Es gibt noch viel zu tun Teil 7 2017

caricature-871669_1280 cco lustigMarketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als verbesserungswürdig einstufe – Vielleicht können wir ja zumindest ein wenig darüber lächeln.

Bei Senec gibt es den Platin-Fachpartner Elektro Heinl Solar GmbH (Nachricht auf Facebook, begleitet von einem Bild von einer geschäftsmäßig freundlich schauenden Mitarbeiterin mit Headset von Heinl): Entschuldigung, aber allein diese Begriffsschöpfung macht mich schon stutzig. Und ich glaube nicht, dass das Bild wirklich eine Mitarbeiterin von Heinl zeigt. So etwas kann man doch so einfach so viel besser machen. Das Bild passt auch nicht zu einem Unternehmen dieser Größenordnung.

Natürlich reagiert sofort ein Kunde: „Leider kümmert ihr euch immer noch nicht um eure Bestandskunden… Seit Anfang Dezember hängt ein Serviceauftrag… Und das während der Garantiezeit (ich vermute bei einem anderen Partner von Senec).

So was umgeht man, wenn man einen Kunden fortwährend über den Stand des laufenden Reklamationsauftrages informiert.

Kaufland Rubbellos: Jedes Los gewinnt: Man beachte das Sternchen, es bedeutet Jeder Teilnehmer erhält einen Kaufland Gutschein in Höhe von 5 Euro für ein CEWE Fotobuch. Das Fotobuch gibt es ab 7,95, das bedeutet also, dass jeder Gutschein mindestens 2,95 kostet, damit ich ein Fotobuch bekomme.

Ich will teilnehmen und gebe meine E-Mail Adresse ein. Ich kann aber nur teilnehmen, wenn ich nachfolgende Bedingungen akzeptiere:

Ich stimme den Teilnahmebedingungen und der dort dargestellten Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten, insbesondere dem Erhalt der Kaufland Newsletter und eines 5 € Gutscheins für ein CEWE Fotobuch per E-Mail, zu. Dazu willige ich in die im Kapitel „Newsletter“ der Datenschutzgrundsätze auf der Homepage http://www.kaufland.de dargestellte Erhebung und Verarbeitung meiner Daten ein.

So ein in meinen Augen blödsinniges Gewinnspiel habe ich lange nicht mehr gesehen.

Post in meinem Briefkasten von Mitsubishi Autohändler aus dem Nachbarort. Neben Bildern von schönen Autos kann ich auf eine Seite gehen und einen Code eingeben. Neugierig, wie ich bin, mache ich das und lande auf der Internetseite des Autohändlers, von dem ich den Prospekt gekommen habe. Ich dachte immer, bei einem Code passiert irgendwas – Ein Kaffee-Gutschein, ein Angebot für eine Probefahrt, ein Sonderangebot – nein, einfach nur die Internetseite des Händlers. Da müsste nochmal jemand über den Begriff Landing Page nachdenken. Und was wohl der Sinn eines Codes ist.

Ich habe in einem sehr schönen Hotel in Füssen geschlafen, alles war perfekt, aber es gab wohl einen Schreibtisch aber keinen Stuhl. Wer sich wohl dabei etwas gedacht hat? Da das Hotel in Ordnung war, hinterlässt es zumindest keinen schlechten Nachgeschmack. Da würde ich wieder hingehen. Aber wie diese Kleinigkeiten doch im Gedächtnis haften bleiben, ist schon interessant.

Amazon Pishing Mail: Sicherheitsbenachrichtigung Identität bestätigen, man kennt das ja, aber: Ganz zum Schluss steht: Sicherheitshinweis: Sie erkennen Spoof oder Phishing-E-Mails oftmals schon in der Anrede. Amazon wird Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen anschreiben. Die Anrede in diesem Mail lautete: Sehr geehrter Amazon Kunde.

Es gibt noch viel zu tun Teil 6 2017

banana-1155494_1920-cco-geschenkeUnd gleich Teil 6 hinterher, puh, da kommt ganz schön was zusammen

Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als verbesserungswürdig einstufe

Post von Dr. Hittrich -Eilnachricht für alle Männer über 55 – Es geht um ein Mittel, das Chirurgen und die Medizinindustrie am liebsten verbieten lassen würde. Weil es eine Operation überflüssig macht. Erfahren Sie jetzt die ganze Wahrheit. Ich musste natürlich reinschauen, der Inhalt ist wie gewusst, nicht so wichtig, aber man kann halt als über 55 jähriger nicht aus seiner Haut. Natürlich werden Sie sagen, das weiß doch jeder, was da drin ist. Aber wenn es jeder wüsste, würden diese Schreiben nicht mehr kommen. Es gibt also ein paar verzweifelte über 55 Jahre alte Männer, die diese Produkte bestellen. Es gibt so viele, dass es sich immer wieder lohnt, solche Schreiben rauszuschicken. Es sieht so aus, als versucht man, mit der Verzweiflung von Menschen Geld zu machen.

Post der Aktion Mensch liegt in meinem Briefkasten, Empfänger Adresse „An alle, die Gutes tun und Gutes gewinnen möchten“ Wenn ich die Post nicht aufmache oder nicht reagiere, gehöre ich zu den Menschen, die nicht Gutes tun wollen? Eine sehr suggestive Ansprache, ich überlege ernsthaft, mein Jahreslos zu kündigen. Und aufgemacht habe ich den Brief natürlich nicht. Welche Ansprache wäre besser gewesen?

„An alle Menschen dieser Welt“ oder „Für ein Leben in Würde“ oder „Post von Aktion Sorgenkind“ oder „Ich brauche Geld von dir“

Anruf eines Unternehmens für das Wellnessgeschäft meiner Frau, dass ihr für einen Golfplatz im Raum Frankfurt Caddy Reklame verkaufen will. Mindestens 5 Minuten Präsentation, dann kommt die Frage: Wäre das interessant für Sie? Antwort: nein, zu weit weg (Für Wellness fährt der Kunde nicht gern mehr al 10 – 15 km). Darauf die Reaktion, Vielen Dank, das habe ich mir schon fast gedacht.

Die Antwort war freundlich aber das Gespräch hätte auch schon nach 30 Sekunden vorbei sein können. Auch da kann wohl jemand nicht aus seiner Haut.

Es gibt noch viel zu tun Teil 5 2017

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als verbesserungswürdig einstufe

Einladungen?

Eine Einladung zu einer Konferenz bei der IHK Offenbach am 21.11. letzten Jahres,

die ich am 10.11. angenommen habe. Organisiert durch die IHK Innovationsberatung Hessen. Es kommt eine Bestätigung mit einem Hinweis über die Teilnahmegebühr. Teilnahmegebühr? Auf meine Nachfrage fragt man mich, ob ich den Flyer nicht gelesen habe? Tatsächlich, bei genauem Lesen, ganz klein auf einer anderen Seite wie das Anmeldeformular und seitenverkehrt. Wenn ich die Anmeldung lese, steht es auf dem Kopf. Mir wird angeboten, dass ich mich abmelden kann. Ich melde mich einige Tage später ab, weil ich es zeitlich nicht schaffe. Ich bekomme die Rechnung über die Teilnahmegebühr. Auf meine Nachfrage erklärt man mir, Zitat: „Aber bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass ich nicht in der Lage bin, mit jedem der 200 Konferenzbesucher individuell über die Zahlung des Tickets zu verhandeln. Genau dafür sind Allgemeine Geschäftsbedingungen vorgesehen“. Leider habe ich die bei der Bestätigung der Konferenzteilnahme wohl nicht gesehen (Ich kenne auch den Inhalt meiner Vertragsbedingungen meiner Autohaftpflichtversicherung nicht, obwohl sie immer mitgeschickt werden).

Ich habe das bezahlt, die IHK ist natürlich im Recht aber wer hat schon Zeit, Teilnahmebedingungen zu lesen. Hier geht es aber nicht um die individuelle Behandlung von 200 Konferenzteilnehmern: Preise und kostenpflichtige Bedingungen gehören deutlich in Einladung und Bestätigung. Man stelle sich vor, in den Bedingungen würde stehen, dass die Teilnahme ein Jahr Zwangsmitgliedschaft mit der IHK bedeutet. Oder die Teilnahme ist mit dem Kauf einer Waschmaschine verbunden.

Ganz abgesehen davon, dass ich lt. Teilnahmebedingungen 14 Tage Kündigungsfrist habe, aber ab zwei Wochen vor Rücktritt Stornogebühren bezahlen soll. Zwischen meiner Anmeldung und Konferenz lagen 11 Tage. Es scheint auch so zu sein, dass die Stornofristen die Kündigunsfristen aufheben. Ich bezahle und mache einen Haken hinter die IHK Innovationsberatung. Vielleicht ist es so, dass jemand, der in der Welt der Innovationsberatung lebt, sich mit den einfachen Dingen des Lebens schwertut.

Versprechungen

Ein sprühender Vortrag auf dem Ressourceneffizienzkongress in Frankfurt im Dezember eines Rückwärtssprechers zum Thema Innovation und Kreativität (nein, der Vortrag war nicht rückwärts gesprochen). Bernhard Wolff verspricht uns seinen Vortag als PDF File, wenn wir uns auf seiner Homepage für seinen Newsletter registrieren (guter Trick). Ich registriere mich und fasse 4 Wochen später per Xing Nachricht nach. Keine Resonanz, schade, ich hätte ihn gern weiterempfohlen. Dinge, die man verspricht, muss man halten, aber vielleicht sind seine Gedankengänge so innovativ, dass er sein Versprechen schon wieder vergessen hat.

Als er mir seinen ersten Newsletter schickt, hake ich nochmal nach. Dieses Mal entschuldigt er sich mit einer netten Geste und schickt die Unterlagen. Ich denke, er brauchte jemand, der ihn organisatorisch betreut, denn der gute Wille ist ja da. Vielleicht wäre das eine Aufgabe für die vielen kleinen Bürodienste, die es überall gibt.

Mittlerweile sind 5 Monate vergangen, einen zweiten Newsletter habe ich bisher noch nicht gekommen. Auch eines der Unternehmen, die Werbung machen, wenn sie Zeit haben – und wer hat schon Zeit. Aber Marketing sollte man machen, wenn es dem Unternehmen gut geht – dann hat man das Geld dafür, leider aber zumeist wenig Zeit. Viele Unternehmen kommen zu Marketing und Vertrieb erst, wenn es ihnen schlecht geht, dann hat man Zeit aber leider kein Geld. Und dann hilft es auch nicht sofort, Ruck-zuck Vertriebsergebnisse bekommt man nur über den Preis.

Bestellungen

Mail von My Couchbox mit einem interessanten Angebot. Nachdem ich ca. 20 Minuten versucht habe zu bestellen, immer wieder auf falschen Seiten gelandet bin und die Bestellung abgebrochen wurde, habe ich aufgegeben. Am nächsten Tag kommt eine Mail: „Sie haben Ihre Bestellung abgebrochen, wollen Sie sie weiter fortführen“ Ich bin begeistert, was für eine kreative Idee aber wieder falsche Seiten, Abbruch, es geht nicht weiter. Ich bin es leid, ich habe alle Verbindungen zu Couchbox gelöscht. Kreativität in den Tücken der Technik begraben.

Was ist das eigentlich für ein Bild ?

Was hat das Bild jetzt mit dem Thema zu tun? Ich weiß auch nicht so genau, ich suchte ein Bild, wo sich jemand geärgert hat. Das Bild passt erst dann zum Beitrag, wenn die Eiswaffel von schlechter Qualität war und so zum Eis-Absturz geführt hat. Eins haben das Bild und ich gemeinsam: Wir haben uns beide geärgert, sie über ihr verlorenes Eis und ich über die Nachlässigkeit mancher Unternehmen.

Vorschlag für den Aufbau einer E-Mail

tablet-1716296_1920 cco likesErgänzend zu letzten Beitrag habe ich eine meiner Meinung nach gute Anleitung zum Aufbau einer E-Mail gefunden.

Bevor Sie ein E-Mail planen, überlegen Sie, welche eingehenden E-Mails Sie bekommen und welche Ihnen besonders gefallen. Das ist auch eine wichtige Grundlage für ausgehende Mails. Sie selbst lesen Briefe und Mails nicht anders als Ihr Umfeld.

Betreff und Absender sind 2 wichtige Elemente.

Der Betreff macht neugierig und der Absender schafft Vertrauen.

Der Betreff muss kurz und prägnant sein. Am besten wird er erst zum Schluss aus der Zusammenfassung des Textes entwickelt.

Die Anrede richtet sich nach dem Empfänger. Es kann auch Sinn machen, die Grußformel des Empfängers zu übernehmen. Über CRM Systeme kann man das auch für Serienmails einpflegen. Werden Sie mit Lieber  Herr oder Frau X angeschrieben, antworten Sie mit Lieber Herr oder Frau.

Ein Thema pro Mail, nicht mehr als 4 oder 5 Themen in einem Newsletter.

Das Thema muss interessant für den Empfänger sein. „Wie haben Jubiläum“ ist nur für ihn interessant, wenn er davon profitiert.

Die Grundregeln des Direktmarketings passen auch für normale Briefe und Mails und sind

nicht mehr als 3 Absätze

nicht mehr als 3 Sätze pro Absatz

nicht mehr als 12 Wörter pro Satz

wenige Wörter mit 4 und mehr Silben

wenig Fachsprache.

Beim guten Newsletter wird ein Thema nur kurz angerissen und dann in die Tiefe verlinkt.

Den Schreibstil bestimmt der/die EmpfängerIn. Ob wichtiger Kunde oder ein / eine befreundete KollegIn. Ob die kurze Zusammenfassung einer Vereinbarung oder Reaktion auf eine Fehlermeldung. Dem Anlass angemessen.

Freundlich kann man auch bei internen Mails sein. Freundlich ist mehr als höflich.

Empfänger müssen wissen, was Sie als Reaktion auf Ihre Mail erwarten, so banal das auch klingt.

Gruß & Signatur: Sie können die gleiche Grußformel wählen, die auch Ihr Kunde verwendet. Wenn der Empfänger Ihnen sonnige Grüße wünscht, können Sie auch bei der Antwort sonnige Grüße verwenden. Regnet es gerade, kann die Floskel ja auch lauten: mit besten Grüßen – hoffentlich auch bald wieder sonnig. Bei der Signatur beachten Sie die rechtlichen Vorgaben.

Das PS ist ist auch beim Mail immer noch ein Hinkucker, wenn der Inhalt interessant ist.

Post vom ADAC, aber halt, es scheint ein Fake zu sein.

Die Homepage lautet auf http://adac.gutschein-jaeger.com adac-1

Auf einer Internetseite muss ich meine Adresse zusammen mit dem Code abgebenadac-2

Wenn ich das Häkchen bei „ich bin einverstanden“ nicht setzte, kann ich nicht mitmachen

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Der Code ist also reiner Vorwand zum Adressen sammeln, der Absender ist gefälscht. Mehr dazu unter http://www.onlinewarnungen.de/warnungsticker/betrug-gewinnspiel-adac-herbstlotterie-ist-eine-taeuschung/

Es geht auch anders – Teil 5 2016

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Im Frühjahr habe ich mich für eine Veranstaltung von Marc Galal angemeldet, die im November stattfindet (Von der Veranstaltung werde ich noch berichten).

Organisatorisch ist es eine vorbildliche Abwicklung von der ersten Bestätigung über verschiedene Mail, die sinnvolle Ergänzungen enthalten, gleichzeitig aber auch dem Veranstalter helfen, die Tage gut organisiert durchzuführen (Wann ist die beste Zeit einzuchecken oder Bitte um Nachricht, wenn jemand doch nicht kann wegen der Warteliste). Andere Veranstaltungen schicken gar nichts und manche schicken 20 Mails in einer Woche mit Nachrichten, die wirklich niemand braucht.

Mein Sohn hat es versäumt, seinen Krankenkassennachweis anzufordern, um sein Studium fortzuführen. Das erfahren wir natürlich von ihm drei Stunden, bevor letzter Abgabe Termin ist. Ein Anruf bei der RUV sorgt dafür, dass ich nach einer halben Stunde die Bescheinigung in Händen halte – Respekt.

Ein interessantes Mail. Man ist versucht, zu prüfen:

Sehr geehrter Selbstständiger,

die Rechnungsabteilung hat errechnet, dass Sie momentan 30 % zu viel für die Betriebshaftpflicht aufwenden.

Prüfen Sie den Beitrag online:

http: // www . betriebshaftpflicht und so weiter.de

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Gewerbeversicherung

Die klassische Variante eines Mails, dass man in sehr kurzer Zeit lesen kann – So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es auch gelesen wird. Die kleine Flunkergeschichte gleich zu Beginn wird leicht überlesen, außerdem tut sie nicht weh. Stimmt es nicht, bin ich beruhigt, stimmt es, danke ich für den Tipp.

Perfekt wäre es ohne Flunkergeschichte gewesen, so etwas geht nämlich auch. „Lt. einem Test können bei einer Betriebshaftpflicht bis zu 80% eingespart werden“ (den Test von Versicherungsscheck24 muss man ja nicht mitschicken)

 

Es gibt noch viel zu tun Teil 4

car-30990_1280-ccoMeine Frage an eine Zentrale wo es zu einer Veranstaltung geht: „Da gehen Sie links aus der Tür dann gerade aus und dann wieder links, dann sehen Sie ein gelbes Haus. Wir nennen es das gelbe Haus“. Da findet die Veranstaltung statt. – Ich habe schon eine Zeitlang über diese Beschreibung nachgedacht. Irgendwie denke ich immer noch darüber nach

Um meine Verwunderung noch begreifbarer zu machen: Draußen vor der Tür steht ein gelbes Auto, wir nennen es das gelbe Auto.

Im Moment versuchen mich Websites zu ärgern, wenn unaufgefordert große Pop Ups auftauchen, in denen mir ein Newsletter und oder ein Whitepaper angeboten wird. Mitten im Bild, wohl in der Absicht, mich zu stören. Ich suche mir dann eine andere Seite, wo ich nicht gestört werde.

Und da kam dann noch ein Brief, den ich gar nicht zuordnen konnte, weder vom Absender noch vom Produkt, noch vom Thema. Nach der Klärung mit dem Absender (interessanterweise wurde daraus ein Auftrag) empfehle ich folgende Maßnahmen:

Schauen Sie bei einer Versandaktion nach, welche Zielgruppen Sie ansprechen wollen. Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie eine Menge Geld unnötig und unsinnig für Porto zum Fenster rausschmeißen. Nicht alle Ihre Bestandskunden interessieren sich für alle Ihre Produkte.

Weisen Sie im Schreiben auf Ihr Angebot so hin, dass der Empfänger weiß, worum es geht. Glauben Sie nicht, nur, weil der Kunde ein ähnliches Produkt schon mal gekauft hat, dass er nur mit einer Artikelbezeichnung zurechtkommt. Für Sie ist die Bezeichnung selbsterklärend, aber Ihr Kunde kann sie vergessen haben, der Ansprechpartner kann gewechselt haben oder der Rechnungsempfänger und der Nutzer Ihres Produktes sind zwei verschiedene Firmen oder Personen.

Und dann noch eine Mail einer anderen Firma, die mir auch nichts sagt. Die darauf hinweist, wie schön sie sich doch entwickelt hat. Leider auch nicht mit Hinweisen, was sie macht. Da gelten die gleichen Empfehlungen.

Und gestern bekomme ich ein Mail mit einer Einladung auf einen Messestand. Leider steht nicht dabei, wann die Messe ist.

Die Kunst des Direktmarketings ist nicht der Inhalt, sondern die Verpackung. Den sachlichen Inhalt zu unserem Thema zu erstellen, fällt uns leicht. Ihn so auf zu bereiten, dass er vom Empfänger gut verstanden wird und leicht lesbar ist, ist erheblich schwieriger.