Alles Schlechte zum neuen Jahr

neues wagen

Für alle Pessimisten auf dieser Welt: Das Internet ist so schlecht für die Wirtschaft und wird den stationären Markt verdrängen und wir werden alle arbeitslos.

Für alle anderen ein paar Beispiele:

Mir wurde von einem Frisör erzählt, der mittlerweile 60% seines Umsatzes mit dem Verkauf von Haarpflegeprodukten macht. Das liegt daran, dass für bestimmte Frisuren bestimmte Mittel benötigt werden. Und die gibt es nur beim Frisör meines Vertrauens.

Der Teleshopping Markt wächst weiter lese ich heute in der Zeitung. Offensichtlich gibt es noch andere Motive für Kunden als nur den einfachen Kauf im Internet.

Die Musikindustrie boomt trotz Musik Streaming im Internet, im letzten Jahr um 10%.

Der Tante Emma Laden von heute heißt Tankstelle, da gibt es fast alles, aber nicht billig. Und er läuft.

Reisebüros machen Geschäfte, weil sie sich auf die Internetpreise eingestellt haben und zusätzlich Beratung bieten.

Der Regionalmarkt wächst in allen Bereichen.

Als der Versandhandel in Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg wieder begann, gab es einen Aufschrei, dass alle stationären Geschäfte kaputt gemacht würden. Internet ist wie Versandhandel, nur, das heute jeder ein Versandhändler, zusätzlich zu seinem stationären Geschäft, sein kann.

Das führt auch dazu, dass Geschäfte wie Schuster oder Bäcker mit neuen Konzepten und neuen Inhabern wieder öffnen, die in den vergangenen 30 Jahren schließen mussten.

Geschäfte, die sich anpassen, werden sich weiterentwickeln. Geschäfte, die keinen Mehrwert bieten und sich auch nicht ändern wollen, werden schließen. Auch das ist kein Unterschied zur Einführung des Versandhandels. Übrigens gilt das auch für den klassischen Versandhandel, ein paar davon haben die Kurve auch zum Internethandel gekriegt. Der Rest hat zugemacht. Und wenn Kataloge im Versandhandel überflüssig sind, müssen Strauss und Pearl irgendetwas falsch machen.

Also, heulen hilft nicht. Was hilft ist raus aus dem gewohnten Umfeld schauen, wo ist mein Kunde, wie erreiche ich ihn und wie kann ich ihm mehr bieten als mein Wettbewerb. Und dann tun – Tatkraft, Unternehmergeist, Neues anfangen. Aber auch das ist nichts Neues und war immer schon so.

Zeitmanagement an der Hochschule in Biberach

Zeitmanagement November 2019 Biberach

Schon der römische Philosoph Lucius Annaeus Seneca erkannte: Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Im Talmund steht: Wenn nicht ich es tue, wer sonst. Wenn nicht gleich, wann dann.

Weniger Stress und mehr Struktur entspannen den Arbeitstag. Wer mehr Struktur in seine Arbeitsläufe bringen will, muss lernen zu planen, zu priorisieren und zu delegieren. Das Zauberwort heißt: Erfolgreiches Stress- und Zeitmanagement.

Mit diesem Workshop an der Akademie der Hochschule Biberach vom 26. November 2019 wurden den 16 Teilnehmenden die richtigen Strategien und Methoden vermittelt, um ihren Arbeitstag effizienter zu gestalten.

Von und mit Dozenten Helmut König, `Königskonzept` Münzenberg. Der Dozent verfügt über langjährige praktische Erfahrung in Vertrieb und Organisation.

Vertriebler haben immer viel zu tun und sind oft unter Stress. Nicht so bei Helmut König, der sich seit 1985 mit Zeitmanagement beschäftigt. Obwohl sein Schwerpunkt in der Vertriebsschulung und -beratung liegt, ist er unter anderem auch zum Thema Zeitmanagement Dozent an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Dort laufen gerade im Herbstsemester 3 Vorlesungen zu diesem Thema.

Die nächsten Seminare Zeitmanagement finden in Biberach im Mai und im November 2020 statt.

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Beratungskompetenz in Biberach

Biberach Beratungskompetenz

Das Team der Beratungskompetenz Teilnehmer

Zweitägiger Workshop im Bereich Energieeffizientes Bauen am 27. und 28. November 2019. Vermittelt wurden die Grundlagen der aktiven Beratung von Dienstleistungen in der energetischen Sanierung. Die Teilnehmenden konnten die verschiedenen Abläufe eines Aufbaus einer Kundenbeziehung kennen lernen und ausprobieren. Die Vorstellung der Inhalte erfolgte in Form von Vortragspräsentationen, Arbeitsgruppen und Rollenspielen.

Besonders interessant war die Qualität der Rollenspiele. Alle Teilnehmer kommen aus dem Baubereich, was im Gegensatz zu Teilnehmern aus verschiedenen Branchen die Szenarien erheblich authentischer machte.

Da es bei solchen Seminaren auch immer um Marketing geht, hier die Kontaktdaten der Teilnehmer:

Roland Allgeier, Planung und Bauleitung Allgeier Au, https://www.bauplanung-allgeier.de/

Franz Josef Arnuga, TGA Fachplaner, TK Baupartner Schwäbisch Gmünd, https://www.tk-baupartner.de/

Elisabeth Dornmaier, Energieberaterin, Zimmerei Dornmaier Neuburg, https://zimmerei-dornmair.de

Denise Heitkamp, Dipl.-Ing. (FH), IGU Tragwerksplanung Uhldingen-Mühlhofen, http://www.igu-tragwerksplanung.de/home/

Timo Holzapfel, B.Sc., Projektleiter, Sauter-Cumulus GmbH Stuttgart, https://www.sauter-controls.com/

Von und mit Dozent Helmut König `Königskonzept` Münzenberg.

Der Dozent, Helmut König, verfügt über langjährige praktische Erfahrung in Vertrieb und Organisation mit dem Schwerpunkt Energieeffizienz. Er moderiert zu diesem Thema eine große Community und betreibt eine Weiterbildungs-Plattform. Er ist unter anderem auch Dozent an der Technischen Hochschule Mittelhessen.

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Erfahrungen mit Foto Kalendern

Kalender 2020Rechtzeitig zur Weihnachtszeit:

Albelli: Ich möchte online gestalten – ganz einfach, pro Blatt ein Foto. Das Februar Blatt hat keine Monatsbezeichnung, ich versuche den Monat manuell einzufügen. Das geht nur in Schwarz, die anderen Monatsbezeichnungen sind in Weiß. Die anderen sind in Schriftgröße 55, die kann man bei der manuellen Eingabe nicht auswählen. Die Aufteilung in ein oder verschiedene Bilder pro Seite wird je nach Monat unterschiedlich vorgeschlagen, auch das lässt sich nur mit Aufwand ändern. Die FAQ Seite scheint diesen Themen nicht zu kennen. Nach einigen Stunden gebe ich genervt auf. Ich hätte gern bestellt, denn ich wollte 10 Kalender bestellen und da gab es Mengenrabatt.

Aldi, ich muss eine Software runterladen, die Software bleibt beim Download hängen, ich breche ab.

Rossmann, auch mit Software, ich versuche es erst gar nicht.

DM, ich kann online gestalten, nach etwa 20 Minuten bin ich fertig inklusive individueller Beschriftung und ich kann bestellen. Die Kalender werden an meinen nächsten DM geliefert, ich werde informiert, wenn sie da sind. Lieferzeit etwa eine Woche.

Schade, dass es bei DM keinen Mengenrabatt gab, dann hätte ich noch mehr bestellt.

Sicher kann man jedes dieser Kalenderprogramme gut benutzen, wenn man sich intensiv einarbeitet. Für alle, die das nicht wollen, empfehle ich DM.

Kundenbeziehungen ausbauen geht so und so

Kundenbeziehungen

Ich habe bei Weinvorteil Wein gekauft. Jetzt bekomme ich wöchentliche Mails mit Angeboten zu Wein. Heute mit dem Thema: „Wir vermissen Sie….“ Sehr beliebt dieses spezielle Mail mit dieser Ansprache bei vielen Online Shops.

Ich schreibe zurück: Könnten Sie bitte Ihre Mail Quote verringern. Ich habe gerade bei Ihnen gekauft und ich bin kein Alkoholiker. Ich habe erst eine Flasche getrunken. Immerhin kommt eine Antwort, ich kann zweimal die Woche oder alle 2 Wochen einen Newsletter bekommen. Ich möchte einmal im Vierteljahr, das geht nicht automatisiert, schreibt man mir. Aber Respekt, man wird sich meine Adresse auf Termin legen und mir den Newsletter einmal im Vierteljahr zusenden. Auch das kann man natürlich automatisieren, aber in der Zwischenzeit, bis das eingerichtet ist, muss man es eben manuell machen. Kundenwünsche erfüllen ist immer gut.

Ich möchte bei Yumpu den Newsletter abmelden. Antwort: Es gibt zwei Möglichkeiten, sich von unseren Produktinformations-E-Mails abzumelden.

  1. Abschluss einer kostenpflichtigen Mitgliedschaft:
  1. Löschung Ihres Yumpu Accounts:

Trotz Anleitungen hat das Löschen nicht geklappt, vielleicht bin ich zu blöd dazu. Dass es eine Anleitung gibt, wie man den Account löscht, sagt aber schon viel aus. Ich habe Yumpu auf meine Blacklist gesetzt, dann habe ich auch Ruhe. Sehr wahrscheinlich wird jeder Yumpu Mitarbeiter sagen, natürlich ist er zu blöd, aber da hilft immer ein Blindtest mit ein paar Usern, die das System vom Yumpu nicht kennen. Dann erst bekommt man Gewissheit, wie userfreundlich ein System ist. Das gilt für jede Art einer Kundenbeziehung bei jedem Unternehmen.

Ich versuche bei Payback den Newsletter abzubestellen, über den Link funktioniert es mehrfach nicht. Gleiches übrigens bei Deutschlandcard. Also schreibe ich an die Service Adresse, von der die Newsletter verschickt werden. Antwort: Eine E-Mail an diese Adresse kann von uns leider nicht beantwortet werden. Danach der Hinweis zum Kontaktformular. Na, dass ist mal ein Service. Woanders sind diese E-Mail-Adressen zumindest deutlich als „nicht darauf antworten“ markiert, wobei solche E-Mail-Adressen generell nicht servicefreundlich sind.

Kundenbeziehungen und Beziehungen zwischen Menschen sind sich ähnlich: Wir wollen einfach nur erst genommen werden und wir wollen, dass unsere Bedürfnisse respektiert werden.

Service am Kunden

Drill Service.jpg

Mittlerweile habe ich bei der Ing DiBa 4 verschiedene Passwörter: eines für den Internet Zugang, ein Zweites, aus dem ich beim Internetzugang 2 Zeichen auswähle, ein Drittes für die App und ein Viertes fürs Telebanking. Vielleicht soll das besonders sicher sein, aber ich muss mir so viel Passwörter aufschreiben, um immer die richtigen zum richtigen Zeitpunkt zu haben. Ob das sicherer ist?

Ich rufe die Hotline an, weil ich eine Frage zur Benutzung der App habe. Die Mitarbeiterin fragt nach Kontonummer und Telebanking Pin. Ich schmeiße das ein wenig durcheinander, bei den vielen Möglichkeiten kein Wunder. Irgendwann wird die Dame ungehalten „Wir haben Ihnen doch die Nummer im … 2013 zugeschickt“ (Das müssen Sie doch noch wissen, ist ja erst 6 Jahre her). Ich bitte um Zusendung einer neuen Nummer. Callcenter Mitarbeiter sollten Nerven wie Drahtseile haben, wenn sie mit unwissenden Kunden wie mir sprechen; diese Dame hatte das nicht.

Kurze Zeit später mache ich einen zweiten Versuch, weil ich meine Telebanking Nummer wiedergefunden habe. Der Mitarbeiter gibt mir direkt einen Tipp, wie ich das Problem lösen kann. Kontonummer und Telebanking Pin wurden gar nicht benötigt. Sehr wahrscheinlich hat er jetzt die Vorschrift nicht eingehalten, dass man immer zuerst Kontonummer und Pin abfragen muss. Hoffentlich wird er nicht rausgeschmissen obwohl, für solche Service Mitarbeiter findet sich schnell eine neue Stelle.

Ein Service Mitarbeiter braucht gute Ausbildung und den Willen, Menschen helfen zu wollen. Deshalb ist auch nicht jeder dafür geeignet.

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