Feuer und Flamme,

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Jedes Jahr ein neues interessantes Forum bei Mplus in St. Augustin.

Teil 2 des Forums,  Feuer und Flamme, passt ja auch noch zu Weihnachten

Motivation ist, wenn man trotzdem siegt von Alexander Kuhnert, ehemaliger Vizemeister in der 400 m Staffel und Athletiktrainer des Nachwuchses beim 1 FC Köln.

Aber jetzt zum Thema, Feuer und Flamme ist ein guter Motivationsratgeber 

Ein Top Athlet ist ein Wettkämpfer, der durch seine Leistungen alle anderen guten Athleten dazu zwingt, sich ständig zu verbessern.

Kriterien von Topathleten   

  1. Sie haben eine überragende Karriere und gehen in die Sportgeschichte ein.
  2. Sie fürchten keine Gegner, weil sie wissen, dass sie jeden schlagen können. (Ich denke aber, sie studieren ihre Gegner genau)
  3. Sie müssen nicht über ihre Stärke nachdenken, Stärke ist da.
  4. Sie verschwenden keine Gedanken daran, wie man unangenehme Aufgaben umgehen kann. Sie führen sie direkt aus.
  5. Sie haben nie das Gefühl, am Ziel zu sein, es gibt immer noch eine weitere Stufe. (manchmal wissen sie aber auch nicht, wann ihre Zeit vorbei ist)

Wenn du ein Top Mann oder eine Frau bist, nicht nur im Sport

  • Hast du eine extrem hohe Eigenmotivation
  • Weißt du genau, wer du bist, was du kannst und was du willst.
  • Verbesserst du dich weiter, wenn andere aufhören!
  • Kannst du alles um dich herum ausblenden und deine Aufgabe kontrollieren.
  • Führen Drucksituationen nicht zu Einschüchterung sondern zu neuen Lösungen
  • Kannst du Entscheidungen treffen.
  • Arbeitest du immer für deinen Erfolg.
  • Ist ein Erfolg von dir die Stufe zum nächsten Erfolg und nicht das Sofa zum Innehalten.
  • Analysierst du jede Aktion von dir, egal ob erfolgreich oder nicht erfolgreich, um daraus zu lernen

Wie hilft ein Trainer dabei? 

  • Der Trainer fördert und fordert Motivation seiner Spieler.
  • Spieler sollen gern ins Training gehen und Spaß haben
  • Trainer müssen die Fähigkeiten ihrer Spieler richtig einschätzen können und darauf das Training aufbauen.
  • Dazu gehört positives Feedback, bzw. eine konstruktive Fehleranalyse
  • Dazu gehören Aufgaben, die sie fordern aber nicht überfordern.
  • Kontraproduktiv bzw. demotivierend erweist sich hingegen psychischer Druck in der Androhung negativer Konsequenzen:
  • „Der Spieler muss auf die Bank, der Mitarbeiter im Unternehmenstraining wird vom Trainer bloßgestellt“.

Mein Kommentar:  

Es kann nicht nur Spitzenleistungen geben, für die meisten Menschen ist die Anstrengung zu groß. Aber die Erfolgsfaktoren von Spitzenleistungen anzuschauen und davon Elemente einzusetzen, bringt uns ein gutes Stück voran.

Wenn Spitzenleistungen mit Überlastung zu tun haben, sind sie endlich, man sieht das im Sport und auch häufig im Management. In anderen Bereichen wie Musik oder Geisteswissenschaften sind Spitzenleistungen über Jahrzehnte möglich. Vielleicht liegt es an den Unterschieden in der Art und Weise der geistigen oder körperlichen Belastung.

Ein Fußballer ist mit 60 nicht mehr Fußballer, sondern Trainer. Ein Geigenspieler spielt mit 60 immer noch Geige. Erfolgreiche Manager, die mit 60 ein Burnout Syndrom bekommen, landen im Krankenhaus. Es gibt aber auch erfolgreiche Manager mit 60 ohne Burnout. Ich glaube, ein Geigenspieler, der permanent psychischen Belastungen ausgesetzt ist, kann mit 60 auch nicht mehr spielen.

Das Niedermachen von Mitarbeitern wird gerade in Verkaufstrainings immer wieder eingesetzt, die Kuschel Variante ist aber auch nicht richtig. Die Wahrheit liegt durch die Steigerung der Motivation irgendwo dazwischen.

Das richtige Verhältnis von Belastung und Erholung darf man nicht vergessen, hier ein Link auf einen Beitrag, den ich vor drei Jahren zum Vortrag von Carsten Arriens geschrieben habe https://koenigskonzeptblog.wordpress.com/2015/04/28/spitzenleistung-erhalten-und-gestalten/ .

 

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Ausprobieren

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Wir waren mit dem Gutscheinbuch oder Schlemmerblock beim Griechen in Butzbach essen. Das Lokal ziemlich leer, die offensichtlich deutsche Chefin (?) etwas steif aber bemüht, aber das Essen war gut. Wir geben einen Tipp weiter an unsere Tochter, die mit ihrem Mann dort Essen gegangen ist.

Sein Essen war gut, ihres nicht. Dazu die Bemerkung der Chefin in die Küche (die die Gäste hören konnten) über die Gutscheinbuch-Kunden, die wieder keinen Umsatz bringen. Nun wir gehen da nicht mehr hin. Chance vertan.

Mehrblick in Wettenberg, auch mit einem Gutschein. Es gab Büffet, lt. Bedingungen eigentlich ausgeschlossen aber dort trotzdem möglich. Ein wirklich tolles Essen, mit sehr freundlicher und zuvorkommender Bedienung. Das Buffet war auch nur ansatzweise nicht zu schaffen, um alles zu probieren, müssen wir da unbedingt nochmal hin. Und das Beste: Bei diesem Buffet bekommen Gäste, die in Gummistiefeln kommen, einen Liter Bier auf Kosten des Hauses. Ich habe es nicht gewusst, meine Familie hat es mir verschwiegen (warum wohl?), aber meine Stiefel sind schon für den nächsten Besuch geputzt. Chance genutzt. Gefühlt die Hälfte der Gäste waren in Gummistiefeln da.

Ein Gutscheinbuch oder Schlemmerblock oder ein Deal im Internet wie bei Couponteria sind nicht zum Geld verdienen, sondern um neue Kunden kennen zu lernen. Wenn man dann gut ist, kommen sie wieder, lt. Untersuchung der KPMG sagen dies über 70% der Nutzer. Alle, die anderes von einen solchen System erwarten, sollten da nicht mitmachen, es ist raus geschmissenes Geld.

Über Deals habe ich von 2 Jahren hier schon mal berichtet https://koenigskonzeptblog.wordpress.com/2015/04/28/deals-im-internet/

Sonderausgaben, Fashion Angebote, Currywurst und Fitness

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Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, die ich für verbesserungswürdig halte: Teil 13 2017

Foto Fashion Angebot in Saarluis

Ein Werbeschild auf einer Einkaufsstraße zum Fashion Angebot. Leider kein Hinweis, wo das Geschäft ist. Mein Blick schweift umher, ich sehe nichts. Erst später zu Hause am PC finde ich das Geschäft, etwas versteckt in einer Nebenstraße. Da ist wieder diese Selbstverständlichkeit, dass natürlich jeder wissen muß, wo sich mein Geschäft befindet. Na klar, jeder, der so oft wie der Inhaber oder die Mitarbeiter das Geschäft aufsucht.

Freitagnachmittag ein Angebot für eine Anzeige in einer Sonderausgabe einer Zeitung bei mir im E-Mail Eingang

Direkte Rückfrage von mir warum es Sinn für mich macht in, dieser Ausgabe eine Anzeige zu schalten

Antwort am Dienstag das der Mitarbeiter sich nach seinem Urlaub meldet. Das war im Juli.

 

Ich bin gerade von Meica Currywurst geärgert worden, weil vor einem You Tube Film erst eine Werbung zu dieser Wurst kam. Wann merken diese Unternehmen endlich, das sie uns mit dieser Art von Werbung nicht erfreuen sondern verärgern. Meine Abneigung gegenüber Meica entwickelt sich. Der nächste große Gewinner wird der sein, der den Werbespot passend zum nachfolgenden Film steuern kann. Bei einem Film, der mit Essen zu tun hat, passt die Curry Wurst viel besser.

Fernsehbericht über Bodychange, wohl etwas zum fit werden. Ich habe verstanden, dass sie 500.000 Kunden haben, der Kurs 89 Euro kostet und sie 7 Millionen Euro Umsatz machen. Auch ohne Taschenrechner erkenne ich, dass ich mich entweder gründlich verhört habe, mich jemand veräppeln will oder die Firma wegen unzureichender Finanzkompetenz bald zu machen muss.

Tolle Ideen

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Gründer 2017, gestern in Darmstadt, das waren tolle Ideen

Gastromatic aus Darmstadt, entstanden durch einen der Gründer, der die Schwierigkeiten der Personalplanung in Restaurants am eigenen Leib erfahren hat. Daraus ist eine Software entstanden, die im Kern die Personalplanung im Restaurant vereinfacht und darüber hinaus entweder Schnittstellen oder zusätzliche Tools für den Gastwirt zur Verfügung stellt.

Das große Gasthaussterben auf dem Lande ist vorbei: Die Leidenschaft für Gasthäuser hat Howa aus Gersfeld dazu geführt, mittlerweile 7 Wirtshäuser zu übernehmen, neu auszurichten und neu am Markt zu etablieren. Das Geschäft ist erfolgreich, denn jetzt wird das Angebot professionell aufgebaut (ein Problem vieler kleiner Betriebe, nicht nur Gasthäuser).

Celebratestreetfood.de, frisches Essen an der Pommesbude. Natürlich keine Pommes, aber aus einem Verkaufswagen hat sich mittlerweile eine Flotte von 7 Wagen entwickelt, die bis zu 2.000 Personen mit frisch hergestelltem Fastfood verköstigen kann.

Tracktics macht den Amateursport professionell. Ein bezahlbares Tracking System, mit dem Sportler für wenig Geld ihre sportliche Leistung messen können. Was bisher nur die ersten Liegen konnten, kann jetzt jeder.

Sterbenleben aus Darmstadt von Sabine Eller, ein Bestattungsinstitut, von einer Krankenpflegerin gegründet. Für die Betreuung vor, beim und nach dem Tod für den Sterbenden und für die Angehörigen auch darüber hinaus.

Wurst kann auch Spaß machen. Fleischeslust aus Bensheim macht Fleisch und Wurst wieder erlebbar, mit einer Metzgerei, einem Restaurant und mit Kursen. Achtung, Kochen für Kerle ist schon bis 2018 ausgebucht.

Optocomm aus Gründau beschäftigt sich mit Schienentechnik und hat ein Konzept für Kunden wie die Deutsche Bahn entwickelt, was Wartung vereinfacht und verbilligt und gleichzeitig für weniger Störungen im Zugverkehr sorgt.

Wingcopter aus Darmstadt ist ein Drohnen Konzept, dass Drohnen bis zu 100 km weit fliegen lässt und gleichzeitig ein Gewicht von bis zu 6 kg transportieren kann. Die Flügel können vertikal und horizontal gestellt werden, eigentlich ist es mehr ein Flugzeug.

Last but not least Nähkraft aus Marburg, bei dem ein ehemaliger Mitarbeiter den Betrieb, der in unruhiges Fahrwasser gekommen war, übernommen hat. Der Betrieb ist jetzt wieder gut ausgelastet. Ein gutes Beispiel dafür, dass oft Qualität und Kreativität bei der Arbeit nicht ausreichend sind, wenn es an der Organisation fehlt.

Es gab auch in den einzelnen Rubriken Preisträger, aber die Wahl war schwer, deshalb verzichte ich hier auf die Nennung der Gewinner. Sie waren alle gut.

nach 10 Jahren aktuell wie eh und je

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Krankenkassen verzeichnen zunehmend Krankschreibungen mit psychosomatischen Diagnosen. Mittlerweile geht jeder neunte Fehltag in Unternehmen darauf zurück. Als Auslöser nennen die Betroffenen immer wieder Stress – hohes Arbeitspensum, schlechter Informationsfluss oder mangelndes Feedback durch Vorgesetzte.

Der Artikel von mir wurde 2007 zum Beispiel auf Channelpartner unter http://www.channelpartner.de/a/wirtschaftlicher-vorteil-zufriedene-mitarbeiter-sind-weniger-krank,249521 veröffentlicht.

Erst mit der Generation Y scheint hier ein Umdenkprozess einzusetzen. http://www.bildungsspiegel.de/news/berufswelt-arbeitsmarkt-europa/1054-eine-frage-der-arbeitszeit

Introvertiert oder extrovertiert – Wer ist besser dran

directory-1161965_1920-ccoGerade heute hat mich der neue Zeitblüten Newsletter von Burkhard Heidenberger erreicht. Ein in die tiefe gehender Überblick über uns selbst. Dazu ein Zitat vorab für alle, die mit der eigenen Außenwirkung unzufrieden sind:

Es gibt zufriedene, glückliche, erfolgreiche und auch berühmte introvertierte Menschen!

Und es gibt zufriedene, glückliche, erfolgreiche und auch berühmte extrovertierte Menschen!

Definitionen, Stärken, Schwächen und ein kleiner Test unter

http://www.zeitblueten.com/news/introvertiert-extrovertiert/

Wertschätzung in Klinik und Eisdiele

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Im Urlaub war ich eine Woche in einer Kur. Die meisten Krankenkassen bezuschussen so etwas in der Form, dass der Kurende die Unterkunft bezahlt und die Krankenkasse die Anwendungen. Mehr dazu erfahren Sie unter http://www.gesundheitsservice-management.de/aktivwoche/. Das aber nur am Rande und ganz so extrem wie auf dem Bild war es nicht.

Ich hatte überwiegend gute und kompetente Therapeuten, zuvorkommendes Personal im Service, speziell in der Küche. Die Behandlungen waren aber nicht gut zeitlich abgestimmt, es gab keine Aktionen um die Gruppe der Teilnehmer miteinander bekannt zu machen und keine zentralen Ansprechpartner (so wie das bei anderen Kliniken ist, die an diesen Aktionen teilnehmen).

Auf der Abschlussbesprechung erfuhren wir, dass das daran liegt, dass man die Behandlungen um die anderen „normalen“ Behandlungen als Lückenfüller herum legt, man die Beschwerden kennt aber die Ansprüche der Kurteilnehmer auch nicht so richtig befriedigen kann und deshalb das Konzept zum Ende dieses Jahres aufgeben wird. Außerdem würde das Projekt bei den Summen, die die Teilnehmer zahlen, auch nicht besonders viel Ertrag abwerfen.

Wenn das so ist und man Patienten als das 5. Rad am Wagen behandelt, sollte man das nicht auch noch mitteilen. Dann beißt man die Zähne aufeinander, zieht das durch, und gibt dieses Konzept stillschweigend auf. Hier fehlt es einfach an Wertschätzung eines Kunden.

Vergleichen wir das mal mit einer Eisdiele, in der wir einen Kaffee trinken; der Kaffee ist gut, das Personal freundlich aber die Organisation ein wenig chaotisch. Als der Besitzer uns am Schluss fragt, ob wir zufrieden sind und wir auf die Missstände hinweisen, kommt dann sinngemäß folgende Antwort:

Ja, wir machen den Kaffee ja eigentlich nur so als Lückfüller zwischen den Eisbestellungen, wir kennen diese Beschwerden und haben da auch keine richtige Idee für die Lösung und werden deshalb demnächst auch keinen Kaffee mehr verkaufen. Außerdem bleibt bei dem Betrag, den wir für den Kaffee bezahlen, auch nicht besonders viel Ertrag über.

Unvorstellbar in einem Cafe aber vorstellbar in einer Klinik? Das Café würde sicher ziemlich schnell zumachen, mal sehen, wie lange die Klinik durchhält.