingang voll – und den Freitag – Zeit fürs Wochenende, es wird nichts neues mehr angefangen.)

Interessant finde ich noch abschließend, dass ich viele Mail von Unternehmen bekommen habe, die mich wegen dem weiteren Versand vom Newslettern um Genehmigung gefragt haben. Interessant dabei ist auch, dass ich von einem Großteil dieser Adressen schon jahrelang nichts mehr gehört habe. Da werden zwar keine Newsletter verschickt, wohl aber Hinweise zur Datenschutzverordnung.

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Fluch der Digitalisierung

robot-3010309_1920 cco Digitalisierung

Beherrscht das System den Menschen oder der Mensch das System?

Ich war auf der Insulation Expo in Köln, einer kleinen Spezialmesse für Dämmstoffe im Industriebereich:

Im Vorfeld mustergültig vorbereitet von der Messegesellschaft inkl. Anmeldung, Möglichkeit sich zu vernetzen, Termine vorzubereiten u.s.w.

Aber schon auf der Messe beginnt der Fluch, 2 oder 3 mal bin ich darauf hingewiesen worden, dass ich demnächst einen Termin habe – aber das steckt man noch weg. Es ist ja auch nicht schlecht, es sei denn, man hat viele Termine, dann wird’s unübersichtlich. Man kennt das ja auch von manchen Bestellungen, wenn eine Bestellung über 3,50 Euro im Netz von 15 – 20 Mails begleitet wird.

Aber jetzt geht’s erst eigentlich los:

Nahe am Terror ist die Gesellschaft mit der Nachbefragung, nach der dritten Mail versuche ich dazu Stellung zu nehmen. Dazu muss ich die Umfrage mitmachen.

Bei der 2. Frage, bei der ich keine Begründung schreibe, ich kann zwischen Leerfeld und verschiedenen Begründungen auswählen, kommt der Hinweis, dass ich doch bitte Frage 5 beantworten soll – Eine Frage 5 ist vorher nicht aufgetaucht, vielleicht ist die laufende Seite der Befragung gemeint.

Entnervt gebe ich auf und nutze den Link zum Abmelden. Aber weit gefehlt: Das Häkchen zum Newsletter abbestellen ist gesetzt aber wenn ich bestätige, kommt der Hinweis „Leider haben Sie die Checkbox nicht angeklickt“ Häkchen weg, Häkchen rein, gleiches Ergebnis.

IEX Köln

OK, dann muss das anders gehen:

Ich antworte auf die Mail zur Befragung, um mich abzumelden, die Nachricht kommt als nicht zustellbar zurück.

Ich schreibe an die Info Adresse der Messegesellschaft, eine Nachricht kommt zurück, dass ein bestimmter Mitarbeiter nicht zustellbar ist (Das passiert, wenn die Infoadresse automatisch an einen Mitarbeiter weitergeleitet wird, dieser Mitarbeiter das Unternehmen verlässt und vergessen wird, die Weiterleitung zu löschen)

Ich glaube, dass man diese Vorgehensweise zu Recht Fluch der Digitalisierung nennen kann, da kann jemand mit diesem Thema nicht umgehen. Aber was machen wir jetzt? Zum Glück gibt es die Blockierfunktion in den Mailprogrammen, also diese Messegesellschaft auf blockieren setzen, dann können die sich zukünftig woanders blamieren.

Floskeln, die mir so in den letzten Wochen auf Tagungen aufgefallen sind

Starten wir dazu mit einem coolen Spruch

shield-1729954_1280 cco floskeln

Ich begrüße Sie recht herzlich

Damit sind Sie ein bisschen in der Pflicht

Mehrwert durch Visualisierung

Das geht relativ gut

Wir wollten es eigentlich anders zeigen aber das hat nicht geklappt, ich hoffe, wir konnten trotzdem…..

So das war es jetzt eigentlich, ich habe nicht alles dargestellt weil das den Rahmen sprengen würde

Meine Frage ist so ein bisschen

Damit will ich dann wahrscheinlich auch meinen Vortrag beschließen

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

Teils einfallslos, teil lustig, teils Zeichen von Unsicherheit nach dem Motto: Entschuldigen Sie, dass ich hier stehe und einen Vortrag halte oder eine Frage stelle.

Kommet her zu mir

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Wie Religion, neue Mitarbeiter und Kundenorientierung zusammenpassen, steht im neuen Artikel auf dem Portal CRM-Expert, hier ein Auszug:

Menschen in wirklichen Religionsgemeinschaften haben viel mit Menschen in wirklichen Unternehmen gemeinsam. Sie gehen gern in diese Gemeinschaft, in dieses Unternehmen, sie fühlen sich wohl, sie arbeiten vertrauensvoll zusammen, sie vertreten ihre Gemeinschaft nach außen und sie akzeptieren andere Gemeinschaften. Dazu müssen sie nicht einmal „mühselig und beladen“ sein (Matthäus 11.28), um den Vers der Überschrift zu komplettieren.

Unternehmen, die diese Voraussetzungen nicht schaffen, haben große Probleme in der Personalgewinnung. So können Sie heute – und noch vermehrt in der Zukunft – ihre oft guten Ideen am Markt nicht verwirklichen.

Menschenfischer

Um beim religiösen Vergleich zu bleiben: Das „Gewinnen“ von Mitarbeitern für ein Unternehmen wird die Aufgabe der Zukunft: die Personalabteilung bekommt einen neuen Mitarbeiter oder die Marketingabteilung eine neue Aufgabe.

Den gesamten Artikel unter https://crm-expert-site.de/kundenorientierung/

Erschlichenes Vertrauen und Service Angebote

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, die ich für verbesserungswürdig halte:

Gerade lese ich die Ankündigung zu einem Vortrag eines Speakers: Thema Vertrauen aufbauen, Unterthema: Wie man Menschen an sich bindet, Vita: früherer Geheimagent, der sich in kriminelle Organisationen eingeschleust hat. Für mich geht diese Linie in eine Richtung, in der ich wirkliches Vertrauen nicht finden kann. Muss ich an jemand gebunden sein, dem ich vertraue? Muss ich an jemand gebunden sein, um ihm zu vertrauen?

Wenn ich mich in eine kriminelle Organisation einschleuse, täusche oder enttäusche ich da Menschen, die mir vertrauen? Vielleicht spricht er die heimlichen Wünsche von uns an, dass alle uns lieben und alle von uns abhängig sein sollen. Aber Vertrauen aufbauen ist etwas anderes.

In einer Welt, die so oft unser Vertrauen enttäuscht, sind vertrauenswürdige Personen der Anker, der uns am Aufgeben hindert. Meine meisten Geschäfte laufen nach wie vor per Handschlag. Ein paar schicken auch Verträge. Getty hat mal sinngemäß gesagt: Wenn man einem Menschen trauen kann, erübrigt sich ein Vertrag. Wenn man ihm nicht trauen kann, ist er nutzlos. Aber jetzt zum Service:

Bildmobil schreibt mir, dass ich meinen Internet-Stick aufladen soll, er ist gemäß irgendwelchen Paragraphen deaktiviert worden und ich kann ihn wieder aktivieren. Die entsprechend angegebene Internetseite ist außer Betrieb, weil sie im Moment überarbeitet wird. Ich schreibe zurück und weise auf den Missstand hin. Es kommt recht schnell eine Antwort, in der ich erklärt bekomme wie ich den Stick aufladen soll und dem erneuten Verweis auf die nicht erreichbare Seite. Jetzt geht sie.

Gleichzeitig kommt ein Fragebogen, ob ich mit der Beantwortung meiner Anfrage zufrieden bin. Ich glaube, meine Antwort wird den Schnitt der Zufriedenheit nach unten ziehen. Vielleicht war ich jetzt etwas zu harsch, aber ich bin nicht auf die Idee gekommen, dass eine Seite, die vorher nicht funktioniert hat, jetzt erreichbar ist. Es wäre besser gewesen, wenn man mich im erneuten Anschreiben darauf aufmerksam gemacht hätte.

Ich versuche nun, den Stick wieder aufzuladen, die Funktionen, die mir im Mail erklärt worden sind, sind nicht vorhanden. Ich schreibe die Service Adresse an und bekomme den Hinweis, dass ich ein falsches E-Mail bekommen habe, dass diese Funktionen bei mir nicht möglich sind. Ich denke, ich werde nichts unternehmen, dann wird mein Account endgültig deaktiviert und dann ist Ruhe.

Sie haben Post

Die Lambert Akademie schreibt mir:

Sie haben Post
Was auch immer Sie die nächsten Tage vorhaben,
dass hier sollten Sie auf keinen Fall verpassen!

Sind Sie (schon) dabei?!? (… morgen letzter Tag kosten-frei!)

Beste Grüße!

Dirk-Michael Lambert

P.S.: Ich zeige Ihnen alles live …!

Kurz und knapp, meine Neugier ist geweckt, ich probierte alle Links aus (Die Links sind von mir entfernt, sie befanden sich an den jetzt unterstrichenen Bereichen). Danach aber gehört das Mail in die Rubrik „was man besser machen könnte“. Alle drei Links landen auf der gleichen Seite und ich kann wieder mal schnell reich werden.

Aber so ein Mail mit einem vernünftigen Hintergrund hat sicher nicht nur eine hohe Öffnungsrate, sondern auch eine hohe Reaktionsrate.

Aufgeschnappt

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beim Ressourceneffizienz Kongress Frankfurt

Man schätzt, dass zukünftig 85% der Bevölkerung in Europa in Großstädten leben werden. Das wird für Österreich interessant, denn da gibt es nur eine Großstadt. Der Rest wird Alpen Disney Land?

Jeden Tag 1 Stunde denken, wie macht man das? Nehmen Sie ein leeres Blatt Papier, einen Stift und einen Küchenwecker, den sie auf 1 Stunde einstellen und warten Sie ab, was passiert. So etwas macht man natürlich allein. Und nicht schummeln!

Ab und zu ein paar Sekunden gar nichts tun – auch nicht denken – das nennt man Achtsamkeitsübung – einfach nur achtsam sein. Bei der nächsten Ampel einfach mal nur auf die Ampel schauen und sonst nichts tun. Profis würden noch eine rote Nase aufsetzen. Und nicht nach rechts oder links schauen.

Übrigens, so eine rote Nase ist auch gut, wenn man Ärger mit Kunden Lieferanten, Kollegen, Chefs, Familie hat. Einfach hinterher im Klo einschließen, die Nase aufsetzen und ein paar Minuten in den Spiegel schauen. Da erkennt man manchmal, wie unwichtig die Situation gerade gewesen ist.

Akzeptanz ist das Erkennen eines Einzelnen, das eine Veränderung einen positiven Mehrwert für ihn selbst hat. Toleranz ist, wenn man etwas akzeptiert, obwohl man keinen eigenen Mehrwert erkennt. Ignoranz ist, wenn einem das egal ist. Brisanz ist, wenn man gar nicht weiß, um was es eigentlich geht. Polemische Schlussfolgerung von mir: Brisanz ist das beherrschende Thema unserer Zeit.