Ich vermute, ein Topf voller Gold wartet auf mich

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Darauf habe ich immer schon gewartet. Ein einmaliges Angebot hat mich erreicht. Da ich es im Moment nicht benötige, leite ich es an euch weiter. Das Produkt habe ich entfernt, aber Ihr könnt es durch ein Produkt oder eine Dienstleistung eurer Wahl bzw. durch eure Berufsbezeichnung ersetzen.

Am meisten hat mich die Ehrlichkeit am Schluss dieser Nachricht gefreut.

Lieber Helmut,
wir sind bereits über soziale Netzwerke miteinander verbunden.

Warum ich Dir persönlich schreibe?

Stelle Dir einmal vor, ich könnte Dir genau die Menge an hochqualifizierten Neukunden für Dein Geschäft bringen, die an …………….. interessiert wären?
Menschen aus Deiner Zielgruppe, die das Geld und den nötigen Schmerz haben, um ihre Situation durch Deine Hilfe zu ändern.

Falls Du noch Kapazitäten für Neukunden (aus Deiner Gegend) hast, dann ist das hier genau das Richtige für Dich.

Und so funktioniert’s:

Ich bin Daniel Düsentrieb und mittlerweile einer der erfolgreichsten Trainer im deutschsprachigen Raum.
Was Du vielleicht noch nicht weißt ist, dass ich Businesstrainer für bereits erfolgreiche …….. bin.
Meine Spezialisierung liegt darin, automatisiert Neukunden zu gewinnen.

Deine Profile, Dein Webauftritt machen schon einen sehr professionellen Eindruck auf mich, deshalb schreibe ich Dir.

Ich habe ein sehr erfolgreiches System entwickelt, mit dem es für Dich möglich ist, Deinen Umsatz in kürzester Zeit zu vervielfachen. Ich zeige Dir einen Weg, wie Du auf dem Markt gesehen wirst und noch mehr Aufmerksamkeit von Deinen Idealkunden bekommst.

Aufmerksamkeit ist das Gegenteil von Langeweile. Und langweilige Angebote von ……… gibt es da draußen ja genügend. 😉

Deshalb wird Dir meine Strategie zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und Dir neue Kunden bringen,
um deutlich mehr Einkommen zu generieren.

Meine erfolgserprobte Strategie hat schon bei vielen ……… zu unglaublichen Resultaten geführt.
Was hältst Du davon, wenn wir das gemeinsam angehen?

Nur ein ….. aus deinem Tätigkeitsbereich!

Ich weiß, dass viele …… in Deinem Bereich tätig sind und versuchen, den gleichen Kunden für sich zu gewinnen.
Deshalb biete ich meinen Service auch nur je einem …… aus dem gleichen Bereich an.
Damit wird Dir ermöglicht, Dich aus der Masse der Angebote herauszuheben.

Wenn Du meinen Service in Anspruch nimmst,
kannst Du als mein exklusiver …… Deinen Kundenkreis in kürzester Zeit verdoppeln oder mehr.

Gib mir 15 Minuten, dann sehen wir, ob meine Strategie für Dich passt:

Ich biete Dir einen 15-Minuten Coaching-Call an, in dem ich Dir zeige, wie ich Dir helfen kann, neue Kunden zu gewinnen. Wenn ich Dich angesprochen habe, dann antworte mir einfach auf diese Mail und wir machen einen Call aus.

Ganz ehrlich:

Einen ähnlichen Brief sende ich gleichzeitig auch an 8 andere ….. in Deiner Branche.
Ich nehme aber nur einen Kunden an, damit ich diesem helfen kann, sich von allen anderen hervorzuheben und an die Spitze in seiner Branche zu gelangen.
Bevor Du jetzt lange überlegst, ob das für Dich in Frage kommt oder nicht, lass uns doch gleich telefonieren.
Nutze den Moment und schreibe mir einfach eine E-Mail, dann machen wir etwas aus.

Ich freue mich darauf, Dich näher kennen zu lernen und Dir mit meiner Strategie zu helfen, Dein Potenzial zu heben.

Liebe Grüße und viel Erfolg,

Dein
Daniel Düsentrieb

P.S. Nutze die Gunst der Stunde, denn mehr als 15 Minuten kannst Du nicht verlieren. Antworte mir einfach kurz auf diese E-Mail.

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Tag des Mettbrötchens

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Es geht auch anders Teil 1 2018, Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, was ich als positiv bewerte.

Tag des Mettbrötchens bei uns in der Nachbarschaft; Mett in verschiedenen rohen, gebratenen und gekochten Versionen, einzeln abrechenbar oder als Flatrate. Die einfach strukturierte Kneipe war rappelvoll, gute Ideen setzen sich halt immer wieder durch. Wir haben auch den Newsletter abonniert, mal sehen, was es noch gibt. 

Gleich zweimal ist es mir passiert, dass ich im Nachhinein zu Vorträgen auf Tagungen oder Kongressen ein kleines Dankeschön in schriftlicher und physischer Form (Schokolade bzw. Wein) zugeschickt bekommen habe. Das Schöne daran ist, dass ich es nicht erwartet habe, dass es also eine echte Überraschung ist. Das führt dazu, dass diese Veranstaltungen über lange Zeit positiv in meinem Gedächtnis bleiben. Und so etwas kann man mit relativ wenig Aufwand erreichen.

Im Kurzurlaub im Hotel Lamm in Waschleithe eine nette Idee: Bitte nehmen Sie kein Frühstück mit zum Wandern, wenn Sie ein Lunch Paket möchten, stellen wir Ihnen dies gern für 3,50 Euro zusammen. Das ist nicht teuer. Eine Woche später beruflich in einer kleinen Pension -zur Einkehr in Schlier– liegt auf dem Frühstückstisch bei jedem Platz eine Vespertüte, die man sich selbst füllen kann. Noch besser.

Beim ersten Mal nicke ich anerkennend, beim zweiten Mal bin ich begeistert, auch wenn ich es nicht nutze.

So sollte ein Versuchsabo aussehen:

piqd bietet mir an, für mich die wichtigsten Neuigkeiten aus dem Netz zu fischen.

60 Tage kann ich den vollen Service nutzen, anschließend kostet es 3 Euro im Monat.

Ich muss nicht kündigen, ein Abo entsteht nur, wenn ich anschließend ausdrücklich zustimme.

So etwas macht man nur, wenn man an sein Angebot glaubt. Alle anderen, bei denen ein Probeabo direkt in ein kostenpflichtiges Abo übergeht, sind wohl nicht von ihrem Produkt überzeugt und rechnen mit der Nachlässigkeit der Abonnenten.

Preiserhöhungen: So schmerzhaft sie auch sind, leider müssen sie ab und zu sein. Ich habe an anderer Stelle schon mal über die Art berichtet, wie Deli es gemacht hat. Jetzt Ritter Sport: Angebotspreis bei uns im Supermarkt 1,79 – was 1,79, sind die verrückt? Zwei Wochen drauf 0,69, wir haben sofort gekauft. Ohne die Schockpackung 1,79 hätten wir für 0,69 Euro nicht gekauft. Gut gemacht.

Positive Bewertungen gratis bekommen

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Letztens flattert mir doch eine E-Mail Werbung ins Haus, in der mir positive Bewertungen für viele Portale, unter anderem Google, angeboten werden. Angeboten wird ein Versuch mit einer kostenlosen 5 Sterne Bewertung bei Google.

So etwas zu glauben, für sinnvoll zu halten oder zu nutzen, mag jeder halten wie er will. Mich interessiert eher die generelle Wirkung dieser Mail auf mich. Wirkt sie vertrauensvoll oder nicht? Werde ich reagieren oder nicht? Analysieren werde ich auf jeden Fall:

  • Der Absender ist eine T-Online Adresse, die Signierung ist ein anderer Name als der Absender. So etwas wirkt nicht wie eine Geschäftsadresse.
  • Die Adresse hat keinen Homepage- oder E-Mail Hinweis bzw. Link, wohl aber sonst komplette Adressdaten aus Frankfurt. Das ist ungewöhnlich.
  • Über den Namen „Bewertungs-Fabrik“ finde ich die Homepage, wo mir viele andere Portale angeboten werden und ein Hinweis, warum diese Art der Bewertung so legal ist und nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Dazu Hinweise zu Kosten und woher die Bewerter kommen. Da finde ich zumindest viele Informationen.
  • Qualifizierte Produkttester machen das lt. Website freiwillig. Es taucht die Frage auf, ob dann immer positive Bewertungen garantiert sind.
  • Im Impressum sehe ich, dass die Frankfurter Adresse eine Niederlassung ist, die Hauptadresse mit Steuernummer sitzt auf Zypern. Bei solchen Adressen bin ich immer skeptisch.
  • Bei der Adresssuche über Google Map finde ich die Strasse, aber keinen Eintrag dieser Firma. Sie erinnern sich, mir wurde eine Google Bewertung angeboten. Das wirkt nicht besonders professionell.
  • Die Adresse gibt es auch auf Facebook, immerhin folgen ca. 2.000 Profile dieser Seite. Die letzte Eintragung ist allerdings von September 2017. Das wirkt vernachlässigt.

Um Vertrauen zu einem potentiellen Kunden aufzubauen, könnte man hier einiges besser machen.

Um darüber hinaus positive Bewertungen gratis zu bekommen, gibt es auch noch eine andere Methode; gute Arbeit.

Noch eine ganz andere Anmerkung bei dieser Gelegenheit: Ob man heute, irgendwann oder in der Zukunft noch weiß, was „flattert ins Haus“ bedeutet?

Post von: Wer ist Christian Lindner?

In einem neutralen Umschlag ohne Briefmarke – Wer ist Christian Lindner, woher kenne ich den Namen? Ich mache auf, ach der.

Mein Mystery Direktmarketing Blick fällt auf den Brief, ich erkenne einige Gesetzmäßigkeiten und ich kann einfach nicht anders, also mal der Reihe nach:

Der Umschlag: Post in neutralen Umschlägen bekommt man häufig von Firmen, die Angst davor haben, dass ein gestalteter Umschlag dazu führt, dass der Brief ungeöffnet weggeschmissen wird. Es bleibt jedem selbst überlassen, diese Aussage in Bezug auf Herrn Lindner zu interpretieren. Vielleicht sind ja auch die Umschläge regional besorgt worden und deshalb neutral. Vielleicht hofft er aber auch nur auf eine höhere Öffnungsrate. Bei mir hat er das erreicht, aber aus anderen Gründen.

Form: DIN A 4 Einseitig beschrieben, so ein Format geht an Geschäftsleute. Bei Briefen an Privatadressen kann das Format auch anders sein und der Brief ist auch oft rückseitig beschrieben. Da die FPD sich gern als Unternehmer Partei sieht, könnte meine Geschäftsadresse gemeint sein (Geschäftlich und privat sind bei mir die gleichen Adressen).

Meine Adresse ist korrekt geschrieben, das Geschlecht auch (Das hört sich im Direktmarketing normal an, ist es aber nicht) Wo kommt sie her? Unten rechts ein Hinweis auf Quadress als verantwortliche Stelle aber oben im Adresskopf ein Zeichen der Deutschen Post – Dialogpost. Also höchstwahrscheinlich von der Post gekauft aber nicht verschickt, sondern von FPD Mitgliedern vor Ort persönlich verteilt. Ein Hinweis, dass der Verwendung meiner Daten zu Werbezwecken von mir widersprochen werden kann, lobenswert, aber ich habe den Brief ja schon.

Aufmachung: Normalerweise geht der Blickverlauf eines Lesers beginnend oben rechts, geht dann über Adresse und Betreff zu PS und Unterschrift, bevor er sich dem Text zuwendet und prüft, ob es den Aufwand wert ist, den Brief zu lesen.

In diesem Fall ein interessanter Betreff, Absätze und Einrückungen, einzelne Wörter im Text fettgedruckt, ein PS, wie aus dem Lehrbuch. Sogar die Unterschrift imitiert Tinte in einem Lila Ton (das blau der FDP wäre vielleicht noch interessanter gewesen), darunter Namen und Funktion ausgeschrieben. Man sagt, dass das Auge in solchen Fällen unbewusst versucht, den ausgeschriebenen Namen mit der Unterschrift zu vergleichen, sich also mit dem Namen beschäftigt. Ich erkenne zwar keine Übereinstimmung, beschäftige mich aber damit.

Gesamtbild: Da war sicher jemand mal auf einem Seminar zum Thema Direktmarketing und hat Versuche mit der Augenkamera erlebt und das Erfahrene gut umgesetzt. Und, wie ist der Gesamteindruck des Briefes? Irgendetwas stört?

Kommentar: genau, viel zu viel Text. Das macht den ganzen Brief kaputt. Da hat der arme aber gut ausgebildete Texter einen toll gestalteten Text gemacht, und dann haben die Kollegen von der FDP gesagt:“ Christian, viel zu wenig Information, da muss mehr rein, wir haben doch eine Botschaft, wir haben doch etwas zu sagen, das muss auch noch in den Brief“. Ich habe so etwas schon mal bei einem Brief einer Kreditkartengesellschaft gesehen, auch gut gemacht, aber dann 4 oder 5 Hinweise unter dem Brief mit Sternchen, alle aus der juristischen Abteilung. So einen Brief hätte ich nicht rausgeschickt. Der viele Text macht viel kaputt.

Das Parteiprogramm der FPD passt sowieso nicht auf diese Seite, das würde nicht mal bei der AFD klappen.

Ein Brief im Direktmarketing ist immer ein Aufreißer, nie ein Informant. Er ist dazu bestimmt, auf eine Information aufmerksam zu machen, nicht die Information selbst zu sein. Die eigentliche Information liegt dahinter in Form eines Flyers oder eines besonderen Textes (z.B. persönlicher Brief von Christian Lindner zur Bundestagswahl) oder beim E-Mail-Marketing in Form eines Links, der zu einem besonderen Text führt. Wer durch den Brief motiviert worden ist, nimmt sich jetzt die Zeit, den besonderen Text zu lesen.

Die Versuche von Prof. Vögele am Direktmarketing Institut in München haben gezeigt, dass der Durchschnittsleser nach 20 Sekunden beim Brief entscheidet, ob er ihn lesen will oder nicht. Hier sagt der erste Blick: viel Text, ah, es geht um die Bundestagswahl, ah, das ist sowieso immer dasselbe, ich weiß eh schon, was oder ob ich wähle also weg damit.

So sind große Effekte des Briefes verpufft, natürlich nicht bei den Anhängern der FDP, die den Brief mit Begeisterung lesen wird. Aber muss der Wurm dem Angler schmecken oder dem Fisch?

Soll der Brief die eigentliche Botschaft sein, gehören die meisten Direktmarketing Regeln raus und  Persönlichkeit rein – also z.B. in einer Handschrift ähnlichen Schreibtype mit lila Tinte.

Mir fallen jetzt noch ein Haufen politische Kommentare ein aber das ist ein anderes Thema.

Hier der Originalbrief

Christian Lindner

Es geht auch anders Teil 2 2017

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als positiv bewerte. Leider finde ich zumeist mehr negatives als positives aber jetzt:

Was für eine gute Idee: Bei einer Newsletter Abmeldung kommt parallel zur Abmeldungsbestätigung ein kleiner Film, der eine kleine süße verschlafene Katze zeigt. Das Unternehmen bleibt mir mit einem Lächeln im Gedächtnis.

CRS bezeichnet soziale Aktionen von Unternehmen: Wie viele andere auch, spenden wir Dinge für wohltätige Veranstaltungen und beteiligen uns an gemeinnützigen Aktionen. Auch dieses Mal waren es zwei Massagegutscheine für eine Verlosung des regionalen Lions Clubs. Dieses Mal ist daraus sogar ein Geschäft entstanden, denn eine Praxis, die einen der Gutscheine gewonnen hatte, hat für die anderen Mitarbeiter noch 4 Gutscheine nachgekauft. So etwas kann man nicht erzwingen, aber es ist doch immer wieder schön, wenn es passiert.

Ich stehe vor der Käsetheke bei Kaufland. Auf einmal sehe ich im Display der Waage: „Vergütung Auszubildende 1 Jahr 950, 2. Jahr 1050 Euro“ Eine interessante Art der Ansprache von potentiellen Mitarbeitern (oder deren Eltern oder Großeltern).

Adler Newsletter, ich weiß auch nicht, warum ich ihn bekommen habe. Der letzte muss lang her sein. Ich melde mich ab. Es kommt ein Hinweis: „Möchten Sie sich nur vorübergehend abmelden“ mit einem Datumsfeld. Dann der normale Hinweis zur Abmeldung. Ich denke, ein Großteil wird die Variante 1 wählen, so hat Adler eine Menge Newsletter Empfänger behalten.
Und auch noch sehr hübsch, bei Adler gibt es bei der Internetbestellung keinen Einkaufskorb, sondern eine Einkaufstasche (Ich lese den Hinweis:“ Ihre Einkaufstasche ist leer“). Ein kleines Lächeln ein kleines Ja in meinem Kopf, eine kleine positive Erinnerung an Adler.

Es gibt noch viel zu tun Teil 7 2017

caricature-871669_1280 cco lustigMarketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als verbesserungswürdig einstufe – Vielleicht können wir ja zumindest ein wenig darüber lächeln.

Bei Senec gibt es den Platin-Fachpartner Elektro Heinl Solar GmbH (Nachricht auf Facebook, begleitet von einem Bild von einer geschäftsmäßig freundlich schauenden Mitarbeiterin mit Headset von Heinl): Entschuldigung, aber allein diese Begriffsschöpfung macht mich schon stutzig. Und ich glaube nicht, dass das Bild wirklich eine Mitarbeiterin von Heinl zeigt. So etwas kann man doch so einfach so viel besser machen. Das Bild passt auch nicht zu einem Unternehmen dieser Größenordnung.

Natürlich reagiert sofort ein Kunde: „Leider kümmert ihr euch immer noch nicht um eure Bestandskunden… Seit Anfang Dezember hängt ein Serviceauftrag… Und das während der Garantiezeit (ich vermute bei einem anderen Partner von Senec).

So was umgeht man, wenn man einen Kunden fortwährend über den Stand des laufenden Reklamationsauftrages informiert.

Kaufland Rubbellos: Jedes Los gewinnt: Man beachte das Sternchen, es bedeutet Jeder Teilnehmer erhält einen Kaufland Gutschein in Höhe von 5 Euro für ein CEWE Fotobuch. Das Fotobuch gibt es ab 7,95, das bedeutet also, dass jeder Gutschein mindestens 2,95 kostet, damit ich ein Fotobuch bekomme.

Ich will teilnehmen und gebe meine E-Mail Adresse ein. Ich kann aber nur teilnehmen, wenn ich nachfolgende Bedingungen akzeptiere:

Ich stimme den Teilnahmebedingungen und der dort dargestellten Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten, insbesondere dem Erhalt der Kaufland Newsletter und eines 5 € Gutscheins für ein CEWE Fotobuch per E-Mail, zu. Dazu willige ich in die im Kapitel „Newsletter“ der Datenschutzgrundsätze auf der Homepage http://www.kaufland.de dargestellte Erhebung und Verarbeitung meiner Daten ein.

So ein in meinen Augen blödsinniges Gewinnspiel habe ich lange nicht mehr gesehen.

Post in meinem Briefkasten von Mitsubishi Autohändler aus dem Nachbarort. Neben Bildern von schönen Autos kann ich auf eine Seite gehen und einen Code eingeben. Neugierig, wie ich bin, mache ich das und lande auf der Internetseite des Autohändlers, von dem ich den Prospekt gekommen habe. Ich dachte immer, bei einem Code passiert irgendwas – Ein Kaffee-Gutschein, ein Angebot für eine Probefahrt, ein Sonderangebot – nein, einfach nur die Internetseite des Händlers. Da müsste nochmal jemand über den Begriff Landing Page nachdenken. Und was wohl der Sinn eines Codes ist.

Ich habe in einem sehr schönen Hotel in Füssen geschlafen, alles war perfekt, aber es gab wohl einen Schreibtisch aber keinen Stuhl. Wer sich wohl dabei etwas gedacht hat? Da das Hotel in Ordnung war, hinterlässt es zumindest keinen schlechten Nachgeschmack. Da würde ich wieder hingehen. Aber wie diese Kleinigkeiten doch im Gedächtnis haften bleiben, ist schon interessant.

Amazon Pishing Mail: Sicherheitsbenachrichtigung Identität bestätigen, man kennt das ja, aber: Ganz zum Schluss steht: Sicherheitshinweis: Sie erkennen Spoof oder Phishing-E-Mails oftmals schon in der Anrede. Amazon wird Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen anschreiben. Die Anrede in diesem Mail lautete: Sehr geehrter Amazon Kunde.

Es gibt noch viel zu tun Teil 6 2017

banana-1155494_1920-cco-geschenkeUnd gleich Teil 6 hinterher, puh, da kommt ganz schön was zusammen

Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als verbesserungswürdig einstufe

Post von Dr. Hittrich -Eilnachricht für alle Männer über 55 – Es geht um ein Mittel, das Chirurgen und die Medizinindustrie am liebsten verbieten lassen würde. Weil es eine Operation überflüssig macht. Erfahren Sie jetzt die ganze Wahrheit. Ich musste natürlich reinschauen, der Inhalt ist wie gewusst, nicht so wichtig, aber man kann halt als über 55 jähriger nicht aus seiner Haut. Natürlich werden Sie sagen, das weiß doch jeder, was da drin ist. Aber wenn es jeder wüsste, würden diese Schreiben nicht mehr kommen. Es gibt also ein paar verzweifelte über 55 Jahre alte Männer, die diese Produkte bestellen. Es gibt so viele, dass es sich immer wieder lohnt, solche Schreiben rauszuschicken. Es sieht so aus, als versucht man, mit der Verzweiflung von Menschen Geld zu machen.

Post der Aktion Mensch liegt in meinem Briefkasten, Empfänger Adresse „An alle, die Gutes tun und Gutes gewinnen möchten“ Wenn ich die Post nicht aufmache oder nicht reagiere, gehöre ich zu den Menschen, die nicht Gutes tun wollen? Eine sehr suggestive Ansprache, ich überlege ernsthaft, mein Jahreslos zu kündigen. Und aufgemacht habe ich den Brief natürlich nicht. Welche Ansprache wäre besser gewesen?

„An alle Menschen dieser Welt“ oder „Für ein Leben in Würde“ oder „Post von Aktion Sorgenkind“ oder „Ich brauche Geld von dir“

Anruf eines Unternehmens für das Wellnessgeschäft meiner Frau, dass ihr für einen Golfplatz im Raum Frankfurt Caddy Reklame verkaufen will. Mindestens 5 Minuten Präsentation, dann kommt die Frage: Wäre das interessant für Sie? Antwort: nein, zu weit weg (Für Wellness fährt der Kunde nicht gern mehr al 10 – 15 km). Darauf die Reaktion, Vielen Dank, das habe ich mir schon fast gedacht.

Die Antwort war freundlich aber das Gespräch hätte auch schon nach 30 Sekunden vorbei sein können. Auch da kann wohl jemand nicht aus seiner Haut.