Hart am Limit

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Seit 10 Jahren wächst die Wirtschaft in Deutschland ununterbrochen. Während die Politik sich optimistisch zu den Konjunkturaussichten 2019 äußert, wächst die Zahl der Mahner, dass eine Entwicklung der Wirtschaft je nach Quelle von Tempoverlust bis hin zum Abschwung zu erwarten ist. Noch nie seit der Wiedervereinigung haben im vergangenen Jahr so viele Menschen gearbeitet. Darüber hinaus besteht ein teilweise existenzielles Problem für viele Unternehmen in der Gewinnung von qualifizierten Arbeitskräften. Nicht besetzte Arbeitsplätze, Auftragsverluste und damit verbundene Abschwung Indikatoren sind eine Größe, die bisher noch nicht einheitlich bewertet worden ist.

Abschwung als Erfolgschance

Ist denn nun ein sinkendes Wirtschaftswachstum von 1,5% für 2019 etwas Unabänderliches, dem ein Unternehmen nicht entkommen kann? In der Betriebswirtschaft wird gelehrt, dass Produkte, Unternehmen und Konjunkturen Lebenslinien haben. Diese bestehen im Prinzip aus Aufschwung, Höhepunkt und Abschwung. Die meisten Betriebe gehen diesen Weg. Es wird darüber hinaus das Ziel eines jeden Unternehmens sein, Aufschwung und Höhepunkt zu nutzen um den Abschwung abzumildern und ihn gleich in den nächsten Aufschwung zu überführen. Warum haben so viele Betriebe damit keinen Erfolg?

Anders als die anderen

Die Verhinderung einer aktiven Zukunftsplanung liegt in der Fokussierung der Betriebe. Was macht ein Unternehmen normalerweise, wenn der Absatz steigt? Es fährt seine Produktion hoch, aktiviert stillgelegte Anlagen, stellt Produktions- und Servicepersonal ein. Es produziert oder erbringt Serviceleistungen, um den Absatz zu befriedigen. Damit reagiert es auf den sich öffnenden Markt aber es agiert nicht. Agieren bedeutet, dass jetzt in einer Hochphase Mitarbeiter eingesetzt werden, um neue Kunden zu finden, neue Märkte oder Produkte zu entwickeln oder bestehende Märkte auszubauen. So helfen neue Umsätze, den nächsten Abschwung auf höherem Niveau zu erleben. Dies ist eine ganz normale betriebswirtschaftliche Vorgehensweise, die aber viel zu wenig genutzt wird.

Verhinderer im eigenen Unternehmen

Es sind mehrere Faktoren, die verhindern, dass ein Unternehmen in der geschilderten Weise agiert. Zum einen ist da das bekannte Produktionsthema, bei dem wir uns nur auf die Befriedigung der bestehenden Nachfrage konzentrieren und keine Zeit für neue Projekte haben. Zum anderen fehlt die bedingungslose Freistellung von Zeit, Material und Personal für neue Konzepte, Kunden und Märkte. Es braucht Zeit für neue Märkte und dies findet häufig in Unternehmen wenig Anklang: „Der Betrieb“ schuftet und die Produktentwickler, Verkäufer und Produktmanager lassen es ruhig angehen nach dem Motto „Mach dir ein paar schöne Stunden, fahr zu einem Kunden“. Gerade im Gegenteil muss jetzt die Zeit dieser Mitarbeiter dafür genutzt werden, Mitstreiter zu finden, die gleichfalls Energie investieren werden, um neue Märkte und Anwendungen zu entwickeln.

Lösungsansätze

Welche Möglichkeiten bestehen, um dem Abschwung auszuweichen? Sicher kann ein Unternehmen nicht nur auf den momentanen Absatz konzentriert ein. Ein Auftrag eines Verlegenheitskunden zu schlechten Preisen, der in einem Konjunkturtief immer mitgenommen wird, kann in einer Aufschwung Phase auch mal liegen gelassen werden. Er kauft sowieso nur, weil der Wettbewerb ausgelastet ist und schadet damit letztendlich unseren treuen Kunden.

Freistellung von Personal und Zeit für Projekte ist Chefsache, gerade weil es weh tut und die Kollegen dringend in der Produktion gebraucht werden. Die übrigen Mitarbeiter müssen den Grund für die Freistellung erkennen, das verhindert Unzufriedenheit und Missgunst im Unternehmen. Das Suchen nach neuen Märkten und Kunden ist eine Grundphilosophie, die jedem Unternehmen zu eigen ist. Vielleicht liegt die einfachste Lösung darin, dass diese Philosophie in Aufschwung Zeiten einfach konsequent beibehalten wird.

Es kann immer genug Zeit für neue Projekte vorhanden sein, um so den nächsten Abschwung zu mildern. Erfolg misst sich dann daran, dass die Umsatznadel im eigenen Unternehmen im nächsten Konjunkturtief viel weniger nach unten ausschlägt als die Meldungen der allgemeinen Wirtschaftslage.

 

Stichpunkte zum Artikel: Aufschwung, Abschwung, Kunden, Verkauf, Planung, Strategie, Königskonzept, Königskonzeptblog

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Was beim Schriftverkehr nicht so alles schief gehen kann

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich für verbesserungswürdig halte: Teil   1 2019

Und mal wieder Versicherungen, diesmal meine Krankenversicherung R+V. Mein Einkommenssteuerbescheid ist da. Ich schicke ihn an die R+V, denn danach wird mein Krankenkassenbeitrag berechnet (Ich bin freiwillig gesetzlich versichert). Zwei Tage später kommt ein Schreiben der R+V, indem ich um Auskunft meines Einkommens gebeten werde, um meine Beiträge neu zu berechnen. Ich schicke das Formular mit dem Hinweis zurück, dass mein neuer Steuerbescheid der R+V bereits vorliegt. Zwei Tage später kommt ein Schreiben, indem mir meine neue Beitragshöhe mitgeteilt wird. Zwei Tage später kommt ein Schreiben, dass aufgrund meiner Angaben sich die Beitragshöhe nicht ändert. Ich werde nicht antworten, dass wäre mir dann doch zu albern.

Post vom RKW Sachsen. Da mich die Informationen nicht mehr interessieren, möchte ich abbestellen. Der Link führt zu einer Seite, wo ich auswählen kann, welche Infos ich haben will. Alle löschen geht nicht, es gibt da ein Sternchen, eines muss ich ankreuzen. Zum Glück gibt es darunter einen Link, wenn ich meine Daten komplett löschen will (was ich eigentlich nicht wollte, aber was solls). Es kommt der Hinweis, dass meine Adresse im System unbekannt ist, beim 2. Mal scheint es zu klappen. Zumindest habe ich keine Mail mehr bekommen.

Und wiedermal habe ich mich zu einer Veranstaltung angemeldet und bekomme die automatische Nachricht, dass man zurzeit im Urlaub ist. Auch wenn die Veranstaltung erst danach ist, sieht es nicht gut aus.

Haustechnik Dialog schickt mir die Mediadaten 2019 zweimal. An die Adresse König, zu Händen Frau Blechmann, und an die Adresse Helmut König zu Händen Herrn Kroll. Sie vermuten richtig, weder Blechmann noch Kroll arbeiten bei mir.

Neujahrsgrüße

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Es ist schon fast zur Tradition bei mir geworden, die Neujahrsgrüße etwas später und anders zu verschicken. In diesem Jahr hat mich der Weihnachtsbrief der Wirtschaftsförderung der Stadt Eschborn inspiriert, vielen Dank dafür.

Haben Sie schon mal das Glück gehabt, das Gesicht eines Menschen zu betrachten, der sich wirklich gefreut hat? Nicht wegen dem Diamanten zu Weihnachten, sondern vielleicht wegen der Benachrichtigung, dass ein Knochenmarkspender gefunden worden ist oder dem Wiederfinden eines verloren geglaubten Freundes?

Haben Sie dabei diese vom tiefsten Herzen kommende Freude und Dankbarkeit gespürt, als ob er die ganze Welt umarmen könnte?

Fragen Sie sich in diesem Moment, wann auch Sie das letzte Mal solch eine Freude und Dankbarkeit gespürt haben? Wissen Sie es noch?

Falls Ihnen spontan ein „das weiß ich gar nicht mehr so genau“ durch Ihren Kopf und Bauch schießt, dann wäre es schön, wenn Sie jetzt in diesem Moment tief durchatmen, sich bewusst machen und wertschätzen, was Sie haben und wofür Sie gerade dankbar sind oder sein könnten!

Oder anders formuliert – was wäre, wenn Ihnen etwas fehlt, was Sie für selbstverständlich erachten, z.B. Gesundheit, Familie, Freunde, die vielen kleinen und großen Erlebnisse, die Winterschuhe, die Heizung, das gute Essen gestern, das saubere Wasser, der Funken der Sonne, der sich in einem Wassertropfen spiegelt.

Rufen Sie sich in Erinnerung, was Sie an Gutem umgibt und Positivem widerfährt,

Francis Bacon sagt: Nicht die Glücklichen sind dankbar, es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Die Welt um uns herum ist nicht schlecht, sondern gut, auch wenn wir manchmal verführt durch die Medien glauben, dass das Schlechte überwiegt.

Die Welt ist ein Geschenk; schauen wir nicht dahin, wo etwas fehlt, sondern dahin, wo wir etwas zu viel bekommen.

Unser Ego sagt uns: Wenn alles passt, finden wir unseren Frieden.

Unser Geist sagt: Wenn wir unseren Frieden gefunden haben, passt alles

Ich wünsche Ihnen, Ihren Angehörigen und Freunden alles Gute für dieses Jahr und darüber hinaus, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

P.S.: Hier für Sie wie immer der Link zum interkulturellen Kalender der Stadt Berlin https://www.berlin.de/lb/intmig/service/interkultureller-kalender/

Potenzpillen, Online abnehmen und Human Resources

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Neues aus der Eingangspost:

Man sagt ja immer, bei einer E-Mail sind Absender und Betreff die wichtigsten Garanten dafür, dass die E-Mail gelesen wird. Heute Morgen bekomme ich zwei E-Mails, die als Absender einmal Bitcoin Investor und einmal Potenzpillen ausweisen. Der Betreff ist Trade now bzw. Potenzpillen. Schnell in den Papierkorb – aber die verdeckte Empfänger Adresse lautet Simone Ratz.ma03@bundestag.de. Diese Bundestagsabgeordnete gibt es wirklich. Die Verlockung ist groß aber ich mache die Mails trotzdem nicht auf. Also: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Online Abnehmen, eine Einladung zu einem Seminar. Na, da bin ich gespannt, ob das klappt.

Bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle schreibt ein Absender an die Adresse Human Resources, Firma ABZ in XYZ. Anrede, sehr geehrter Herr Resources, wie süß.

Es gibt dazu eine schöne Geschichte von einem Mitarbeiter der Zeche Minister Stein, die zu den großen Steinkohlezeiten sehr bekannt war. Dieser Mitarbeiter hat an die Schule seines Kindes eine angebliche Freistellung der Zeche geschickt, damit das Kind früher die Sommerferien antreten konnte. Unterschrieben war die Freistellung mit Herr Stein.

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