Brigitte verdient am meisten

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Emma und Ben sind in 2017 die beliebtesten, aber sie sind nicht die erfolgreichsten Vornamen.

Lt. einer Pressemitteilung von Sarah Dorfstätter auf diePresse.com hat freelancermap untersucht, in wie weit der Vorname die Höhe des Stundensatzes für freie Mitarbeiter  beeinflusst. Dabei kam heraus, das traditionelle Namen mehr verdienen als Vornamen, die im Moment im Trend liegen (Vielleicht ist es auch so, dass die Besitzer von trendgerechten Namen auch noch zu klein sind, um hier teilnehmen zu können).

Brigitte verdient drei Euro mehr als der männliche Spitzenreiter Kurt – als Topverdiener unter den männlichen Freelancern bekommt er 85 Euro die Stunde. Damit liegt diese Statistik in krassem Gegensatz zu sonstigen Vergleichen zwischen Männern und Frauen. Überhaupt sind hier die Vergleiche zwischen Männern und Frauen eher unbedeutend. Das gibt aber auch vielleicht am ehesten die Sinnhaftigkeit dieser Statistik wieder.

Nur wenige Vornamen haben im 21. Jahrhundert so abgebaut und einen solch schlechten Ruf genossen wie der Name Kevin (warum eigentlich, auch so ein Shitstorm). In der Freelancer-Branche taucht der Name nur selten auf und fehlt deshalb auf den Spitzenplätzen. Mit 48 Euro pro Stunde befindet sich Kevin erst am unteren Ende des Tableaus. Chantal findet sich gar nicht unter den ersten 150 Plätzen.

Die Sätze liegen natürlich deutlich über denen eines Mitarbeiters im Angestelltenverhältnis. Aber das ändert sich , wenn man die bezahlten Arbeitsstunden vergleicht und die zusätzlichen Kosten des Freelancers für Absicherung und Arbeitsplatz hinzurechnet. Es ist die Ausnahme, dass ein Freelancer Vollzeit beschäftigt ist. Da nimmt ein Unternehmen lieber einen Leiharbeiter.

Den kompletten Artikel und vielleicht auch Deinen persönlichen Vornamen findest du unter https://diepresse.com/home/karriere/karrierenews/5396678/Sag-mir-deinen-Namen-und-ich-sag-dir-wie-viel-du-verdienst

Ich stehe auf Platz 46

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Unzufriedenheit ist heilbar

Seit 2004 kennt man den besten Witz der Welt. Dabei kam auch heraus, dass Deutsche im Gegensatz zu z.B. Kanadiern über fast alles lachen können. Kanadier gelten gemeinhin eher als zufrieden, Deutsche eher als unzufrieden. Ob zu viel lachen ein Ausdruck für Unzufriedenheit ist? Hier der Link, falls Sie mehr wissen möchten.

Aus diesem Anlass ist der Artikel Unzufriedenheit im Unternehmen entstanden.

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Unzufriedene Mitarbeiter in Unternehmen kosten einen Haufen Geld. Es gilt dabei die Regel, je größer das Unternehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter unzufrieden sind. Dabei äußert sich dies oft nicht in konkreten Aussagen, sondern in schwer fassbaren Beschwerden. Durch die Arbeit an aktuellen Problemstellungen kann sich dies erheblich verbessern.

Probleme mit der Unternehmenskultur  

Dass erhöhte Krankheitsraten und mangelnde Motivation in Unternehmen eine Ursache in beruflicher Überlastung haben, wird jedes Jahr durch neue Studien belegt. Was diese Spirale oft hervorruft oder weiter nach oben treibt, ist die mangelnde Identifikation von Menschen mit ihrem Betrieb. Stress wird als viel störender empfunden, wenn die Unternehmenskultur scheinbar brach liegt. So motivierend ein gutes soziales Umfeld im Beruf ist, so demotivierend ist, wenn man mit Vorgesetzen, Kollegen oder Mitarbeitern nicht zurechtkommt. Probleme dieser Art sind jedoch schwer zu fassen, weil die Beschwerden oft diffus und nicht direkt greifbar sind.

Lösungsansatz Gemeinsamkeit 

Ein Lösungsansatz ist, nicht fassbare Probleme mit fassbaren zu lösen. Dafür muss ein Ventil im Unternehmen geschaffen werden, in dem Mitarbeiter die Möglichkeit haben, ihre Beschwerden frei zu formulieren, ohne dafür kritisiert zu werden. Die international erprobte Managementmethode von Prof. Adizes schlägt hier z.B. einen Rahmen vor, bei dem in festgelegten Zeitabständen solche Möglichkeiten geschaffen werden. Alle Mitarbeiter einer Organisationseinheit können dabei alles sagen, was sie stört, ohne dafür belangt oder kritisiert zu werden. Auch Diskussionen finden in der ersten Phase noch nicht statt, die Punkte werden gesammelt, priorisiert und zu einem späteren Zeitpunkt gelöst. Alle genannten Punkte werden in 6 Kategorien aufgeteilt. 

6 Stufen der Unzufriedenheit

Drei Kategorien befassen sich mit der Unternehmenskultur: Kategorie 1 betrifft Unstimmigkeiten mit dem Unternehmen, Nr. 2 Probleme mit Vorgesetzen und 3 Störungen im Verhältnis mit Kollegen und Mitarbeitern. Klassische Beispiele sind „Ich glaube nicht, dass ich morgen meinen Arbeitsplatz noch habe“ oder „Mein Chef übergeht mich“ oder „Die Kollegen schneiden mich“. Dies sind alles Aussagen, die keinen konkreten Bezugspunkt haben und deshalb schwer zu lösen sind. Die Kategorien 4, 5 und 6 dagegen befassen sich mit praktischen Verbesserungspotentialen.

Sie gehen von internen Beschwerden über Schwierigkeiten mit Geschäftspartnern bis hin zu Problemen im persönlichen Umfeld. Beispiele dafür sind „Unser Lager ist nicht aufgeräumt“ „Wir liefern dauernd falsche Ware aus“ bis zu „Ich schaffe meine Arbeit nicht mehr“. Wenn bei einem Treffen der Mitarbeiter alle diese Punkte gesammelt und eingestuft sind, werden sie zusammengefasst und von allen in ihrer Bedeutung gewichtet und anschließend geklastert.

Aufbau eines Verbesserungssystems 

Die gesammelten Punkte sind nun die Basis für den Aufbau eines Verbesserungssystems. Ausgewählte Mitarbeiter aus allen Abteilungen arbeiten in regelmäßigen Treffs die Punkte ab. Man beginnt mit Kategorie 6, weil hier am schnellsten Verbesserungen wirksam werden und arbeitet sich systematisch vor.

80% der Lösungen sind dabei mit gesundem Menschenverstand machbar, nur bei wenigen Projekten braucht man externe Spezialisten.

Der Lösungsfortschritt wird so dokumentiert, dass alle Mitarbeiter jederzeit sehen können, wie sich das Verbesserungssystem entwickelt. Die Punkte werden solange bearbeitet, bis das nächste Treffen aller Mitarbeiter stattfindet. Dann entsteht durch Aussagen der Mitarbeiter eine neue Liste, die die Grundlage für die zukünftige Arbeit bildet. Die alte Liste wird jetzt nicht mehr benötigt. Ist das Problem aus dem Vorjahr gelöst, wird es nicht wiederauftauchen. Ist es nicht gelöst, ist der Punkt wieder dabei oder er war nicht wichtig.

Jährlich meckern 

So ein System schafft ein Ventil für Mitarbeiterbeschwerden. Durch die gemeinsame Arbeit an den „fassbaren“ Problemen steigt das Vertrauen in Kollegen, Chefs und das Unternehmen selbst und die Unternehmenskultur verbessert sich. Beschwerden in diesem Zusammenhang werden zurückgehen. Auch permanente Meckerei wird zurückgehen, weil es eine systematische Vorgehensweise gibt, um Probleme im Unternehmen zu besprechen.

Natürlich kostet eine solche Lösung Zeit, aber das wird durch eine zukünftig bessere Zusammenarbeit mehr als wieder hereingeholt. Das Resultat ist Vertrauen in Kollegen und Vorgesetzte, ein besseres Miteinander und mehr Zufriedenheit für den einzelnen Mitarbeiter. Diese Zufriedenheit führt zu mehr Spaß an der täglichen Arbeit, weniger Stress und damit verbundene Krankheiten und nicht zu vergessen zu mehr Effektivität fürs Unternehmen.

Pearl lachen und weinen

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, die ich für verbesserungswürdig halte: Teil  2 2018

Der neue Pearl Katalog ist da. Er kam zur rechten Zeit, denn ich hatte latent in meinem Kopf, etwas zu bestellen. Nach meiner Bestellung bekomme ich ein Schreiben, dass meine bei der Bestellung ausgewählte Zahlart (Banklastschrift) Pearl nicht mehr machen möchte. Man möchte per Nachnahme (erheblich höhere Kosten) liefern und ich soll doch dazu mein Einverständnis geben. Das hat das Bezahlmodul von Pearl entscheiden. Wenn ich mich nicht innerhalb von 14 Tagen melde, wird meine Bestellung storniert. Ich gebe mein Einverständnis, aber unter der Bedingung, dass die Versandkosten gleichbleiben. Auf meine Mail erhalte ich keine Antwort, stattdessen kommt das oben genannte Mail noch einmal. Ich antworte, dieses mal etwas ungehalten, entweder bekomme ich die Lieferung zu den von mir bestellten Konditionen oder man möchte doch bitte mein Kundenkonto löschen. Ich bin gespannt.

Immerhin, ich bekomme einen neuen Bearbeitungsstatus, meine Lieferung wird jetzt wie von mir gewünscht geliefert. Jetzt noch ein kleines Trostpflaster oder eine Entschuldigung, dann wäre es perfekt gewesen.

Noch etwas ganz anders, was mir aber unangenehm aufstößt.

Die Kindernothilfe schickt mir Post, schon auf der Rückseite – weil in Klarsichtfolie – sehe ich Aufkleber mit meinen Adressdaten, die ich für Briefe nutzen kann. Die Kindernothilfe bedankt sich in dem Schreiben für meine Freundlichkeit mit diesen Aufklebern. Für mich ist das nahe an einer Nötigung, denn ich soll natürlich meine Freundlichkeit mit einer Spende bestätigen. Sind diese Nötigungsversuche dubioser Anbieter so erfolgreich, dass sie sogar von sozialen Organisationen übernommen werden, die aber im Gegensatz zu dubiosen Firmen natürlich damit ihren guten Ruf aufs Spiel setzen? Ich gebe mein Geld lieber an Organisationen, die da etwas seriöser wirken.

Multitool und Ostersocken

Korff Werbemittel

Es geht auch anders Teil 3 2018, Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als positiv bewerte

Das Multitool von Richartz habe ich von meinem Kunden Korff geschenkt bekommen. So groß wie eine Visitenkarte und eine Menge kleiner Helferlein im Alltag, die in das Tool integriert sind (Flaschenöffner, Schraubendreher, Schraubenschlüssel etc.). Passt in die Visitenkarten- oder Kreditkartentasche. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob nur überwiegend Männer das gut finden.

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Werbung, die sehr lange hält: Verschenken Sie mal zu bestimmten Terminen wie Weihnachten, Ostern etc. eine passende Krawatte, ein passendes Tuch oder passende Socken. Das wird garantiert ein Langzeitwerbeträger, denn das fällt uns nur zu dieser Zeit ins Auge und auch nur dann ziehen wir es an. Ich habe ein paar Nikolaus Socken, die habe ich schon über 20 Jahre und ich weiß immer noch genau, von welchem Lieferanten ich sie bekommen habe. Und solche Socken halten sehr, sehr lange, weil man sie nur selten anzieht.

Gleichermaßen können in einem Geschäft alle Mitarbeiter etwas anziehen oder tragen, was mit diesem Ereignis zu tun hat. Tragen alle das gleiche, ist es langeilig. Tragen alle etwas anderes – zur Jahreszeit oder zum Anlass passende Krawatte oder Socken oder Tshirt ohne Logo – wirkt das unbewusst positiv auf den Besucher.

Ich vermute, ein Topf voller Gold wartet auf mich

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Darauf habe ich immer schon gewartet. Ein einmaliges Angebot hat mich erreicht. Da ich es im Moment nicht benötige, leite ich es an euch weiter. Das Produkt habe ich entfernt, aber Ihr könnt es durch ein Produkt oder eine Dienstleistung eurer Wahl bzw. durch eure Berufsbezeichnung ersetzen.

Am meisten hat mich die Ehrlichkeit am Schluss dieser Nachricht gefreut.

Lieber Helmut,
wir sind bereits über soziale Netzwerke miteinander verbunden.

Warum ich Dir persönlich schreibe?

Stelle Dir einmal vor, ich könnte Dir genau die Menge an hochqualifizierten Neukunden für Dein Geschäft bringen, die an …………….. interessiert wären?
Menschen aus Deiner Zielgruppe, die das Geld und den nötigen Schmerz haben, um ihre Situation durch Deine Hilfe zu ändern.

Falls Du noch Kapazitäten für Neukunden (aus Deiner Gegend) hast, dann ist das hier genau das Richtige für Dich.

Und so funktioniert’s:

Ich bin Daniel Düsentrieb und mittlerweile einer der erfolgreichsten Trainer im deutschsprachigen Raum.
Was Du vielleicht noch nicht weißt ist, dass ich Businesstrainer für bereits erfolgreiche …….. bin.
Meine Spezialisierung liegt darin, automatisiert Neukunden zu gewinnen.

Deine Profile, Dein Webauftritt machen schon einen sehr professionellen Eindruck auf mich, deshalb schreibe ich Dir.

Ich habe ein sehr erfolgreiches System entwickelt, mit dem es für Dich möglich ist, Deinen Umsatz in kürzester Zeit zu vervielfachen. Ich zeige Dir einen Weg, wie Du auf dem Markt gesehen wirst und noch mehr Aufmerksamkeit von Deinen Idealkunden bekommst.

Aufmerksamkeit ist das Gegenteil von Langeweile. Und langweilige Angebote von ……… gibt es da draußen ja genügend. 😉

Deshalb wird Dir meine Strategie zu mehr Sichtbarkeit verhelfen und Dir neue Kunden bringen,
um deutlich mehr Einkommen zu generieren.

Meine erfolgserprobte Strategie hat schon bei vielen ……… zu unglaublichen Resultaten geführt.
Was hältst Du davon, wenn wir das gemeinsam angehen?

Nur ein ….. aus deinem Tätigkeitsbereich!

Ich weiß, dass viele …… in Deinem Bereich tätig sind und versuchen, den gleichen Kunden für sich zu gewinnen.
Deshalb biete ich meinen Service auch nur je einem …… aus dem gleichen Bereich an.
Damit wird Dir ermöglicht, Dich aus der Masse der Angebote herauszuheben.

Wenn Du meinen Service in Anspruch nimmst,
kannst Du als mein exklusiver …… Deinen Kundenkreis in kürzester Zeit verdoppeln oder mehr.

Gib mir 15 Minuten, dann sehen wir, ob meine Strategie für Dich passt:

Ich biete Dir einen 15-Minuten Coaching-Call an, in dem ich Dir zeige, wie ich Dir helfen kann, neue Kunden zu gewinnen. Wenn ich Dich angesprochen habe, dann antworte mir einfach auf diese Mail und wir machen einen Call aus.

Ganz ehrlich:

Einen ähnlichen Brief sende ich gleichzeitig auch an 8 andere ….. in Deiner Branche.
Ich nehme aber nur einen Kunden an, damit ich diesem helfen kann, sich von allen anderen hervorzuheben und an die Spitze in seiner Branche zu gelangen.
Bevor Du jetzt lange überlegst, ob das für Dich in Frage kommt oder nicht, lass uns doch gleich telefonieren.
Nutze den Moment und schreibe mir einfach eine E-Mail, dann machen wir etwas aus.

Ich freue mich darauf, Dich näher kennen zu lernen und Dir mit meiner Strategie zu helfen, Dein Potenzial zu heben.

Liebe Grüße und viel Erfolg,

Dein
Daniel Düsentrieb

P.S. Nutze die Gunst der Stunde, denn mehr als 15 Minuten kannst Du nicht verlieren. Antworte mir einfach kurz auf diese E-Mail.

Es ist nicht so schwer, die Welt besser zu machen.

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Stellen wir uns vor, alle, die es hinterher besser wissen, würden uns das vorher sagen. Wieviel Zeit, Geld und Frust könnten wir sparen.

Alle, die sagen „Ich hab’s ja immer schon gesagt“, würden uns sagen, was sie wann ja immer schon zu wem gesagt haben.

Alle, die uns etwas prophezeit haben, was nicht eingetroffen ist, würden das nachher auch zugeben (Manche Menschen relativieren ihre Prophezeihung auch, auch das kennen wir). Wenn es eingetroffen ist was man uns prophezeit hat, müssen wir uns keine Gedanken machen, ob es zugegeben wird (Man nennt das glaube ich auch aufs Butterbrot geschmiert).

Irgendwie wäre das wie Wahrsagerei, nur eben real. Besserwisser sind doch keine Wahrsager oder doch?

Ist Wahrsagerei das sagen der Wahrheit? So wie besser Wissen das Wissen ist, wie man es besser macht?

Um wieviel leichter, ehrlicher und schöner wäre doch die Welt mit echten Wahrsagern und Besserwissern.

Motivation und gutes Essen

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Es geht auch anders Teil 2 2018 Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als positiv bewerte (Ob wohl auf dem Gipfel der Düne ein gutes Restaurant liegt?)

Motivation vor Marketing: Ein SHK (Sanitär-Heizung-Klima) Betrieb setzt einen externen Coach ein, im Wechsel alle 6 Wochen für Büro und Monteure. Die Mitarbeiter wachsen zusammen, man trifft sich, kommt gut miteinander klar. Freitags Nachmittag nach der Arbeit sitzt man zusammen, trinkt Kaffee zusammen oder grillt. Die Arbeitszeit der Monteure ist festgelegt, ähnlich wie im Büro in der Woche und auch am Freitag. Alles andere, abends und am Wochenende, wird über Notdienste geregelt. Neue Kunden kommen über Empfehlungen hinzu, das Unternehmen weitet sich wie von selbst über seine bisherigen Grenzen aus. Ob es wohl an der guten Stimmung liegt? 

Bratwürste Leinemann auf dem Weg Richtung Hamburg. Ich freue mich immer wieder, wenn ich solche Imbisse an Autobahnrasthöfen finde. Es gibt prima Essen und andere Wurstwaren aus der Metzgerei, die man mitnehmen kann. Die magische Imbissbude Haase bei Magdala vom ehemaligen Rastplatz Schorba, gehört auch dazu. An anderer Stelle habe ich schon mal über den Imbiss in Asslar zur schnellen Rast geschrieben, das Angebot ist dort noch größer, da kann man durchgehend auch am Wochenende Grillfleisch und Grillwürstchen kaufen. Und die Mitarbeiter in Asslar sind immer gut drauf, das liegt dann am Management.

Wieder mal Gutscheinbuch, Pizzeria Charlottenburg in Lich: Es war sehr voll, Sonntagmittag, aber wir haben noch einen Platz ergattert. Es war relativ laut, aber das ist so, wenn es voll ist. Wir mussten ein wenig länger warten, aber das ist auch so. Alles Essen, was an uns vorbei getragen wurde, sah so aus, dass man es beim nächsten Besuch probieren sollte. Unser Essen war auch gut und was ich bemerkenswert fand, war die Professionalität und Geschwindigkeit der zum Teil schon leicht ergrauten Service Kräfte, die dieses fast ausverkaufte Restaurant gut im Griff hatten.

Man hört ja immer wieder diese Sprüche, dass Italiener zu faul zum Arbeiten sind und dass, obwohl Italien eine der stärksten Wirtschaftsregionen in Europa ist. Wer solche Sprüche loslässt, muss sich mal bei Betrieb in die Charlottenburg setzen.

Vielleicht ist aber auch nur so, dass der Italiener dann hart arbeitet, wenn Arbeit da ist und der Deutsche permanent versucht, den Anschein zu erwecken, dass er hart arbeitet, auch wenn nicht so viel zu tun ist. Wenn nichts zu tun ist, macht der Italiener eine Pause, Pausen sind für viele Menschen bei uns ein Fremdwort. Ich weiß, ich pauschaliere, aber vielleicht muss man das in diesen Fällen einfach mal machen. Gerade stand in der Zeitung, dass Südeuropäer im Schnitt 3 Jahre länger leben als Deutsche und ich glaube, die Herzinfarkt- und Burnoutrate ist auch erheblich geringer. Im umliegenden EU Ausland übergeben Unternehmer auch erheblich früher ihren Betrieb an ihre Nachfolger. Ziehe jeder für sich die Schlüsse, wo die schlaueren Menschen sitzen.

Übrigens, im neuen Gutscheinbuch ist die Charlottenburg nicht mehr vertreten – klar bei der Auslastung. Natürlich gehen wir auch hier wieder hin, es war einfach gut.