Was ist für mich ein Kunde?

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Beim letzten Blogbeitrag kamen einige Kommentare über die Selbstverständlichkeit der Aussagen, die dort getroffen worden sind. Ja, das sind sie und trotzdem, ich setzte noch einen drauf:

Ein Kunde ist die wichtigste Person für unser Unternehmen, gleich, ob er persönlich da ist oder mit uns im schriftlichen oder telefonischen Kontakt steht.

Jeder kann ein Kunde sein, ob direkt als Käufer oder indirekt als Empfehler oder Meinungsbildner.

Er ist keine Unterbrechung unserer Arbeit, sondern ihr Sinn und Zweck. Wir tun ihm keinen Gefallen, wenn wir ihn bedienen, sondern er tut uns einen Gefallen, wenn er uns die Gelegenheit gibt, es zu tun.

Ein Kunde ist kein Außenstehender, sondern ein lebendiger Teil unseres Geschäfts.

Er ist auch keine Statistik, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, wie wir auch mit Irrtümern und Vorurteilen behaftet.

Ein Kunde ist nicht jemand, mit dem man ein Streitgespräch führt oder seinen Intellekt misst. Es gibt niemand, der je einen Streit mit einem Kunden gewonnen hat. Wenn man mit jemand seinen Intellekt messen will, ist es eher ein Freund und eher ein Spaß. Alles andere beruht auf Minderwertigkeitskomplexen.

Ein Kunde ist jemand, der uns seine Wünsche bringt. Unsere Aufgabe ist es, diese Wünsche gewinnbringend für ihn und uns zu erfüllen. Es gibt in Kundenbeziehungen keine win/lost Situationen. Entweder lautet das Ergebnis win/win oder lost/lost.

Und wenn wir selbst Kunde sind und die oben genannten Punkte bei unseren Lieferanten erfüllt sehen, freuen wir uns.

Selbstverständlich sind übrigens auch Worte und Sätze wichtig wie

Danke

Bitte

Ich verstehe dich

Ich nehme Rücksicht

Und das nicht nur bei Menschen, von denen wir abhängig sind (wie z.B. Kunden) sondern auch bei Menschen, die von uns abhängig sind (wie z.B. Mitarbeiter).

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Nägel mit Köpfen

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Ein früherer Chef von mir hat mal gesagt: „Wenn wir es schaffen, dass unser Vertrieb zuerst sein Gehirn einschaltet, bevor er aufs Gaspedal tritt, haben wir gewonnen“,

Dazu sind mir 6 Gedanken in die Hände gefallen, die man sich um seine Kunden machen sollte und die ich ein wenig ergänzt habe:

  1. Name des Kunden
  2. Was schätze ich besonders an meinem Kunden?
  3. Was ist wohl besonders wichtig für ihn?
  4. Wo vermute ich bei ihm Schwierigkeiten?
  5. Welche Reaktionen werde ich wohl auf diese vermuteten Schwierigkeiten zeigen?
  6. Wo würde er mich wohl unterstützen
  7. Wo würde er mich wohl eher behindern
  8. Welches Ziel habe ich, dass ich mit diesem Kunden erreichen will
  9. Was sind meine Schritte für dieses Jahr, um dieses Ziel zu erreichen

Vielleicht sollte man sich das für seine 20 wichtigsten Kunden ausführlich und für die anderen grob geplant überlegen.

Interessante Post, die ich da bekommen habe

knight-1927400_1280 cco schutzGuten Tag Helmut,

ich geb’s zu. Ich bin ein Versager.

Nicht bei allem. Nur wenn es darum geht, mich im Internet zu schützen.

Verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin besser als vor einem Jahr. Aber zu wissen, wie ich mich und meine Daten im Internet schützen soll, und es dann zu tun, naja, manchmal lasse ich es schleifen.

Die gute Nachricht ist, dass ich dann genauso bin, wie Sie. Oder jedenfalls wie die meisten von Ihnen, wie uns die Ergebnisse der Datenschutzumfrage von vor Kurzem zeigen. 90% von Ihnen sagen, sie wüssten nicht, wie man sich im Internet schützt. Und nur 10% von Ihnen hatten den Eindruck, dass sie die Kontrolle über ihre persönlichen Daten im Internet hätten.

Ich kann das nachempfinden. Und ich helfe Ihnen.

Ich habe die Ergebnisse der Datenschutzumfrage mit Tipps kombiniert, wie Sie sich innerhalb weniger Minuten im Internet schützen können. Lesen Sie sie mal durch. https://medium.com/@mozilla/hacker-verfolger-und-spione-die-ergebnisse-unserer-datenschutzumfrage-70459f25ea60#.sz4nfs2zz

Wenn Sie sich und Ihre Daten im Internet besser schützen möchten, muss man nach meiner Erfahrung klein anfangen – aber man muss anfangen.

Los geht’s! Vielen Dank! Jen Caltrider Mozilla Foundation

Da ist gerade jemand nett zu mir und

man muss anfangen– das gilt nicht nur hier

 

Pomodoro-Technik

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Die Pomodoro-Technik ist eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Das System verwendet einen Kurzzeitwecker, um Arbeit in 25-Minuten-Abschnitte und Pausenzeiten zu unterteilen. Der Name stammt von der Küchenuhr, die Cirillo bei seinen ersten Versuchen benutzte und die die Form einer Tomate (italienisch Tomate – Pomodore) hatte.

Die Methode geht davon aus, dass häufige Pausen die Kreativität und den Ideenreichtum fördern können und bietet ein Mittel gegen Ideenblockaden und für eine Neuorientierung bei Projekten und Ausarbeitungen.

Die Methode arbeitet in 5 Schritten:

  1. Die Aufgabe schriftlich formulieren
  2. Einen Wecker auf 25 Minuten stellen
  3. 25 Minuten an der Aufgabe arbeiten
  4. Minuten Pause machen
  5. Alle 3-4 Arbeitsphasen eine etwas längere Pause machen.

Dass was viele Menschen ungezielt machen – ein Projekt unterbrechen, um ein paar Schritte zu gehen oder Luft zu schnappen, wird mit dieser Technik gezielt gemacht.

Die kurzen Phasen erlauben es auch, Ablenkungen wie Telefon oder Mail zu verringern und in die Pausen zu legen. Der Küchenwecker ist heute durch eine Vielzahl anderer Instrumente ergänzt worden. Das Prinzip aber des immer wieder neuen Einstellens der Weckzeit führt zu einer erneuten gedanklichen Einstimmung auf die Aufgabe. Rituale sind häufig hilfreich, um etwas voranzutreiben und wenn es nur die eigene Lust an der Arbeit ist.

Ich würde bei Schritt 3 immer erst meine Idee, an der ich gerade arbeite, zu Ende führen oder zumindest so notieren, dass ich nach der Pause den Faden wiederaufnehmen kann. Einem Italiener brauche ich das nicht zu erzählen, manchen Deutschem vielleicht schon. Bei dem fällt mit dem Klingeln der Griffel.

Der Skeptiker, speziell der aus Deutschland, wird jetzt sagen, ja die Italiener, immer gern mal ne Pause machen. Methoden sind Möglichkeiten, nicht Pflichtprogramm und wenn der Skeptiker eine bessere Methode hat, desto besser. Es sei auch noch gesagt, dass Italien auf Platz 4 der stärksten Wirtschaftsnationen von Europa liegt – demnächst nach dem Brexit auf Platz drei.

Hätte Cirillo den Kurzzeitmesser in Form eines Apfels gehabt, hieß die Methode übrigens wohl Mela -Technik.

Vorschlag für den Aufbau einer E-Mail

tablet-1716296_1920 cco likesErgänzend zu letzten Beitrag habe ich eine meiner Meinung nach gute Anleitung zum Aufbau einer E-Mail gefunden.

Bevor Sie ein E-Mail planen, überlegen Sie, welche eingehenden E-Mails Sie bekommen und welche Ihnen besonders gefallen. Das ist auch eine wichtige Grundlage für ausgehende Mails. Sie selbst lesen Briefe und Mails nicht anders als Ihr Umfeld.

Betreff und Absender sind 2 wichtige Elemente.

Der Betreff macht neugierig und der Absender schafft Vertrauen.

Der Betreff muss kurz und prägnant sein. Am besten wird er erst zum Schluss aus der Zusammenfassung des Textes entwickelt.

Die Anrede richtet sich nach dem Empfänger. Es kann auch Sinn machen, die Grußformel des Empfängers zu übernehmen. Über CRM Systeme kann man das auch für Serienmails einpflegen. Werden Sie mit Lieber  Herr oder Frau X angeschrieben, antworten Sie mit Lieber Herr oder Frau.

Ein Thema pro Mail, nicht mehr als 4 oder 5 Themen in einem Newsletter.

Das Thema muss interessant für den Empfänger sein. „Wie haben Jubiläum“ ist nur für ihn interessant, wenn er davon profitiert.

Die Grundregeln des Direktmarketings passen auch für normale Briefe und Mails und sind

nicht mehr als 3 Absätze

nicht mehr als 3 Sätze pro Absatz

nicht mehr als 12 Wörter pro Satz

wenige Wörter mit 4 und mehr Silben

wenig Fachsprache.

Beim guten Newsletter wird ein Thema nur kurz angerissen und dann in die Tiefe verlinkt.

Den Schreibstil bestimmt der/die EmpfängerIn. Ob wichtiger Kunde oder ein / eine befreundete KollegIn. Ob die kurze Zusammenfassung einer Vereinbarung oder Reaktion auf eine Fehlermeldung. Dem Anlass angemessen.

Freundlich kann man auch bei internen Mails sein. Freundlich ist mehr als höflich.

Empfänger müssen wissen, was Sie als Reaktion auf Ihre Mail erwarten, so banal das auch klingt.

Gruß & Signatur: Sie können die gleiche Grußformel wählen, die auch Ihr Kunde verwendet. Wenn der Empfänger Ihnen sonnige Grüße wünscht, können Sie auch bei der Antwort sonnige Grüße verwenden. Regnet es gerade, kann die Floskel ja auch lauten: mit besten Grüßen – hoffentlich auch bald wieder sonnig. Bei der Signatur beachten Sie die rechtlichen Vorgaben.

Das PS ist ist auch beim Mail immer noch ein Hinkucker, wenn der Inhalt interessant ist.

Es gibt noch viel zu tun Teil 4 2017

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als verbesserungswürdig einstufe, obwohl mir der Himmel auf Erden versprochen wird.

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Und noch ein schönes Mail

Lieber Freund,

Ich habe Ihre Antwort noch nicht auf die E-Mail erhalten, die ich Ihnen zu einem riesigen und nützlichen Projekt geschickt habe, das ich Ihnen vorstellen möchte. Bitte bestätigen Sie, ob Sie es erhalten haben oder ich sollte es erneut senden.

Grüße, Michael

Wer ist Michael?