Mail Kommunikation, es gibt noch so viel zu tun

Es geht auch anders

Antwort von Galeria Kaufhof auf eine Reservierungsanfrage von mir: Wir geben Ihnen spätestens bis 12:28 Uhr am 03.03.2021 (selber Tag) eine Rückmeldung. Respekt! Und, was nicht selbstverständlich ist, es war auch so. Angenehm bleibt auch in Erinnerung, dass der Bestellprozess leicht war.

Aber oft geht es so:

E-Mail von Consultingstar, ich soll meine eingetragenen Daten überprüfen. Einloggen funktioniert nicht. Bei der Funktion neues Passwort kommt der Hinweis, dass meine E-Mail-Adresse nicht bekannt ist (die Adresse, an die mich Consultingstar angeschrieben hatte). Zum Glück konnte hier die Impressums-E-Mail-Adresse helfen und jemand manuell das Problem lösen. Oft ist der Kontakt sonst ganz vorbei. Die Steigerung hatte ich auch schon, als ich versucht habe, mich bei einem Portal neu anzumelden, weil die Passwortrückstellung nicht funktioniert hat. Es kam der Hinweis: Diese E-Mail-Adresse existiert schon.

Das Portal Gründer.de schickt mir eine Einladung zu einer Konferenz, ich muss mich aber am gleichen Tag noch anmelden. Die Einladung kommt so gegen 21.30. Tut mir leid, ich hatte da schon aufgehört zu arbeiten.

Auf meine schriftliche Anfrage am nächsten Morgen teilt man mir einige Tage später mit, dass ich mich doch immer noch kostenlos anmelden kann. Da hat wohl jemand mit den Vertriebstool Marktverknappung gearbeitet, wie es sonst die Möbelmärkte gern machen. „Dieser einmalige Sonderpreis ist nur gültig bis nächsten Samstag“. Na klar, nächste Woche gibt es ja einen neuen einmaligen Sonderpreis.

Marktbefragungen: Eine Studentin schickt mir eine Befragung für eine Bachelor Arbeit. Alle Fragen haben auf der kompletten ersten Seite jeweils ein Logo der Business School Berlin. Ich muss jedes Mal scrollen, wenn ich die Fragen beantworten will. Beim Notebook sehe ich auf der ersten Seite überhaupt keine Fragen, beim Desktop die erste. Nach 5 Seiten breche ich die Befragung entnervt ab. Die Studentin schreibt, dass sie das Layout leider nicht beeinflussen kann. Schade, zumindest wird sie die Schule darauf aufmerksam machen. Mein negativer Eindruck bleibt auch nicht von ihr, sondern von der Business School Berlin. Dort kennt man vielleicht den Unterschied zwischen Werbung und Aufdringlichkeit noch nicht.

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Barcamp, neue Ideen oder Subkultur?

Der Begriff geistert durch die Medien für früher analoge und heute vermehrt digitale Treffen. Aber was ist ein Barcamp?

Wikipedia beschreibt ein Barcamp (häufig auch BarCamp, Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz genannt) als eine offene Tagung mit offenen Workshops, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Barcamps dienen dem inhaltlichen Austausch und der Diskussion, können aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen. Barcamps können ein zentrales Thema haben, müssen es aber nicht. Es handelt sich hier um Kreativitätstechnik wie Open Source oder Brainstorming in einer anderen Form.

Ich habe bisher an einem analogen Barcamp von Facebook teilgenommen und jetzt zum 2. Mal an einem digitalen zum Thema Entwicklung der Weiterbildung.

Etwa 200 Teilnehmer, jeder konnte ein Thema oder eine Fragestellung bestimmen und über separate digitale Konferenzräume mit anderen Teilnehmern diskutieren. Ich habe das Thema Zukunft der Weiterbildung im Handwerk mit verschiedenen Partnern und Teilnehmern diskutiert. Insgesamt ca. 40 verschiedene Themen mit unterschiedlichen Konferenzsystemen. Zentral auf einem Google Docs Dokument waren alle Beschreibungen und alle Links verfügbar.

Der Hauptmoderator hat zu Beginn das Konzept vorgestellt und abgefragt, wer schon mal auf einem Barcamp gewesen ist. Meldungen zwischen 0 und 135 Barcamp besuchen zeigen, dass sich hier wohl auch eine Subkultur entwickelt, wo das Barcamp wichtiger als das Thema wird – was aber natürlich legitim und gewollt ist. Bei 135 besuchten Barcamps frage ich mich natürlich, ob Zeitaufwand und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen, aber das wird jeder für sich entscheiden. Diesen Marathon gibt es sicher auch im Konferenzbereich, ich selbst halte meine Quote von 1 – 2 im Monat schon für viel.

Die Kommunikation der Teilnehmer zwischen den Sessions erfolgte über Wonder, einer Plattform, mit der man eine Art von Business Speed Dating in digitaler Form machen kann. Hier habe ich auch 2 Teilnehmer getroffen, die eindeutig der Subkultur zugeordnet werden konnten, Barcamp als Prinzip. Beide interessanterweise eher als Session Teilnehmer denn als Sessiongeber.

Ich finde, diese Konferenzform ist eine interessante Möglichkeit der Entwicklung neuer Möglichkeiten, die ich bestimmt demnächst ausprobieren werde. Da ich aber vom Typ her ein zielgerichteter Mensch bin, werde ich eher ein Barcamp mit einem zentralen Thema wählen als die freie Variante.

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Kundengewinnung, ein Erfahrungsbericht

Vorbereitung und Durchführung von Kundengesprächen

Es gibt Zeiten, wo ich gut telefonieren kann und Zeiten, wo ich Kunden gut erreichen kann. Die beiden Dinge muss ich unter einen Hut bringen.

Ja zu einem persönlichen Termin hat ein Kunde schon mal zu mir gesagt, gern, aber morgens um 6, da habe ich Zeit. Er war 2 Stunden von mir entfernt, aber ich stand morgens um 6 auf der Matte. Ein anderer Kunde hat mir mal gesagt, ich kann gerade nicht, rufen Sie mich Ende nächsten Jahres wieder an. Das habe ich gemacht, dass ist ein schöner Auftrag geworden. Ob es wohl geklappt hätte, wenn ich ihm vorher auf die Nerven gegangen wäre?

Kunden auf die Nerven gehen

Kunden auf die Nerven gehen bringt nichts Nachhaltiges, das machen die Anrufer, die mir immer wieder Gold oder Aktien verkaufen wollen. Das sind Anrufe ohne Sinn und Verstand. Oder die, die mir ein Konzept zur mehr Neukunden anbieten wollen, weil sie mein Profil so interessant finden. In meinen Profilen steht, dass ich Vertriebskonzepte mache. Wenn ich Neukundengewinnung von externer Seite brauchte, könnte ich mein Konzept gleich in die Tonne hauen. Diese Anrufer haben also mein Profil garantiert nicht gelesen. Trotzdem schein Kaltakquise in Teilbereichen erfolgreich zu sein, sonst würde es nicht gemacht. Mir erzählte mal ein Organisationsberater, dass er 800 Telefongespräche für einen Auftrag braucht, vielleicht ist das so ein schmerzhafter Weg. Mein Weg macht so viel Spaß, dass ich ihn gern gehe.

Kontakte führen zu Kundengesprächen

Das Geheimnis sind nicht Kundengespräche, das Geheimnis sind Kontakte. Habe ich genügend Kontakte, kann ich viel entspannter Kundengespräche führen. Wenige Kontakte erzeugen automatisch mehr Druck in mir, weil die Abschluss Quote steigen muss, damit ich erfolgreich bin. Das merkt mein potenzieller Kunde und das bringt mich in eine schlechtere Position. Zuwenig Vertriebler beschäftigen sich mit Kontaktgenerierung.

Dabei wird nicht jeder Kontakt ein Auftrag. Es kann ohne weiteres sein, dass sich in einem Verkaufsgespräch herausstellt, dass mein Gegenüber meine Leistung im Moment gar nicht braucht. Die klassische Regel heißt hier 100 Kontakte führen zu 10 Gesprächen zu 3 Angeboten und zu einem Auftrag. Aber auch diese Gespräche können, wenn es gut läuft, zumindest zu einer Empfehlung führen. Gerade erst habe ich einen Auftrag bekommen: Der Kontakt stammt aus einem Vortrag, den ich vor 10 Jahren gehalten habe. Das ist eher Zufall, aber hätte ich diesen Vortrag nicht gehalten, wäre es nicht passiert.

Gute gezielte Kontaktgenerierung kann diese Quote noch erheblich verbessern. Diese Erkenntnis hat bei mir schon zu vielen Aufträgen geführt. Aber so eine Erkenntnis braucht Kontinuität in den Maßnahmen, um neue Kontakte zu gewinnen. Ein von mir aufgebautes Netzwerk aus dem Bereich Energieeffizienz hat mittlerweile fast 8.000 Mitglieder, daraus ziehe ich vielfältigen Nutzen. Das hat zwar 15 Jahre gedauert, doch wie sagt ein asiatisches Sprichwort so schön: Die beste Möglichkeit, einen Baum zu pflanzen, ist vor 100 Jahren. Die Zweitbeste ist, es heute zu tun.

Intelligenz, Erfahrung, Ausbildung

Verkaufsgespräche brauchen einen gemeinsamen Nenner oder ein gemeinsames Ziel. Natürlich gibt es auf Menschen, die sich bei Verkaufsgesprächen eher unbeholfen anstellen. Aber wenn sie ein gutes Produkt haben, und sie treffen auf einen intelligenten und/oder erfahrenen und/oder gut ausgebildeten Einkäufer, werden sie verkaufen. Der intelligente und/oder erfahrene und/oder gut ausgebildete Verkäufer wird nur den Bedarf des Kunden eher konkretisieren können, somit eher zum Zuge kommen, und einen besseren Preis realisieren. Neben der Lust am Job helfen also Intelligenz, Erfahrung und Weiterbildung. Das eine sollte in jedem Menschen vorhanden sein, das Zweite kommt mit der Zeit und das Dritte gehört in jede persönliche Prioritätenliste.

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Terminvereinbarungen

Meine Bank erinnert mich per SMS an meinen Termin heute. Gut gemeint, aber es ist eine kleine Ohrfeige, denn ich könnte ja den Termin vergessen haben, also einen Fehler gemacht haben. Niemand wird gern an seine Fehler erinnert, besonders, wenn es potenzielle Fehler sind. Gleiches passiert bei der Homepage dieser Bank, wenn ich vergessen habe mich abzumelden oder wenn ich durch ein Netzproblem getrennt wurde: Beim nächsten Mal kommt ein freundlicher Hinweis, dass ich vergessen habe mich abzumelden und was alles passieren kann, wenn ich mich nicht ordnungsgemäß abmelde. Schon wieder eine kleine Ohrfeige, dabei bin ich am Netzproblem noch nicht mal selbst schuld. Ich kenne keine andere Homepage, die so etwas macht. Entscheidungen bestehen aus kleinen Neins und kleinen Jas, die sich im Kopf bilden. Dies sind kleine Neins. Diese Vorgehensweise passiert interessanterweise auch nur bei der Website, nicht bei der App dieser Bank.

Ich habe das auch mal bei einem Kunden gemacht und er war sehr entrüstet, wie ich nur im Traum daran denken könnte, dass unser Termin nicht stattfindet. Und er hat recht. Ich habe den gleichen dummen Fehler wie meine Bank gemacht, indem sie ein Fehlverhalten einzelner auf alle Kunden überträgt. Ich kann nicht einzelnes „Fehlverhalten“ kollektiv maßregeln, und es ist eindeutig eine Maßregelung. Besser wäre es den Kunden anzuschreiben und ihn zu fragen, ob man für den morgigen Tag noch etwas mitbringen oder vorbereiten kann.

Gestern hat mich mein Frisör angerufen, um mich zu fragen, wo ich bleibe. Oh Gott, ich hatte den Termin verschwitzt und dass bei diesen heutigen Zeiten. Zum Glück hat es noch geklappt.

Kundenkommunikation

Nachricht eines Internetshops:

Bedauerlicherweise kam es bei der Schaltung zu einem technischen Fehler, wodurch leider die Lieferungszeit nicht korrekt abgebildet wurde. Wir bitten vielmals um Entschuldigung.

Eine Mail zu einem Produkt, dass ich nicht kenne. Ich kann nicht darauf antworten, das alte Reply Thema (Auf No Reply Adressen kann man im Regelfall nicht antworten). Aber es gibt einen großen Hinweis Kundenservice. Leider geht der nur zu Produkten, die ich gekauft habe. Dieses Produkt ist mir nicht bekannt und ich finde es auch nicht über die Suchfunktion. Auch die FAQ Hinweise sind für einen solchen Fall nicht hilfreich. Ich schreibe die Impressum Adresse an, mal sehen, was passiert. Immerhin kommt sofort ein Hinweis, dass meine Anfrage angekommen ist und bearbeitet wird. Das passiert bei Impressum Adressen sehr selten.

Es kommt sogar eine Antwort: Wenn Sie diesen Artikel nicht bestellt haben, gilt diese Nachricht auch nicht für Sie. Wieso bekomme ich dann diese Mail? Entscheidungen für Produkte und Unternehmen bestehen aus kleine Ja’s und kleinen Nein’s. Dies war ein Nein. Mehr Ja‘s als Nein’s führen zu Käufen, mehr Nein’s als Ja’s zu Nichtkäufen. Hätte der Anbieter sich entschuldigt, hätte das vielleicht sogar in ein Ja umgewandelt werden können.

Typische Nein’s sind unnötige Angaben im Text, falsches Geschlecht in der Anrede, falsch geschriebener Name, schlecht aufbereiteter Text, zu langer Text, zu lange Sätze, zu lange Wörter zu komplizierter Satzaufbau, zu komplizierte Wörter.

Es ist relativ einfach, einen Text vom sachlichen Inhalt zu formulieren. Ihn dann so aufzubereiten, dass er auch gut lesbar ist, ist erheblich komplizierter.

Nachricht eines Kreditkartenanbieters:

Ich hatte so etwas schon man von einem Kreditkartenanbieter: Brief (kein Mail) mit dem Inhalt, „es sehr dringend, dass Sie wegen der aktuellen Situation an den Finanzmärkten umgehend mit uns Verbindung aufnehmen“. Nach mehreren Tagen und vielen Telefonversuchen (da wird man ja schnell nervös) dann ein Sachbearbeiter, der mir sagt: Diese Nachricht war nicht für Sie. Ich habe daraufhin den Kreditkartenanbieter gewechselt. Das war also ein großes Nein.

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Ein paar Blitzlichter, die mir aufgefallen sind

Wein-Gutschein: 35% Netto Gutschein: Wein um bis zu 35% günstiger durch kostenlosen Rabatt- eh ein kostenloser Rabatt, den hatte ich glaube ich noch nie.

Nutzung der Wartezeit bei Webinaren zum Start

Intelligenter Kommunikation zur Vorbereitung des Webinars, stattdessen nichts auf dem Bildschirm oder Ihre Beitrittsanfrage wurde gesendet oder Ihre Zutrittsanfrage muss genehmigt werden oder platte Werbung. Jetzt wäre eine gute Gelegenheit, das Webinar mti entsprechenden Informationen vorzubereiten z.B. mit einem Link zu passenden You-Tube-Filmen.

Warum kann man bei manchen Webinaren die Teilnehmerliste nicht sehen. Hat der Veranstalter Angst, seine Teilnehmer können ihm abspenstig gemacht werden oder will er nicht zugeben, dass nur wenige Teilnehmer dabei sind?

Passwort vergessen ist Ihnen vielleicht auch schon mal passiert – zumeist kann man über die Eingabe der eigenen E-Mail-Adresse ein Neues anfordern. Fünf mögliche Antworten der Website:

  1. Wir schicken Ihnen einen neuen Link um ihr Passwort zurückzusetzen
  2. Ihre E-Mail-Adresse liegt uns nicht vor, Sie können sich aber über diesen Link anmelden.
  3. Sollte mit der angegebenen E-Mail-Adresse ein Nutzerkonto existieren, haben wir Ihnen an diese Adresse eine Nachricht gesandt.
  4. Die angegebene E-Mail Adresse existiert nicht:
  5. Update: Ganz schrecklich, gerade (25.2.) bei DHL passiert: Eine E-Mail zur Änderung Ihres Passworts wurde an Sie verschickt. Sollten Sie diese nicht innerhalb der nächsten 15 Minuten erhalten, prüfen Sie bitte den Spam-Ordner Ihres E-Mail-Postfachs.

Welche ist wohl erfolgreicher bzw. welche generiert neue Kontakte? Und welche nervt wohl am meisten und sorgt dafür, dass wir schnell bei einem anderen Anbieter sind.

Auf einer Internetseite finde ich kostenlose Gutscheinvorlagen. Einzige Bedingung ist das Teilen in den sozialen Netzwerken. Das bringt auch neue Kontakte.

Hinweis in einem China Imbiss: Es werden nur Speisen verkauft, die auf der Speisekarte stehen. Beanstanden an Speisen müssen bei der Bestellung vorgebracht werden. Spätere Reklamationen können nicht mehr berücksichtigt werden. Das hatte ich auch noch nicht.

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Was für ein Dilettantismus

Von der Computerwoche kommt eine Empfehlung per Mail unter dem Motto:

Ein Jahr der ständigen Disruption – ziehen Sie die richtigen Schlüsse für Ihre Digitalstrategie.

Ich bin interessiert und klicke die erste Empfehlung an. Es erscheint eine Seite von Adobe und ein Kontaktformular, das mir Löcher in den Bauch fragt, ich muss alle Felder ausfüllen. Dinge die ich unzureichend ausgefüllt oder vergessen habe, werden durch Infos angezeigt, die aber auch gleichzeitig verhindern, dass ich diese Feldinhalte korrigieren kann. Erst nach endlosen Versuchen klappt es mit sinnlosen Eingaben, die aber der normalen Form des entsprechenden Feldes entsprechen. Danach kann ich das Whitepaper direkt downloaden.

Ich klicke danach die 2. und 3. Empfehlung an und es kommt mit anderen Begleittexten wieder das gleiche Formular von Adobe, was ich wieder jeweils komplett ausfüllen soll.

Ich breche ab.

Was könnte hier besser gemacht werden:

Nur die notwendigen Felder müssen ausgefüllt werden – Name, Vorname, E-Mail-Adresse

Die Felder sind nicht ausreichend getestet worden, sonst hätten die Fehlermeldungen besser funktioniert.

Es gibt keine Logikprüfung der Felder.

Es gibt nur einen Hinweis auf eine Vorführung, der aber sehr schwach ausgelobt worden ist.

Es gibt keinen Hinweis auf einen Newsletter mit mehr Themen zum Thema Digitalisierung (Halt nein, 6 stunden später bekomme ich eine Mail, in der mir mitgeteilt wird, dass ich mich für den Newsletter registriert habe und nur noch bestätigen muss, damit ich irgendwelche neue Informationen von Adobe bekomme. Nach einiger Suche finde ich das tatsächlich im Kleingedruckten).

Ich korrigiere mich: Der Hinweis auf den Newsletter ist noch erheblich schlechter ausgelobt als der Hinweis auf die Vorführung. Das hat eher etwas mit unterjubeln als mit Angebot zu tun.

Eine Freigabe für ein Whitepaper macht man per E-Mail-Zusendung, das zeigt auch gleich, ob eine richtige E-Mail-Adresse angegeben worden ist.

Die anderen zwei Empfehlungen müssen über das gleiche Formular abrufbar sein, damit der Empfänger nicht die Lust verliert, so wie in meinem Fall:

Fazit: Nicht viel Ahnung von Digitalisierung. Die Empfehlungen packt man besser unter Marketinggeck, die geeignet sind, den Ruf von Adobe zu verschlechtern.

Der Computer-Woche würde es helfen, solche Artikel vor Versand selbst auf Funktionsfähigkeit zu testen.

Trump, eine Aufarbeitung

Jetzt, da diese Ära wohl vorbei ist, möchte ich für mich die letzten 4 Jahre aufarbeiten.

In Brasilien gibt es einen Begriff, wenn etwas überhaupt nicht funktioniert, man nennt das ein 7:1. Das erinnert an das Fußballspiel Deutschland Brasilien, dass Brasilien 7:1 verloren hat. Die Brasilianer haben dieses Spiel entsprechend aufgearbeitet, so wird es mit der entsprechenden Assoziation für immer im Gedächtnis bleiben. Eine eher harmlose Variante für eine Bezeichnung.

Wer seine Kommunikation im Internet auf Beiträge beschränkt, die auf emotionale Provokation anderer Gesprächsteilnehmer zielen, wird als Troll (Eigenschaft trollen) bezeichnet. Der Begriff scheint von einer speziellen Art des Fischens herzukommen, bei dem mittels einer Schleppangel ein Köder durchs Wasser gezogen wird, um Fische zu einer Reaktion zu bewegen. Wissenschaftliche Untersuchungen (die gibt es wirklich) weisen auf einen Alltagssadismus hin. Das könnte also etwas krankhaftes sein. So wird auf jeden Fall diese Art der Kommunikation aufgearbeitet, auch wenn es hier keinen richtigen Urheber gibt. Hier kommt schon Sadismus ins Spiel.

Dann gibt es auch noch Menschen, die extrem egoistisch sind. die bewusst die Unwahrheit sagen, um andere in die Irre zu führen zu ihrem eigenen Vorteil. Die durch ihre geistige Brandstiftung Verhalten provozieren, das sich in der Tötung von Menschen ausdrückt (Vergleiche Bildzeitung der 68 in Bezug auf die damalige linke Bewegung oder IS heute in Bezug auf Attentate auf Andersgläubige). Menschen, die irrwitzige Forderungen stellen, um ihren Willen durchzusetzen. Menschen, die auch nicht akzeptieren können, wenn sie verloren haben. Meiner persönlichen Überzeugung nach werde ich solche Menschen in der Zukunft als Trump bezeichnen, die Eigenschaft dazu wäre trumpen. Man könnte so einer Eigenschaft eines Menschen einen Namen geben, mit dem man ganz bestimmte Assoziationen und Erinnerungen verbindet. Hier gibt es einen ganz konkreten Anlass, die letzten 4 Jahre, die wir mit Trump gelebt haben.

Ich glaube aber, diese Bezeichnung wird nicht oft vergeben, denn diese Kombination von Eigenschaften habe ich bis heute nicht erlebt. Es gibt heute auch noch einige andere katastrophale Politiker in dieser Welt, aber keinen in dieser Kombination.

Das wäre vielleicht auch eine gute Idee für einen Rechtsradikalen. Wenn man diesen Menschen als Hitler bezeichnen würde bzw. seine Aktionen als hitlern, würde man auch mit dieser Bezeichnung ganz bestimmte Assoziationen und Erinnerungen verbinden. Hier gibt es zusätzlich eine ganz konkrete sehr schmerzhafte Erinnerung, der Schrecken des Nationalsozialismus im dritten Reich.

Ich glaube, es gibt eine andere Art der persönlichen Berührung, wenn man etwas mit einer Emotionalen statt mit einer sachlichen Bezeichnung versieht.

Kundenkommunikation

Soll automatisierte E-Mail-Antwort immer schnell sein?

Wenn ich etwas gekauft habe oder etwas bezahlt habe oder ein neues Passwort brauche, macht Schnelligkeit Sinn, denn ich erwarte schnell ein Resultat.

Ich sehe diese schnelle automatisierte Reaktion aber auch bei allgemeinen Anfragen auf Webseiten und in den sozialen Netzwerken gerade dann, wenn ich auf eine Anfrage reagiere.

Wenn ich mich für etwas interessiere oder angemeldet habe, also noch dabei bin, Vertrauen aufzubauen, könnte eine kleine Verzögerung der Antwort den Eindruck erwecken, dass ich nicht nur irgendein Vorgang bin, sondern dass sich jemand um meine Nachricht gekümmert hat. So weiß ich, dass ich beim Empfänger nur eine Nummer bin.

Sofort heißt automatisiert, nach 5 Minuten kann auch automatisiert sein, wird aber anders wahrgenommen.

Oder bin ich jetzt einfach wieder mal nur zu sensibel?

Es geht aber auch andersrum:

Ich bestellt bei Büroshop24, die Bestätigung kommt sofort. Danach passiert 4 Tage nichts (ok, es war ein Wochenende dazwischen), Am Montag schaue ich auf meinem Konto nach, dort steht, Gerät nicht mehr verfügbar. Ich rufe an, man verweist auf ein Außenlager, man wird sich melden. Am selben Tag kommt mein Gerät per Post an. Einen Tag später kommt eine E-Mail, dass das Gerät verschickt worden ist. Es lag keine Rechnung bei, es ist auch keine Rechnung auf dem Portal, ich frage nach.

Es kommt die Antwort, dass ich mich ein wenig gedulden soll, weil die Rechnung vom Außenlager noch nicht da ist und deshalb meine Rechnung noch nicht geschrieben werden kann.

Ich glaube, dieser Büroshop24 hat noch eine ganze Menge Digitalisierungs- und Workflow Potential.

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Und immer immer wieder geht die Sonne auf

Es ist schon zur Tradition bei mir geworden, die Neujahrsgrüße etwas später und anders zu verschicken.

Dieses Mal ist mir ein Text von Ada Luz Marquez in die Hände gefallen. Sie ist Spanierin und war Schauspielerin bevor sie begann, wunderbare Texte zu schreiben.

Es sagt die alte Heilerin der Seele

Nicht dein Rücken tut weh, sondern die Last.

Nicht deine Augen schmerzen, sondern die Ungerechtigkeit.

Nicht dein Kopf schmerzt, sondern deine Gedanken.

Nicht die Kehle, sondern das, was du nicht ausdrückst oder mit Wut sagst.

Nicht der Magen tut weh, sondern was die Seele nicht verdaut.

Nicht die Leber, sondern die Wut.

Nicht dein Herz, sondern die Liebe.

Und es ist die Liebe selbst, welche die mächtigste Medizin beinhaltet.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Angehörigen und Freunden alles Gute für dieses Jahr und darüber hinaus, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen.

Hier für Sie wie immer der Link zum interkulturellen Kalender der Stadt Berlin https://www.berlin.de/lb/intmig/service/interkultureller-kalender/

It has already become a tradition for me to send the New Year’s greetings a little later and in a different way.

This time I came across a text by Ada Luz Marquez. She is Spanish and was an actress before she started writing wonderful lyrics.

It says the old healer of the soul

It’s not your back that hurts, but the burden.

It’s not your eyes that hurt, it’s injustice.

It’s not your head that hurts, but your thoughts.

Not the throat, but what you do not express or say with anger.

It is not the stomach that hurts, but what the soul does not digest.

Not the liver, but the anger.

Not your heart, but love.

And it is love itself that contains the most powerful medicine. I wish you, your relatives and friends all the best for this year and beyond, that your wishes come true.