Kooperation als Chance Vortrag in Südtirol

Tscherms

Abschlussvortrag von 6 Impulsvorträgen in 2014/2015 in Tscherms. Der Südtiroler Meisterbund und das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung haben diese Vortragsreihe durchgeführt.

Diesmal fand die Veranstaltung in den Räumen der Drechslerei Klotz statt, die sich auf die Herstellung von Bau- und Sonderanfertigungen in fast jedem Durchmesser spezialisiert hat und sowohl für Tischlerbetriebe wie auch Privatkunden arbeitet. Zusätzlich besteht eine Kunstdrechslerei für Inneneinrichtung, Deko Hotelbedarf und Geschenkartikel http://www.drechslerei-suedtirol.com/.

Tscherms Stamm

Das Thema Kooperation ist in Südtirol in aller Munde, der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister www.lvh.it hat deshalb dieses Frühjahr zum ersten Mal einen Lehrgang zur Ausbildung zum Kooperationsmanager http://bit.ly/1O4XEuG erfolgreich durchgeführt, den ich zusammen mit 4 Kollegen entwickelt habe. Im kommenden Winter wird diese Veranstaltungsreihe erneut angeboten.

Das war eine gute Veranstaltung bei der Drechslerei Klotz mit ca. 40 Teilnehmern und einer anschließenden angeregten Diskussion.

In Südtirol gibt es übrigens auch eine zentrale Plattform zur Vermarktung regionaler Produkte www.looptown.com auf der Klotz ebenfalls vertreten ist. Auch eine gute Idee, um kleinen Firmen die Gelegenheit zu geben, im Netz präsent zu sein.

Gründer Coaching Tag bei MEET/N/WORK in Frankfurt

Veranstaltet von FRANKFURT BUSINESS MEDIA GmbH, BEST EXCELLENCE und für-Gründer.de. Beteiligt ist auch der FAZ Fachverlag beteiligt, der so die Gründerszene in Rhein-Main und Hessen unterstützt.

Zusammen mit mehreren anderen Coaches unterschiedlichster Kompetenzen habe ich in meiner Aufgabe als ehrenamtlicher Gründercoach für das Thema Vertrieb und Marketing an dieser Veranstaltung teilgenommen.

Über einen ganzen Tag verteilt hatten Gründer in jeweils 45 Minuten Terminen die Möglichkeit, Fragen zu den verschiedenen Kompetenzen zustellen und Tipps zu bekommen.

Die Idee zum CoachingTag kommt von BEST EXCELLENCE. Es haben 10 Coaches/Experten aus dem Netzwerk von BEST EXCELENCE und Für-Gründer.de mitgewirkt. Es wurden ca. 40 Beratungen von Gründern unterschiedlicher Branchen in Anspruch genommen. Die allgemeine Resonanz war sehr gut.
Eine gute Veranstaltung mit guten Resonanzen von allen Seiten, man hat jedoch immer wieder gemerkt, wie schnell doch 45 Minuten vorbei gehen können.CoachingTag - 2015

Strategische Telefonakquise

Kommunikation kleinTraining zur Telefonakquise beschränkt sich heute zumeist auf die richtige Wortwahl und die richtige persönliche Einstellung. Aber Verkauf und damit auch Telefonverkauf ist ein strategischer Prozess, den man gezielt und damit mit einer höheren Effektivität durchführen kann.

Drei Bereiche sind für gutes Telefonmarketing wichtig:

  • Die richtige Argumentation entwickelt gemeinsam mit den Teilnehmern die entscheidenden Vorteile der eigenen Produkte und Dienstleistungen für den Anzurufenden.
  • Die richtige Vorbereitung findet und nutzt Instrumente, um scheinbar „kalte“ Adressen so vorzubereiten, dass der erste Telefonkontakt höhere Erfolgsaussichten hat.
  • Das richtige Telefongespräch vermittelt die Argumente, die in einem Kundengespräch notwendig sind, um eine beabsichtigte Wirkung zu erzielen.

Alles zusammen macht Telefonieren erfolgreich. Strategische Telefonakquise ist ab Herbst 2015 in meinem Seminarprogramm, auf Wunsch sende ich Ihnen dazu die entsprechende Seminarbeschreibung. Alle anderen Themen finden Sie wie immer unter http://www.koenigskonzept.de/seminare.php

Ob das wohl nur bei mir so ist?

opposites-484354_640 ccoWenn ich geschäftlich zurückblicke fallen mir zuerst die Dinge ein, wo etwas nicht so gut geklappt hat. Wenn ich privat zurückblicke, fallen mir zuerst die Dinge ein, wo etwas besonders schön gewesen ist.

Versuch einer Deutung:

Geschäftlich mache ich regelmäßig viele Dinge, die gut funktionieren und wo meine Kunden zufrieden sind. Reklamationen sind eher selten. Ich denke, das ist bei anderen Unternehmen nicht anders. Wenn Reklamationen oder Schwierigkeiten aber auftauchen, ist die Beschäftigung damit sehr intensiv. Vielleicht kommt es daher, dass Reklamationen stärker in meiner Erinnerung präsent sind.

Privat denke ich vor allem an die schönen Erlebnisse in meinem Leben zurück. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die nach dem Urlaub immer zuerst erzählen müssen, wo etwas zu bemängeln war und daraus ihren Daseinszweck ziehen (Diskussionen, wer im privaten Umfeld gerade wie krank oder wie zerrüttet ist, gehören sicher auch in diese Sparte). Selbst bei Todesfällen kommt bei mir nach einer gewissen Zeit die Erinnerung an die schönen Dinge, die ich zusammen mit dem gestorbenen Menschen erlebt habe. Dadurch habe ich eine grundsätzliche positive Grundeinstellung zum Leben und zu meinen Mitmenschen.

Manche Trainer empfehlen, diese positive Grundeinstellung in Form von Erinnerungen bewusst zu nutzen, um sich für eine geschäftliche Diskussion in eine gute Grundstimmung zu versetzen. Das mache ich sicher unbewusst. Ich kann also eine positive Grundeinstellung gut nutzen, um entweder schwierige Geschäftssituationen besser zu verarbeiten oder besser zu durchleben.

Schreiben Sie mal auf ein Blatt Papier, welche Dinge in den letzten 4 Wochen gut gelaufen sind und welche nicht und lassen Sie sich von dem Ergebnis überraschen. Das ist eine gute Motivations-Übung, besonders, wenn gerade in diesem Moment etwas sehr falsch gelaufen ist.

Digitale Werbung

phone-731875_640 ccoEntwicklung Digitale Werbung

(Ich weiß, das Bild passt nicht, aber es ist einfach zu schön- für jüngere Menschen – das ist ein Telefon):

Lt. einer Prognose von Statista wird sich die digitale Werbung in Deutschland in den Jahren 2014 – 2020 wie folgt entwickeln:

Die gesamten Umsätze steigen von 5,5 auf 7,6 Mrd. Euro.

Im Moment liegen wir auf Platz 5, vor uns sind USA mit ca. 48 Mrd., China mit ca. 19 Mrd., Gross Britannien mit ca. 7,5 Mrd. und Japan mit ca. 6 Mrd. Ausgaben.

In Deutschland werden sich die verschiedenen Bereiche wie folgt entwickeln:

  • Bannerwerbung und Suchmaschinenwerbung je um ca. 700 Millionen
  • Videowerbung und Social Media je um ca. 300 Millionen und
  • Online Kleinanzeigen um ca. 70 Millionen

Desktopwerbung wird um ca. 500 Millionen, Mobilwerbung um ca. 1.600 Millionen zunehmen.

Die stärksten Branchenumsätze in 2015 sind

  • Einzelhandel und Automobil mit jeweils ca. 18%
  • Dienstleistung und Entertainment mit je ca. 14%
  • Finanz mit ca. 13%
  • Telekommunikation, Reise und Verbrauchsgüter mit je ca. 6% und
  • Unterhaltungselektronik mit ca. 3%

Dazu werden sich die Marktindikatoren wie folgt entwickeln:

  • Bevölkerung – 0,2% das entspricht 1 Million Menschen, die weniger in Deutschland leben werden
  • Haushalte – 0,2%
  • Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner + 3,0%
  • Nutzung Internet + 0,7%
  • Nutzung Mobil + 10,2 %

invention-60529_640 ccoAngst bremst Kreativität
Da beißt sich die Katze in den Schwanz! Da Kreativität immer auch mit Problemen einhergeht, weil sich eine neue Idee oft nicht so gut oder so schnell wie erwartet durchsetzt, ist immer die Angst vorhanden, Fehler zu machen. Die Waagschalen der Angst, etwas falsch zu machen und dem Mut, neue Dinge auszuprobieren, verschiebt sich zur Angst. Angst zum Beispiel, den Arbeitsplatz zu verlieren, wenn neue Ideen nicht den gewünschten Erfolgt bringen. Oft haben Unternehmen wenig Geduld mit neuen Ideen.
Beim Reklamationsmanagement sagt man, dass 1 negativer Effekt 10-mal so häufig weiter erzählt wird wie ein Positiver. Darüber hinaus braucht man 80 positive Effekte, um einen Negativen auszugleichen.
Wenn man weiß, wieviel Fehlversuche man machen muss um ein neues Produkt, eine neue Anwendung zu entwickeln, sieht man das Problem. Der Effekt geht genau in die andere Richtung. Man braucht viele Fehlversuche, um etwas Neues zu entwickeln.
Menschen reden aber viel lieber über negative Dinge. Hier fehlt uns eine Kultur, die uns die Angst vorm Fehlermachen nimmt und die Freude und Anerkennung am Ausprobieren fördert.
Das ist der Grund, warum in kleinen Unternehmen und bei Gründern viel mehr Kreativität entsteht als in größeren Unternehmen. Der Angst vorm Fehler machen ist noch nicht so ausgeprägt. Die Gebrüder Wright sind ein Beispiel dafür.

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Acht Tipps für gute Laune, es ist nur ein ganz kleiner Schritt.

Die Tipps habe ich gerade dem aktuellen Newsletter von zeitblueten.com entnommen und mit eigenen Kommentaren versehen.

Etwas pathetisch formuliert: Es kann nicht immer nur die Sonne scheinen. Es braucht auch mal Wolken und Regen, um dann wieder so richtig die Sonne zu genießen.

Man kann auch nicht stets nur blendende Laune versprühen. Wohl jeder von uns hat hin und wieder schlechte Laune, denn es ist eben nicht immer alles eitel Wonne und Sonnenschein. Schlechte Laune ist vollkommen in Ordnung!

Nun können Sie diese schlechte Laune einfach akzeptieren, zulassen und warten, bis sie sich wieder davonschleicht. Wenn Sie aber möglichst schnell wieder gute Laune bekommen wollen, dann wird Ihnen das mit den folgenden Tipps gelingen:

Erster Tipp: Warum?

Fragen Sie sich zuerst, woher diese schlechte Laune rühren kann. Wenn Sie erst einmal den Grund dafür kennen, fällt das „Austreiben“ wesentlich leichter. Manchmal erkennen Sie dann auch, wie nichtig der Grund gerade gewesen ist.

Zweiter Tipp: Raus ins Freie

Raus an die frische Luft, ins Freie. Das lässt auch die Gedanken wieder freier werden und hilft, einen klaren Kopf zu bekommen – insbesondere dann, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen in den vier Wänden die Decke auf den Kopf fällt. Dieses Gefühl wirkt wie ein unüberwindbares Hindernis für die gute Laune. Bei schönen Wetter reicht auch ein Biergarten.

Dritter Tipp: Bewegung

Eine sehr wirksame Möglichkeit, um sich von der schlechten Laune zu verabschieden, ist Bewegung – idealerweise Sport. Ob Joggen, Fahrradfahren oder auch nur ein Spaziergang, Hauptsache Bewegung. Und wenn Sie ein paar Liegestütze, Kniebeugen oder Sprünge aus dem Stand heraus machen, bis Sie nicht mehr können – das Auspowern hilft! Manchmal dauert es 10 Km, bis das Gehirn leer gelaufen und die schlechte Laune verschwunden ist.

Vierter Tipp: Lächeln und Lachen

Ein Lächeln und vor allem ein Lachen wirken wie ein Knopf, mit dem Sie von schlechter Laune auf gute Laune umschalten können. Auch wenn Sie nichts zum Lachen haben, machen Sie es trotzdem. Sie werden sehen, es wirkt! Begeben Sie sich jetzt gleich vor einen Spiegel. Ziehen Sie ein paar Grimassen. Das ringt Ihnen mit Sicherheit mindestens ein Lächeln, wenn nicht sogar ein herzhaftes Lachen ab. Und schon ist der Knopf gedrückt. Stellen Sie sich vor den Spiegel und versuchen Sie mit einem Lächeln verdammte Scheisse zu sagen. Sie werden sehen, das geht nicht so einfach.

Wenn das Telefon schellt und Sie haben schlechte Laune, sagen Sie mehrmals verdammt, verdammt, verdammt. Dann heben Sie den Hörer ab und Sie werden sehen, der Druck ist abgebaut und Sie können sich frei und entspannt melden.

Fünfter Tipp: Schlafen

Wenn Sie müde sind und die Möglichkeit für etwas Schlaf haben, legen Sie sich hin. Der Schlaf schenkt nicht nur Erholung, sondern vertreibt auch die schlechte Laune und weckt neue Lebensgeister. Manchmal nicht so einfach zu verwirklichen. Wenn Sie ein Büro für sich allein haben, gehen Sie wie folgt vor.

Schließen Sie Ihre Bürotür.

Legen Sie einige Büroklammern von innen vor die Tür.

Legen Sie sich vor die Bürotür mit dem Kopf auf einen Ihrer Arme und schlafen Sie ein Viertelstündchen.

Wenn niemand Sie vermisst: Na wunderbar, aber wenn das öfters passiert, sollten Sie sich Gedanken machen.

Wenn jemand Ihre Tür öffnet: werden Sie wach bevor der Hereinkommende merkt, dass Sie geschlafen haben.

Ihre kniehende/liegende Position auf dem Boden können Sie leicht damit erklären, dass Ihnen die Büroklammern heruntergefallen sind und Sie gerade dabei sind, diese aufzuheben. Es macht aber Sinn, die Methode ab und zu zu wechseln.

Sechster Tipp: Singen

Auch wenn Sie nicht das große Gesangstalent sind – egal! Singen Sie einfach drauflos. Ihr Lieblingslied oder was Ihnen sonst in den Kopf kommt. Singen ist ein sehr effektives Mittel gegen Trübsal. Und los geht’s! Ein guter Vorschlag, aber Zeit und Ort sollten je nach Gesangsfähigkeit gewählt werden. Alternativ hilft auch Lieblingsmusik per Kopfhörer aber bitte keine harte Rockmusik, da kann schlechte Laune auch in positive Aggressivität umschlagen. Das mag auch nicht jeder.

Siebter Tipp: Gönnen Sie sich etwas Schönes

Tun Sie etwas, das Ihnen guttut, dass Ihnen Freude bereitet. Auch wenn Sie im ersten Moment keine Lust dazu haben. Werden Sie aktiv! Nennen Sie jetzt gleich drei „Dinge“, die Sie sofort tun könnten und die Ihnen Freude, Genuss und/oder Spaß schenken. Immer wieder eine gute Idee, irgendwas an Ihrem Arbeitsplatz ist immer kaputt und nicht teuer. Innerhalb von 20 Sekunden haben Sie das bei Amazon bestellt und bezahlt und Sie haben ein kleines Kaufrauscherlebnis. Gestern habe ich 24 Gummikronkorken für Bierflaschen für 5 Euro bestellt, die werde ich an Freunde verschenken, damit keine Wespen mehr ins Bier fallen. Das werden 24 positive Erlebnisse für 5 Euro und dabei hatte ich gar keine schlechte LauneJ.

Alternativ ist eine Belohnung mit einem geplanten Essen, am besten ungesund und fettig auch oft eine gute Lösung.

Achter Tipp: Treffen Sie sich mit anderen Menschen

Das lenkt ab. Am besten mit Menschen, die Sie gerne haben, in deren Gesellschaft Sie sich wohlfühlen. Oder rufen Sie jemanden an. Sie kennen sicher auch Personen bzw. haben Freunde, die scheinbar die gute Laune gepachtet haben. Wer fällt Ihnen jetzt spontan ein? Handy raus, Treffen vereinbaren oder nur am Telefon plaudern. Denn gute Laune steckt an! Aber bitte suchen Sie jemand zum gemeinsamen Lachen, nicht zum gemeinsamen Weinen, dass kann Ihnen nämlich auch passieren.

Viel Erfolg und denken Sie daran 

Brain: Strategie gegen preisaggressive Wettbewerber

Eines wird heute immer wieder als unabänderlich angesehen: die Ohnmacht vor dem Discounter, vor dessen Preisangeboten man einfach kapitulieren muss. Das findet man in der Industrie, im Handel, im Handwerk und beim Dienstleister. Und es gibt nichts, was hilft?

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Billig billig überall?

Märkte ohne preisaggressive Ausprägungen findet man heute so gut wie nicht mehr. Wer die Billigangebote des Frühjahrs zu Taucheranzügen, Reiterzubehör und Angelausrüstungen verfolgt hat, weiß, dass es keine Inseln mehr gibt, wo man eine ruhige gute Mark machen kann. Es gibt keine Märkte mehr, wo man noch schnell reich wird oder einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, aber das ist auch gut so.

Ohne Fleiß kein Preis

Unternehmererfolg entsteht durch beständiges Arbeiten am Markt. Man kann es nicht als reguläres Arbeiten bezeichnen, wenn man ruhig in einer Ecke sitzt und auf Kunden wartet. Natürlich träumt jeder wie im Lotto von dieser Situation, besonders, wenn der Stress mal wieder zu groß ist. Man träumt den Traum, dass Kunden von selber kommen, so wie es schon mehrfach in der Vergangenheit gewesen ist. Ganz sicher war dies so zu Zeiten des Wirtschaftswunders in Deutschland und in der jüngeren Vergangenheit während der Öffnung der DDR. Dabei sind aber auch viele Kunden mit schlechten Leistungen und hohen Preisen abgezockt worden. Und viele haben es nicht, oder erst viel, viel später gemerkt. Diese Kunden sind heute verunsichert und misstrauisch und damit sehr schwer zu erreichen. Der einfache Euro und die Verleitung zum Betrug liegen oft nah beieinander.

Leistung ist die Voraussetzung

Einen Markt besetzt man durch eine Leistung, die man anbietet. Eine Leistung, die das eigene Unternehmen vom Wettbewerb unterscheidet. Leistung bedeutet Nachdenken und handeln. Dadurch entsteht Nachfrage, die befriedigt werden kann. Dazu braucht man eine Strategie und ein Konzept. Und alle erfolgreichen Aldis, Amazons oder VWs haben Strategien und Konzepte. Diese zielen aber nicht darauf ab, der billigste zu sein, sondern als der kostengünstigste zu gelten, sehr oft mit einem gleichzeitigen hohen Qualitäts- oder Innovationsanspruch. Kleinere Unternehmen müssen sich hier ihre fachliche oder räumliche Lücke suchen.

Strategien und Konzepte bringen den Erfolg

Nehmen wir nun diese kleineren Anbieter, also Einzel- und Großhandelsunternehmen, kleine und mittlere Industriebetriebe, Handwerker und andere Dienstleister. Da wird man unterscheiden in Unternehmen, die eine Strategie und ein Konzept haben, in Unternehmen, die eine Strategie haben und in Unternehmen, die keins von beiden haben.

Kein Plan führt zu nichts

Fangen wir mit der letzten Kategorie an, das ist am einfachsten, das geht auch ohne Nachdenken. Unternehmen ohne Strategie und Konzept sind schon untergegangen oder werden so lange leben, wie der Inhaber seine persönlichen Kontakte zu seinen Kunden aufrechterhalten kann. Spätestens wenn das Unternehmen im Zuge einer Nachfolgeregelung in andere Hände übergeht, wird es scheitern. Das Unternehmen ist rein vergangenheitsbezogen und, wenn es so weitermacht, eine aussterbende Gattung.

Strategien sind der erste Schritt

Dann gibt es Unternehmen, die über eine Strategie verfügen, um ganz bestimmte Segmente im Markt zu besetzten. Da hat man nachgedacht. Dies können Themen wie Hochwertigkeit, Luxus, Flexibilität, Bequemlichkeit, Qualität, Verlässlichkeit, Innovation und vieles mehr sein. Hier steigt die Überlebensfähigkeit eines Unternehmens, da ganz bestimmte Kundengruppen angesprochen werden. Strategie hat dabei zwei Komponenten, das Produkt und die Region oder Zielgruppe, die sich für dieses Produkt interessiert. Wenn man also ein gutes Produkt hat, aber im falschen Markt arbeitet, wird man scheitern. Grundsätzlich hilft die Strategie einem Unternehmen zu überleben, wenn die Zielgruppen die Stärke des Unternehmens erkannt haben. So etwas nennt man auch strategisches Marketing.

Konzepte vollenden einen Marktauftritt

Unternehmen, die heute erfolgreich sind, haben eine Strategie und ein Konzept. Da sind Gedanken real geworden. Diese Unternehmen kennen Ihre Stärke, sie kennen ihren Markt und sie arbeiten kontinuierlich daran, den Markt zu erobern, zu erweitern und ihn zu behalten. Sie verfügen über ein Vertriebskonzept, das verkäuferische und werbliche Aspekte beinhaltet. Eingeschlossen sind Kundengewinnung und Kundenbindung. Außerdem werden die eigenen Stärken und Schwächen immer wieder analysiert und mit dem Wettbewerb verglichen. So bleiben die Stärken stark und die Schwächen werden schwächer. Konzeptionell kann dies auch bedeuten, dass sich Unternehmen in Kooperations- oder Netzwerken zusammenschließen, um gemeinsam am Markt aufzutreten oder neue Produkte zu entwickeln. Entscheidend ist, dass der Unternehmenserfolg durch beständiges Arbeiten am Markt erfolgt. Dieser Bereich wird häufig als operatives Marketing bezeichnet.

Und immer am Ball bleiben

Solche Unternehmen bestehen erfolgreich auch gegen preisaggressive Wettbewerber. Sie suchen sich ihre Nische im Markt, verschwenden keine Zeit damit, beim Preiskampf mitzuhalten und agieren aktiv, um neue Kunden zu finden und bestehende zu behalten. Sie arbeiten kontinuierlich mit Strategie und Konzept und setzen sich damit von der Masse der Wettbewerber ab. Sie unterscheiden sich damit gar nicht mehr so sehr von Aldi und Co., sie arbeiten einfach nur in einem anderen Segment.