Es geht auch anders Teil 2 2017

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als positiv bewerte. Leider finde ich zumeist mehr negatives als positives aber jetzt:

Was für eine gute Idee: Bei einer Newsletter Abmeldung kommt parallel zur Abmeldungsbestätigung ein kleiner Film, der eine kleine süße verschlafene Katze zeigt. Das Unternehmen bleibt mir mit einem Lächeln im Gedächtnis.

CRS bezeichnet soziale Aktionen von Unternehmen: Wie viele andere auch, spenden wir Dinge für wohltätige Veranstaltungen und beteiligen uns an gemeinnützigen Aktionen. Auch dieses Mal waren es zwei Massagegutscheine für eine Verlosung des regionalen Lions Clubs. Dieses Mal ist daraus sogar ein Geschäft entstanden, denn eine Praxis, die einen der Gutscheine gewonnen hatte, hat für die anderen Mitarbeiter noch 4 Gutscheine nachgekauft. So etwas kann man nicht erzwingen, aber es ist doch immer wieder schön, wenn es passiert.

Ich stehe vor der Käsetheke bei Kaufland. Auf einmal sehe ich im Display der Waage: „Vergütung Auszubildende 1 Jahr 950, 2. Jahr 1050 Euro“ Eine interessante Art der Ansprache von potentiellen Mitarbeitern (oder deren Eltern oder Großeltern).

Adler Newsletter, ich weiß auch nicht, warum ich ihn bekommen habe. Der letzte muss lang her sein. Ich melde mich ab. Es kommt ein Hinweis: „Möchten Sie sich nur vorübergehend abmelden“ mit einem Datumsfeld. Dann der normale Hinweis zur Abmeldung. Ich denke, ein Großteil wird die Variante 1 wählen, so hat Adler eine Menge Newsletter Empfänger behalten.
Und auch noch sehr hübsch, bei Adler gibt es bei der Internetbestellung keinen Einkaufskorb, sondern eine Einkaufstasche (Ich lese den Hinweis:“ Ihre Einkaufstasche ist leer“). Ein kleines Lächeln ein kleines Ja in meinem Kopf, eine kleine positive Erinnerung an Adler.

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Es gibt noch viel zu tun, Teil 8 nur zum Thema DLRG

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als verbesserungswürdig einstufe.
Post vom DLRG, indem um Hilfe gebeten wird, weil dem DLRG durch Einbrüche in Rettungsstationen hohe Kosten entstehen. Eigentlich eine gute Aktion, trotzdem würde mich interessieren, wer hier den DLRG beraten hat:

Der Brief ist professionell aufgemacht im Stil von klassischen Direktmails im Direktverkauf – 2 seitig bedruckt inkl. Imitat von handschriftlichen Anmerkungen, Unterstreichungen und Einrahmungen, auch auf dem Umschlag. Damit landet der Brief im gleichen Topf wie gewerbsmäßiges Direktmarketing, das ist aber nicht der Hintergrund des DLRG.

Dazu eine absolut unsinnige Spendengarantie mit einem sinnvollen Hinweis auf Überweisungsträger und Spendenbescheinigung. Die Spendengarantie dazu erweckt den Eindruck von Bauernfängerei.

Dazu ein Block und ein 4-farb-Kugelschreiber im Stil der Weihnachtsbettelbriefe, die uns unaufgefordert Weihnachtskarten schicken und um Spenden bitten, was beim DLRG zusätzlich zu einem unförmigen Briefumschlag und sehr wahrscheinlich auch zu erhöhten Portokosten geführt hat.

Dazu einige amateurhafte Fotoaufnahmen von Schadensfällen bei DLRG Rettungsstationen. Das paßt zu einer gemeinnützigen Organisation.
Versandt an einen schwer nachvollziehbaren Verteiler, zumindest in meinem Umfeld – meine Frau, sonst niemand in der Gegend, den ich kenne und an meine Schwester, die vollkommen anders heißt und 200 km weg wohnt. Beide haben negativ reagiert.

Mein Statement: Die Mischung von drei Varianten des Direktmarketings macht das Schreiben unglaubwürdig. Der DLRG ist ein Verein mit einem guten Ruf, der meiner Meinung nach durch eine solche Aktion beschädigt wird. Der DLRG ist ein Spezialist im Retten von Menschenleben und nicht im Direktmarketing, das sollte bei einer solchen Aktion auch rüberkommen. Das ist anders als beim ADAC, der hat seinen guten Ruf als Verein sicher schon lange verloren.

Also – ein einfaches Schreiben mit der Bitte um Hilfe wäre authentischer gewesen. Mit einem Hinweis, welcher Personenkreis angeschrieben worden ist und warum. Dazu ein paar amateurhafte Fotos mit Überweisungsträger und Hinweis zur Spendenbescheinigung wäre in meinen Augen die seriösere Aktion gewesen. So hat die Aktion für mich den DLRG eher herabgesetzt als gefördert. Aber ich bin natürlich auch wieder der Mysteryshopper, der vielleicht nur zu genau hinschaut.

Kälte und Klima Fachtagung 2017

Die KälteKK-Fachtagung 2017 – „Digitalisierung im Handwerk – Kälteanlagenbau 4.0“ Freitag, 9. Juni 2017, Maritim Konferenzhotel Darmstadt

Ein Rundumschlag zur Digitalisierung in der Kälte- und Klimatechnik mit einem strammen Programm.
Mit einem Einstieg in die Digitalisierung zu grundsätzlichen Chancen und Risiken fürs Handwerk. Weiter über Herausforderungen für mittelständische Unternehmen und einen Einblick in Industrie 4.0.

Danach Digitalisierung in Wartung und Instandhaltung, wie wichtig ist Digitalisierung für unsere Branche, Nutzen von E-learning in der Ausbildung und ob der Zug zur Digitalisierung vielleicht schon abgefahren ist.
Ich bin auch dabei mit einem Impuls zu den Möglichkeiten der digitalen Kundenbeziehung. Hoffentlich ist das Wetter schön, denn hinterher geht’s in den Biergarten.