Mission Auftrag für Schreiner

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Im Rahmen des Meisterprogramms von Würth haben die Teilnehmer des Meisterlehrgangs der Schreinermeisterschule Schwäbisch Hall an einem Verkaufstechniken-Seminar bei der Würth Akademie in Künzelsau teilgenommen. Ich durfte dieses Seminar durchführen. “Mission Auftrag“ ist ein Angebot der Würth Akademie, das an vielen Standorten in Deutschland für Würth Kunden regelmäßig durchgeführt wird. Es beschäftigt sich mit dem Ablauf eines Verkaufsgespräches und den Möglichkeiten, durch gezielte Vorbereitung mehr Gespräche in Aufträge umzuwandeln.

Eine fitte Truppe, der die Veranstaltung viel Freude gemacht hat. Eingebunden war eine Besichtigung des Logistikzentrums von Würth mit den Robotern Anna (unten rechts im Bild zwischen zwei angehenden Schreinermeistern) und Tom, die alle sehr überrascht und begeistert haben. Dazu das „Fit mit Würth“-Programm, bei dem die Teilnehmer von einer angehenden Sporttherapeutin mithilfe von Meterstäben einige Ausgleichsübungen absolvieren konnten. Einige Meterstäbe haben diesen Programmpunkt nicht überlebt.

Dank an Kathrin Stockert (Akademie Würth Handwerkerzentrum) und Jan Müller (Meisterschule Schwäbisch Hall) für die gute Organisation und Betreuung.

Informationen zum Meisterprogramm bei Würth finden sich unter http://www.wuerth.de/seminare

Informationen zur Meisterschule Schwäbisch Hall und dem Schreinermeister Lehrgang unter http://www.schreinermeisterschule.de.

Als eine der wenigen Schulen in Deutschland bietet diese Schule den Schreinermeister Lehrgang noch kostenlos an. Lediglich die Materialgebühren müssen erstattet werden.

Wieder eine der Veranstaltungen, wo man hinterher sagen kann: Das hat allen Spaß gemacht

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Positive Bewertungen gratis bekommen

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Letztens flattert mir doch eine E-Mail Werbung ins Haus, in der mir positive Bewertungen für viele Portale, unter anderem Google, angeboten werden. Angeboten wird ein Versuch mit einer kostenlosen 5 Sterne Bewertung bei Google.

So etwas zu glauben, für sinnvoll zu halten oder zu nutzen, mag jeder halten wie er will. Mich interessiert eher die generelle Wirkung dieser Mail auf mich. Wirkt sie vertrauensvoll oder nicht? Werde ich reagieren oder nicht? Analysieren werde ich auf jeden Fall:

  • Der Absender ist eine T-Online Adresse, die Signierung ist ein anderer Name als der Absender. So etwas wirkt nicht wie eine Geschäftsadresse.
  • Die Adresse hat keinen Homepage- oder E-Mail Hinweis bzw. Link, wohl aber sonst komplette Adressdaten aus Frankfurt. Das ist ungewöhnlich.
  • Über den Namen „Bewertungs-Fabrik“ finde ich die Homepage, wo mir viele andere Portale angeboten werden und ein Hinweis, warum diese Art der Bewertung so legal ist und nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstößt. Dazu Hinweise zu Kosten und woher die Bewerter kommen. Da finde ich zumindest viele Informationen.
  • Qualifizierte Produkttester machen das lt. Website freiwillig. Es taucht die Frage auf, ob dann immer positive Bewertungen garantiert sind.
  • Im Impressum sehe ich, dass die Frankfurter Adresse eine Niederlassung ist, die Hauptadresse mit Steuernummer sitzt auf Zypern. Bei solchen Adressen bin ich immer skeptisch.
  • Bei der Adresssuche über Google Map finde ich die Strasse, aber keinen Eintrag dieser Firma. Sie erinnern sich, mir wurde eine Google Bewertung angeboten. Das wirkt nicht besonders professionell.
  • Die Adresse gibt es auch auf Facebook, immerhin folgen ca. 2.000 Profile dieser Seite. Die letzte Eintragung ist allerdings von September 2017. Das wirkt vernachlässigt.

Um Vertrauen zu einem potentiellen Kunden aufzubauen, könnte man hier einiges besser machen.

Um darüber hinaus positive Bewertungen gratis zu bekommen, gibt es auch noch eine andere Methode; gute Arbeit.

Noch eine ganz andere Anmerkung bei dieser Gelegenheit: Ob man heute, irgendwann oder in der Zukunft noch weiß, was „flattert ins Haus“ bedeutet?

Feuer und Flamme,

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Jedes Jahr ein neues interessantes Forum bei Mplus in St. Augustin.

Teil 2 des Forums,  Feuer und Flamme, passt ja auch noch zu Weihnachten

Motivation ist, wenn man trotzdem siegt von Alexander Kuhnert, ehemaliger Vizemeister in der 400 m Staffel und Athletiktrainer des Nachwuchses beim 1 FC Köln.

Aber jetzt zum Thema, Feuer und Flamme ist ein guter Motivationsratgeber 

Ein Top Athlet ist ein Wettkämpfer, der durch seine Leistungen alle anderen guten Athleten dazu zwingt, sich ständig zu verbessern.

Kriterien von Topathleten   

  1. Sie haben eine überragende Karriere und gehen in die Sportgeschichte ein.
  2. Sie fürchten keine Gegner, weil sie wissen, dass sie jeden schlagen können. (Ich denke aber, sie studieren ihre Gegner genau)
  3. Sie müssen nicht über ihre Stärke nachdenken, Stärke ist da.
  4. Sie verschwenden keine Gedanken daran, wie man unangenehme Aufgaben umgehen kann. Sie führen sie direkt aus.
  5. Sie haben nie das Gefühl, am Ziel zu sein, es gibt immer noch eine weitere Stufe. (manchmal wissen sie aber auch nicht, wann ihre Zeit vorbei ist)

Wenn du ein Top Mann oder eine Frau bist, nicht nur im Sport

  • Hast du eine extrem hohe Eigenmotivation
  • Weißt du genau, wer du bist, was du kannst und was du willst.
  • Verbesserst du dich weiter, wenn andere aufhören!
  • Kannst du alles um dich herum ausblenden und deine Aufgabe kontrollieren.
  • Führen Drucksituationen nicht zu Einschüchterung sondern zu neuen Lösungen
  • Kannst du Entscheidungen treffen.
  • Arbeitest du immer für deinen Erfolg.
  • Ist ein Erfolg von dir die Stufe zum nächsten Erfolg und nicht das Sofa zum Innehalten.
  • Analysierst du jede Aktion von dir, egal ob erfolgreich oder nicht erfolgreich, um daraus zu lernen

Wie hilft ein Trainer dabei? 

  • Der Trainer fördert und fordert Motivation seiner Spieler.
  • Spieler sollen gern ins Training gehen und Spaß haben
  • Trainer müssen die Fähigkeiten ihrer Spieler richtig einschätzen können und darauf das Training aufbauen.
  • Dazu gehört positives Feedback, bzw. eine konstruktive Fehleranalyse
  • Dazu gehören Aufgaben, die sie fordern aber nicht überfordern.
  • Kontraproduktiv bzw. demotivierend erweist sich hingegen psychischer Druck in der Androhung negativer Konsequenzen:
  • „Der Spieler muss auf die Bank, der Mitarbeiter im Unternehmenstraining wird vom Trainer bloßgestellt“.

Mein Kommentar:  

Es kann nicht nur Spitzenleistungen geben, für die meisten Menschen ist die Anstrengung zu groß. Aber die Erfolgsfaktoren von Spitzenleistungen anzuschauen und davon Elemente einzusetzen, bringt uns ein gutes Stück voran.

Wenn Spitzenleistungen mit Überlastung zu tun haben, sind sie endlich, man sieht das im Sport und auch häufig im Management. In anderen Bereichen wie Musik oder Geisteswissenschaften sind Spitzenleistungen über Jahrzehnte möglich. Vielleicht liegt es an den Unterschieden in der Art und Weise der geistigen oder körperlichen Belastung.

Ein Fußballer ist mit 60 nicht mehr Fußballer, sondern Trainer. Ein Geigenspieler spielt mit 60 immer noch Geige. Erfolgreiche Manager, die mit 60 ein Burnout Syndrom bekommen, landen im Krankenhaus. Es gibt aber auch erfolgreiche Manager mit 60 ohne Burnout. Ich glaube, ein Geigenspieler, der permanent psychischen Belastungen ausgesetzt ist, kann mit 60 auch nicht mehr spielen.

Das Niedermachen von Mitarbeitern wird gerade in Verkaufstrainings immer wieder eingesetzt, die Kuschel Variante ist aber auch nicht richtig. Die Wahrheit liegt durch die Steigerung der Motivation irgendwo dazwischen.

Das richtige Verhältnis von Belastung und Erholung darf man nicht vergessen, hier ein Link auf einen Beitrag, den ich vor drei Jahren zum Vortrag von Carsten Arriens geschrieben habe https://koenigskonzeptblog.wordpress.com/2015/04/28/spitzenleistung-erhalten-und-gestalten/ .

 

Portale, Essen und soziale Netzwerke

french-fries-2762014_1280 cco essenMarketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als positiv bewerte

Bei Check24 kann man für Buchungen Punkte sammeln. Ich war angemeldet, hatte es aber total vergessen. Jetzt kam der Hinweis, das Punkte verfallen, wenn ich sie nicht einlöse. Ich kann sie aber spenden und Check24 packt die gleiche Summe nochmal drauf. Das habe ich gemacht und das ist eine gute Aktion.

Besser wäre es allerdings noch, wenn ich ab und zu wie bei Payback eine Information über mein Kundenkonto bekommen würde, damit ich meinen Punkte Stand kenne bzw. an ihn erinnert werde.

Die Pizzeria Trattoria Milano ist aus dem Urlaub zurück, zeigt eine Anzeige in der Tageszeitung. „in den nächsten 5 Tagen bekommen Sie unter Vorlage der Anzeige die zweite Kugel Eis, den zweiten Eisbecher, die zweite Pizza oder das zweite Pasta Gericht umsonst“. Eine gute Idee, um das Geschäft schnell wieder anzukurbeln.

Gegen die Lebensmittelverschwendung– und für zusätzlichen Umsatz: Ab 22 Uhr erhalten Sie 50 Prozent auf alle fertig produzierten Speisen des Tages – ein guter Hinweis in einem Schnellimbiss, damit die restlichen Speisen noch verkauft werden – viel besser, als wenn sie weggeschmissen werden. Und es bringt auch noch Geld, wegschmeißen kostet Geld. Jetzt mag der ein oder andere Schlaufuchs sagen: „Was, wenn nun jemand auch Getränke zum halben Preis haben will, weil er das auch als fertige Speisen interpretiert?“ Ja wie schrecklich, wenn dann statt 400 nur 200% an den Getränken verdient werden.

Der Hinner Bäcker bei uns im Ort ist auch dabei, ab 17.00 Uhr alle Waren um 50% reduziert. Da ist manchmal richtig Stau an der Ladentheke und die Regale sind hinterher leer.

Die nächste Info sollte zuerst in die Rubrik: Es gibt noch viel zu tun

„Das Guthaben deines Werbekontos Koenigskonzept ist aufgebraucht (Schreibt mir Facebook). Aus diesem Grund wurden alle deine aktiven Werbeanzeigen deaktiviert. Füge deinem Konto Geld hinzu, um die Werbeanzeigen zu aktivieren oder um neue Werbeanzeigen zu erstellen“.

Gut, dass ich keine Werbeanzeigen bei Facebook eingestellt habe. Dann kam eine neue Nachricht und jetzt gehört es in diese Rubrik.

„Anfang dieser Woche haben wir dir versehentlich in einer E-Mail mitgeteilt, dass dein Werbekonto leer sei. Bitte beachte diese E-Mail nicht, sie wurde aus Versehen versendet.

Es tut uns leid, dass wir dir falsche Informationen gesendet haben. Wir haben die Ursache mittlerweile gefunden und das Problem behoben“.

Es ist nicht schlimm, einen Fehler einzugestehen, eher im Gegenteil.

 

 

Nichts geht mehr

building-2665812 Projekt mittelSchlechte Geschäfte sind oft hausgemacht, aufgeben ist der erste und gleichzeitig letzte Schritt zum Misserfolg. Ungeplantes Vorgehen führt dabei selten zum Ziel.

Projekte scheitern nicht an der Idee

Eine Redewendung sagt: die meisten Projekte scheitern nicht an der Idee, sondern daran, dass man zu früh aufgegeben hat. Ein deutscher Kaiser soll einmal gesagt haben: „Ich halte das Auto für eine vorübergehende Erscheinung, ich setzte auf das Pferd“. Die Äußerung, ich habe doch schon alles versucht, ist der Anfang vom Ende. Sich für etwas anzustrengen, was nach der eigenen Überzeugung nicht möglich wäre, ist gegen sich selbst zu arbeiten. Viele Projekte in Unternehmen können ein Lied davon singen. Viel besser wären Gedankengänge wie „Es geht im Moment nicht“ oder „Ich weiß noch nicht, ob oder wie oder wann es geht“. Das sind Aussagen, die unser Gehirn offenhalten und nach weiteren Möglichkeiten suchen lassen.

Systematisches Arbeiten

Projektarbeit von bestehenden Unternehmen und von Gründern unterscheidet sich in den meisten Fällen. Bestehende Unternehmen arbeiten oft nach dem PDCA Zyklus: planen, durchführen, kontrollieren und agieren. Gründer entwickeln dagegen oft vollkommen Neues, das lässt sich nicht so gut planen. Dementsprechend heißt der Zyklus bei Gründern eher BML: entwickeln, messen und lernen. Beide Zyklen funktionieren, wenn sie systematisch durchgeführt werden.

Plan – do – control – act

Beim PDCA Zyklus kommt zur Projektidee oder Projektnotwendigkeit zuerst der Plan. Projekte sind oft mit hohen Risiken verbunden, die kalkuliert werden müssen. Der Plan analysiert, trägt Zahlen zusammen, schätzt Risiken ein, setzt Mile Stones und bildet den organisatorischen Rahmen für das Projekt. Die für das Projekt ausgewählten Mitarbeiter führen den Plan aus und treiben die Idee voran. Die richtigen Teams sind hierbei wichtige Voraussetzungen für die Durchführung, der Teamleiter hält dem Team den Rücken frei und sorgt für die richtigen Kompetenzen im Team. An den Mile Stones wird kontrolliert, wie weit das Projekt ist, wie sinnvoll und was unternommen werden muss, um das Projekt weiter voran zu treiben. Agieren schließlich als viertes Element des PDCA Zyklus sorgt für die notwendige Veränderung im Projekt, um auf neue Gegebenheiten reagieren zu können. Oft schließt sich dann ein weiterer Zyklus an. Der Erfolg eines Projektes kann man so permanent verfolgen, was ein Vor- aber auch ein Nachteil sein kann.

build – measure – learn

Gründer gehen von anderen Voraussetzungen aus. Hier ist es oft eine Idee einer Einzelperson oder eines kleinen Teams, was zu einem neuen Unternehmen führt. In der frühen Phase der Gründung ist das Risiko gering. Da meist keine Erfahrungen zu Märkten existieren, ist der Bereich der Planung oft aus der Luft gegriffen. Ein Graus für jeden Banker und wer schon einmal einen Businessplan zusammengelogen hat, weiß, um was es hier geht. Build bedeutet hier einfach das Ausprobieren der Idee mit in der ersten Phase kleinem Kapital, wenig Risiko und viel persönlichem Engagement. Teams sind oft willkürlich zusammengewürfelt, Teamentscheidungen werden in demokratischen Prozessen getroffen. Wenig erfolgreiche Gründer vergessen oft die Kontrolle, gemessen wird of nicht, so wichtig es ist. Das Produkt oder die Idee entwickelt sich eher zufällig durch Kundenanforderungen weiter, wodurch der learn Effekt entsteht. Irgendwann kann dieser Zyklus in einen PDCA Zyklus übergehen.

Den Erfolg einer Gründungsidee sieht man erst dann wirklich, wenn der Umsatz in wirtschaftliche Bereiche expandiert. Das kann manchmal Jahre dauern, da ist Ausdauer gefragt Da, wo es nicht funktioniert hat, wird man es oft nicht erfahren.

Entwicklung der Projektarbeit

So gut der PDCA Zyklus ist, so steif ist er leider auch. Organisatorische Kettenpanzer bedeuten immer einen Verlust an Kreativität. Unternehmen versuchen dies auszugleichen, indem sie ungewohnte Teams bilden, neue Anregungen über externe Mitarbeiter mit ungewöhnlichen Lebensprofilen ins Boot holen oder dem Projektteam wenig Vorgaben in Bezug auf Zeit, Ressourcen und Thema machen. Andere Unternehmen bilden kleine neue rechtlich unabhängige Unternehmenseinheiten, um die Möglichkeiten der Gründer so weit als möglich nachzuahmen.

Erfolg ist bei neuen Ideen oft trotz großem Einsatz oft nicht vergönnt, wir sehen immer die Gewinner, selten die Verlierer. Ein Misserfolg kann aber auch eine wertvolle Erfahrung sein, wie sagt Reinhold Messner so schön: “Wer nichts versucht, kann noch nicht mal scheitern“.

Sonderausgaben, Fashion Angebote, Currywurst und Fitness

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, die ich für verbesserungswürdig halte: Teil 13 2017

Foto Fashion Angebot in Saarluis

Ein Werbeschild auf einer Einkaufsstraße zum Fashion Angebot. Leider kein Hinweis, wo das Geschäft ist. Mein Blick schweift umher, ich sehe nichts. Erst später zu Hause am PC finde ich das Geschäft, etwas versteckt in einer Nebenstraße. Da ist wieder diese Selbstverständlichkeit, dass natürlich jeder wissen muß, wo sich mein Geschäft befindet. Na klar, jeder, der so oft wie der Inhaber oder die Mitarbeiter das Geschäft aufsucht.

Freitagnachmittag ein Angebot für eine Anzeige in einer Sonderausgabe einer Zeitung bei mir im E-Mail Eingang

Direkte Rückfrage von mir warum es Sinn für mich macht in, dieser Ausgabe eine Anzeige zu schalten

Antwort am Dienstag das der Mitarbeiter sich nach seinem Urlaub meldet. Das war im Juli.

 

Ich bin gerade von Meica Currywurst geärgert worden, weil vor einem You Tube Film erst eine Werbung zu dieser Wurst kam. Wann merken diese Unternehmen endlich, das sie uns mit dieser Art von Werbung nicht erfreuen sondern verärgern. Meine Abneigung gegenüber Meica entwickelt sich. Der nächste große Gewinner wird der sein, der den Werbespot passend zum nachfolgenden Film steuern kann. Bei einem Film, der mit Essen zu tun hat, passt die Curry Wurst viel besser.

Fernsehbericht über Bodychange, wohl etwas zum fit werden. Ich habe verstanden, dass sie 500.000 Kunden haben, der Kurs 89 Euro kostet und sie 7 Millionen Euro Umsatz machen. Auch ohne Taschenrechner erkenne ich, dass ich mich entweder gründlich verhört habe, mich jemand veräppeln will oder die Firma wegen unzureichender Finanzkompetenz bald zu machen muss.

Tolle Ideen

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Gründer 2017, gestern in Darmstadt, das waren tolle Ideen

Gastromatic aus Darmstadt, entstanden durch einen der Gründer, der die Schwierigkeiten der Personalplanung in Restaurants am eigenen Leib erfahren hat. Daraus ist eine Software entstanden, die im Kern die Personalplanung im Restaurant vereinfacht und darüber hinaus entweder Schnittstellen oder zusätzliche Tools für den Gastwirt zur Verfügung stellt.

Das große Gasthaussterben auf dem Lande ist vorbei: Die Leidenschaft für Gasthäuser hat Howa aus Gersfeld dazu geführt, mittlerweile 7 Wirtshäuser zu übernehmen, neu auszurichten und neu am Markt zu etablieren. Das Geschäft ist erfolgreich, denn jetzt wird das Angebot professionell aufgebaut (ein Problem vieler kleiner Betriebe, nicht nur Gasthäuser).

Celebratestreetfood.de, frisches Essen an der Pommesbude. Natürlich keine Pommes, aber aus einem Verkaufswagen hat sich mittlerweile eine Flotte von 7 Wagen entwickelt, die bis zu 2.000 Personen mit frisch hergestelltem Fastfood verköstigen kann.

Tracktics macht den Amateursport professionell. Ein bezahlbares Tracking System, mit dem Sportler für wenig Geld ihre sportliche Leistung messen können. Was bisher nur die ersten Liegen konnten, kann jetzt jeder.

Sterbenleben aus Darmstadt von Sabine Eller, ein Bestattungsinstitut, von einer Krankenpflegerin gegründet. Für die Betreuung vor, beim und nach dem Tod für den Sterbenden und für die Angehörigen auch darüber hinaus.

Wurst kann auch Spaß machen. Fleischeslust aus Bensheim macht Fleisch und Wurst wieder erlebbar, mit einer Metzgerei, einem Restaurant und mit Kursen. Achtung, Kochen für Kerle ist schon bis 2018 ausgebucht.

Optocomm aus Gründau beschäftigt sich mit Schienentechnik und hat ein Konzept für Kunden wie die Deutsche Bahn entwickelt, was Wartung vereinfacht und verbilligt und gleichzeitig für weniger Störungen im Zugverkehr sorgt.

Wingcopter aus Darmstadt ist ein Drohnen Konzept, dass Drohnen bis zu 100 km weit fliegen lässt und gleichzeitig ein Gewicht von bis zu 6 kg transportieren kann. Die Flügel können vertikal und horizontal gestellt werden, eigentlich ist es mehr ein Flugzeug.

Last but not least Nähkraft aus Marburg, bei dem ein ehemaliger Mitarbeiter den Betrieb, der in unruhiges Fahrwasser gekommen war, übernommen hat. Der Betrieb ist jetzt wieder gut ausgelastet. Ein gutes Beispiel dafür, dass oft Qualität und Kreativität bei der Arbeit nicht ausreichend sind, wenn es an der Organisation fehlt.

Es gab auch in den einzelnen Rubriken Preisträger, aber die Wahl war schwer, deshalb verzichte ich hier auf die Nennung der Gewinner. Sie waren alle gut.