nach 10 Jahren aktuell wie eh und je

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Krankenkassen verzeichnen zunehmend Krankschreibungen mit psychosomatischen Diagnosen. Mittlerweile geht jeder neunte Fehltag in Unternehmen darauf zurück. Als Auslöser nennen die Betroffenen immer wieder Stress – hohes Arbeitspensum, schlechter Informationsfluss oder mangelndes Feedback durch Vorgesetzte.

Der Artikel von mir wurde 2007 zum Beispiel auf Channelpartner unter http://www.channelpartner.de/a/wirtschaftlicher-vorteil-zufriedene-mitarbeiter-sind-weniger-krank,249521 veröffentlicht.

Erst mit der Generation Y scheint hier ein Umdenkprozess einzusetzen. http://www.bildungsspiegel.de/news/berufswelt-arbeitsmarkt-europa/1054-eine-frage-der-arbeitszeit

Introvertiert oder extrovertiert – Wer ist besser dran

directory-1161965_1920-ccoGerade heute hat mich der neue Zeitblüten Newsletter von Burkhard Heidenberger erreicht. Ein in die tiefe gehender Überblick über uns selbst. Dazu ein Zitat vorab für alle, die mit der eigenen Außenwirkung unzufrieden sind:

Es gibt zufriedene, glückliche, erfolgreiche und auch berühmte introvertierte Menschen!

Und es gibt zufriedene, glückliche, erfolgreiche und auch berühmte extrovertierte Menschen!

Definitionen, Stärken, Schwächen und ein kleiner Test unter

http://www.zeitblueten.com/news/introvertiert-extrovertiert/

Wertschätzung in Klinik und Eisdiele

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Im Urlaub war ich eine Woche in einer Kur. Die meisten Krankenkassen bezuschussen so etwas in der Form, dass der Kurende die Unterkunft bezahlt und die Krankenkasse die Anwendungen. Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.gesundheitsservice-management.de/aktivwoche/. Das aber nur am Rande und ganz so extrem wie auf dem Bild war es nicht.

Ich hatte überwiegend gute und kompetente Therapeuten, zuvorkommendes Personal im Service, speziell in der Küche. Die Behandlungen waren aber nicht gut zeitlich abgestimmt, es gab keine Aktionen um die Gruppe der Teilnehmer miteinander bekannt zu machen und keine zentralen Ansprechpartner (so wie das bei anderen Kliniken ist, die an diesen Aktionen teilnehmen).

Auf der Abschlussbesprechung erfuhren wir, dass das daran liegt, dass man die Behandlungen um die anderen „normalen“ Behandlungen als Lückenfüller herum legt, man die Beschwerden kennt aber die Ansprüche der Kurteilnehmer auch nicht so richtig befriedigen kann und deshalb das Konzept zum Ende dieses Jahres aufgeben wird. Außerdem würde das Projekt bei den Summen, die die Teilnehmer zahlen, auch nicht besonders viel Ertrag abwerfen.

Wenn das so ist und man Patienten als das 5. Rad am Wagen behandelt, sollte man das nicht auch noch mitteilen. Dann beißt man die Zähne aufeinander, zieht das durch, und gibt dieses Konzept stillschweigend auf. Hier fehlt es einfach an Wertschätzung eines Kunden.

Vergleichen wir das mal mit einer Eisdiele, in der wir einen Kaffee trinken; der Kaffee ist gut, das Personal freundlich aber die Organisation ein wenig chaotisch. Als der Besitzer uns am Schluss fragt, ob wir zufrieden sind und wir auf die Missstände hinweisen, kommt dann sinngemäß folgende Antwort:

Ja, wir machen den Kaffee ja eigentlich nur so als Lückfüller zwischen den Eisbestellungen, wir kennen diese Beschwerden und haben da auch keine richtige Idee für die Lösung und werden deshalb demnächst auch keinen Kaffee mehr verkaufen. Außerdem bleibt bei dem Betrag, den wir für den Kaffee bezahlen, auch nicht besonders viel Ertrag über.

Unvorstellbar in einem Cafe aber vorstellbar in einer Klinik? Das Café würde sicher ziemlich schnell zumachen, mal sehen, wie lange die Klinik durchhält.

Was ist ein gutes Hotel?

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Träumen wir mal, was man alles machen könnte, um einen Kunden zu begeistern.

Mein letzter Bericht über den Kurzurlaub in Sachsen-Anhalt inspiriert mich zu Erfahrungen, die Kunden begeistern können. Nehmen wir als Beispiel das Hotelgewerbe, vielleicht haben Sie ja auch die ein oder andere Erfahrung, an die Sie gern zurückdenken.

Meine schönste Erfahrung mit einem Hotelfrühstück war in der Röhn: Es gab zum Frühstück eine Speisekarte, bei der man aus vielen Möglichkeiten sich sein individuelles Frühstück zusammenstellen konnte. Die bestellten Bestandteile wurden schön angerichtet gebracht, ich sehe sie heute noch vor meinem Auge.

Auch eine nachhaltige Idee, denn der Kunde bekommt nur das, was er wirklich will. So wird weniger weggeworfen.

Welche schöne Erfahrung haben Sie in einem Hotel gemacht

Es gibt noch viel zu tun

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Im meinem Bekanntenkreis soll gebaut werden. 10 Architekten wurden angeschrieben. 5 haben sich nicht gemeldet, bei den anderen 5 war entweder zu viel zu tun oder das Budget des Bauherrn zu klein. Es ging um ca. 300 TDE. Interessanterweise war, als 2 Gespräche trotzdem zustande kamen, das Budget doch nicht zu klein. Vielleicht sind ja alle nur gut ausgelastet.

Zweiter Versuch war es, 10 Hersteller von Häusern in Massivbauweise anzusprechen. Alle 10 haben sich schnell gemeldet, angerufen und/oder Unterlagen geschickt. Mit 6 wurden schon Gespräche geführt, alle können die Anforderungen erfüllen. Hier scheint es Anreize zu geben, weiterhin neue Kunden zu finden.

Gut ausgelastet zu sein ist kein Grund, nicht mehr auf Neukunden zu achten. Vielleicht werden die Aktivitäten etwas zurückgefahren, aber ohne diese ständige Arbeit kommt man irgendwann ins Hintertreffen.

Im Verkauf ist es da wie in einem Fitnessstudio: Wenn man aufhört zu trainieren, muss man sich nicht wundern, wenn der Sixpack- zu einem Bierbauch und der Knack- zu einem Brauereipferdhintern wird. Mit eingeschränktem Training könnte man sein Gewicht und seine Figur halten.

Wenn das Kind im Brunnen ist, hat man bei Unternehmen wie auch im Fitnessstudio das gleiche Problem: Es ist sehr mühsam, verlorenen Boden wieder wett zu machen.

Also: Es gibt immer noch viel zu tun.

Ach ja, meine Bekannten werden mit einem Massivhaushersteller bauen.