Manche Dinge wären so einfach

 

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Am Montag habe ich ein Mail an meine Versicherung geschickt bezüglich einer Schadensmeldung. Die Rückantwort kam, dass der Sachbearbeiter in Urlaub ist, meine Mail aber weitergeleitet wurde.
Am Mittwoch habe ich eine Mail an einen anderen Sachbearbeiter geschickt.
Am Donnerstag habe ich angerufen und die Nachricht bekommen, dass am Montag oder Dienstag eine Schadensmeldung an mich rausgeschickt worden ist.

Es wäre so einfach gewesen, auf meine Mail zu antworten und mitzuteilen, das die Schadensmeldung unterwegs ist. Ich wäre beruhigt gewesen aber so?
Übrigens, die Schadensmeldung ist bis Donnerstag noch nicht angekommen, ich bin gespannt.

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Der Markt ist leergefegt

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Mitarbeiter gesucht

Der Markt ist leergefegt

Die Konjunktur brummt und der Arbeitsmarkt ist leergefegt. Der Angebotsmarkt in Bezug auf den Kunden, nämlich, dass das Angebot größer ist als die Nachfrage entwickelt sich auch zu einem Angebotsmarkt in Bezug auf den Mitarbeiter. Zulieferer bemühen sich heute schon, für ihre Kunden Mitarbeiter zu vermitteln, damit sie auch morgen noch Unternehmen haben, die sie beliefern können. Marketing und Vertrieb bekommen neben der Kundengewinnung neue Aufgaben; die Gewinnung von geeigneten Mitarbeitern für das Unternehmen.

Das einzige, was es in beschränktem Umfang gibt, sind Leiharbeiter, aber selbst Leiharbeiter können keine dritte Schicht besetzen ohne fachlich fundierte Schichtführer, Elektriker und Schlosser. Selbst Leiharbeiter können keine Baustelle abwickeln ohne einen Altgesellen oder Meister, der die Baustelle führt. Dazu hat man vergessen auszubilden und ein großer Teil der über 50-jährigen denken heute mehr an Rente als an Arbeit.

Alle schon in Rente?

Spätestens mit 50 fängt ja der Normalbürger an, sich auf seine Rente vorzubereiten, seinen Lebensabend zu planen und das schnöde Dasein der Arbeit hinter sich zu lassen. Wie wenig wertgeschätzt Menschen über 50 für den Arbeitsmarkt sind, zeigt eine Umfrage der Stadt Frankfurt vor einigen Jahren, bei der man Mitbürger ab 50 Jahre zu altengerechtem Wohnen und Leben befragt hat. Da ist das Senioreneinstiegsalter in der Öffentlichkeit schon festgelegt. Und jetzt sollen diese Menschen sich noch länger bis zur Rente quälen?

Aufbau West

Wir hatten mal eine Zeit, da war das anders. Geier Sturzflug hat das mit dem Hit „Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“ ausgedrückt. Das waren die Aufbaujahre bis in die 70er Jahre hinein, wo Menschen sich für ihren Betrieb eingesetzt haben, wo Motivation zur Arbeit da war und Führungskräfte und Mitarbeiter zusammen an einem Strick gezogen haben. Da hat niemand mit 50 über seine Rente nachgedacht. Und da wurde ausgebildet auf Teufel komm raus. Aber dann hat man begonnen, den Mitarbeitern in den Unternehmen die Lust an der Arbeit gründlich auszutreiben.

Schluss mit Lustig

Die Entmenschlichung in Unternehmen mit dem Focus auf kostengünstige Produktionsfaktoren hat Mitarbeitern den Spaß an der Arbeit verdorben. Niemand hat bedacht, dass der Produktionsfaktor Mensch, wenn er motiviert ist, in seinem Leistungsniveau gar nicht zu kalkulieren ist. Die zunehmende Verschlankung der Unternehmen hat den Trend zur Lustlosigkeit weiter vorangetrieben. Die geringeren Ausbildungszahlen liegen zu einem Großteil sicher auch daran, dass die erfahrenen Mitarbeiter über 50 freigesetzt worden sind und somit als Ausbilder nicht mehr zur Verfügung stehen. Heute sind wir so schlank, dass wir die Aufträge nicht mehr schaffen, die uns unsere Kunden schicken. Dazu kommt der immer stärker wirksame demografische Faktor.

Neue Aufgaben für Manager

Unternehmen stehen jetzt vor dem Problem, dass die im Rahmen des Lean Management Wahns „beförderten“ Führungskräfte technische Spezialisten sind, die eigentlich nie für eine Managementaufgabe vorgesehen waren. Diese Führungskräfte müssen jetzt ihr ganzes Fachwissen über Bord schmeißen, denn als Leiter einer Abteilung braucht man ganz andere Qualifikationen. Man muss Mitarbeiter führen und nicht technische Probleme lösen, das hat aber niemand dieser Spezialisten gelernt. Es entsteht die Gefahr, dass Demotivation und Unlust bei den neuen jüngeren Untergebenen um sich greift. Dieser gordische Knoten ist noch nicht zerschlagen, manchmal kann man glauben, selbst das Schwert hierfür ist noch nicht geschmiedet.

Neue Arbeitsplatzmodelle

Es wird gewaltiger Anstrengungen bedürfen, um diese Schieflage wieder auszugleichen. Neue Arbeitsplatz- Arbeitshierarchie- und Arbeitszeitmodelle sind zu entwickeln, um die Erfahrung ab 50 oder 60 zurück in die Unternehmen zu bekommen. Erste Ansätze sieht man vor allem in der Großindustrie, die aufgrund ihrer hohen Mitarbeiterzahlen viel eher als andere zum Handeln gezwungen ist. Das Schulsystem, das heute junge Menschen nicht mehr auf ein Leben nach der Schule vorbereitet, befindet sich zum Teil schon in einem Reformationsprozess. Industrie und Handwerk muss das Ausbildungssoll übererfüllen und durch geeignete Maßnahmen die schulischen Versäumnisse ausgleichen. Sicher bietet auch der momentane Zuzug von sehr vielen jungen Menschen nach Europa eine Chance, die genutzt werden kann.

Qualifikation und Kompetenzentwicklung

Die Kernaufgabe des Vorgesetzten konzentriert sich auf Qualifikation- und Kompetenzentfaltung der Mitarbeiter, nicht mehr und nicht weniger. Er erfüllt die Teams, die er führt, mit Leben, die Entwicklung dieser Teams wird dann auch seine Kompetenz fördern. Solche Teams diskutieren nicht über Dinge wie Arbeitszeit oder Arbeitskraft, Innovation oder Motivation, sie kreieren ihren Markt. Solche Teams sind auch schwer zu führen, denn sie bestehen aus eigenständigen Individuen. Aber die Eigenständigkeit ist das Erfolgskapital. So etwas kann kein Produktionsfaktor kalkulieren.

Führungskräfte, die diesen Trend verpassen oder sich ihm verweigern, werden im Wettbewerb nicht bestehen können, sie werden aussterben oder zusammen mit ihren auf reinen Produktionsfaktoren bedachten Unternehmen untergehen. Unternehmen und Führungskräfte der neuen Generation werden die Mitarbeiter haben oder bekommen, die sie für die Entwicklung ihrer Geschäftsaktivitäten brauchen. Dabei ist Investition in Aus-, Weiterbildung oder Persönlichkeitsentwicklung eine notwendige Selbstverständlichkeit. Es kommen auf jeden Fall spannende Zeiten auf uns zu.

 

Wo das Geld verdient wird und wie man glücklich wird

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Ob man ein solches Lächeln für eine Taschengelderhöhung bekommt? Kurzfristig sicher aber langfristig?

Geld ist eine wichtige Antriebsfeder, dazu ein Ergebnis einer Befragung von COP. Danach hat die Pharmaindustrie den höchsten Branchenfaktor, der gerade auf Crosswater Job Guide veröffentlicht wurde http://crosswater-job-guide.com/archives/55736

Was das in Euro und Cent ausmacht, hat die Wirtschaftswoche im letzten Jahr veröffentlicht http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/gehaltstest-brutto-durchschnittsgehaelter-verschiedener-positionen-nach-branchen/11634426.html#image

Was aber ist der günstigste Weg, um die Produktivität von Mitarbeitern zu steigern? Lt. einer Studie der University of Warwick’s Economic Research Institute geschieht der günstigste Weg dadurch, indem man seine Mitarbeiter glücklich macht http://t3n.de/news/produktivitaet-mitarbeiter-motivation-selbstbestimmheit-644995/

Geld ist also nur in beschränktem Umfang wirksam, wen man für Geld kauft, der lässt sich auch von anderen kaufen.

Druck ist ebenfalls nur in beschränktem Umfang wirksam, denn auf Druck reagieren unsere Urinstinkte mit Flucht, Erstarrung oder Angriff

Bei Flucht geben wir nach, arbeiten aber unwillig was zu kurzfristigen Erfolgen und zur mittelfristigen Abwanderung von guten Mitarbeitern führt.

Bei Angriff schlagen wir zurück, was zur Eskalation führt.

Bei Erstarrung erwecken wir den Anschein, als ob wir nachgeben, arbeiten aber genauso oder schlechter als zuvor.

Versuchen Sie einfach Ihre Mitarbeiter wie Ihre Kunden zu behandeln, dann sind Sie auf dem richtigen Weg. Ihre Kunden brauchen die richtigen Produkte in guter Qualität mit gutem Service zu einem fairen Preis. Ihre Mitarbeiter brauchen……… (versuchen Sie selbst mal, diesen Satz zu komplettieren)

Aber: Glückliche Mitarbeiter und glückliche Kunden haben eines gemeinsam: Man bekommt sie nicht von selber, man muss sie sich verdienen.

Es gibt sie noch, diese angeblichen Verkäufer

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Gerade praktisch passiert bei einem Außendienst einer Krankenkasse, bei der ich Kunde bin. Die Antwort auf meine Frage von vor einigen Monaten damals an meine Frau: Ich soll ihn dazu mal anrufen.
Mein Nachfassmail von Dezember wurde gestern per Mail beantwortet:
Ja ich weiß auch nicht, wer bei uns im Haus das macht, vielleicht fragen Sie mal in der Zentrale nach und ich habe doch einer Kollegin (die zugegebenermaßen mir bekannt ist) mal einen Namen gegeben, wo man nachfragen kann. Fragen Sie die Kollegin von mir doch mal nach dem Namen.
Solange es noch solche Aussagen von Unternehmensvertretern gibt, ist immer noch mit gutem Service viel Geschäft zu machen.

Hilfe, Hilfe ich ertrinke

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IT-Umstellungen und Ihre großen und kleinen Katastrophen

Immer zu Beginn eines neuen Jahres ist es wieder soweit. Neue IT-Systeme werden eingeführt, vielfach mit großen und größten Schwierigkeiten. Aufträge können dann nicht erfasst, Produktionen nicht geplant, Rechnungen nicht geschrieben, Zahlungen nicht gebucht oder Mahnungen nicht gedruckt werden um nur einige Bereiche zu nennen. Es beschleicht uns das Gefühl, das das Unternehmen zum Stillstand gekommen ist. Chaos, Chaos überall, man hört die Rufe „Hilfe, Hilfe wir ertrinken“, doch wer rettet uns?

Funktionsfähigkeit als erstes

Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es nass, da kann man leider nichts mehr dran ändern. Jetzt muss der erste Blick auf die Funktionsfähigkeit des Unternehmens ausgerichtet sein, nicht auf Schadenersatzansprüche. Wie man Zeit damit vergeudet, über Schuld oder Schadenersatz nachzudenken, statt über die Lösung des Problems, hat man bei der Einführung des Mautsystems in Deutschland gesehen. Jeder verschwendete Tag in einem Unternehmen kostet viel Geld. Hier anzusetzen, ist vorrangig für den Geschäftserfolg.

Erst mal Frust abbauen

Da sind jetzt die frustrierten Mitarbeiter, die in ihrer täglichen Arbeit gehemmt sind. Einzelne nicht funktionierende Bereiche werden leicht auf das ganze System übertragen nach dem Motto: „Nichts geht mehr“. Würde man genauer hinschauen, ließe sich feststellen, dass das System zumindest in Teilbereichen funktionieren könnte, wenn man es ließe. Hier gilt es schnell ein Ventil zu schaffen, über das die einzelnen User ihrem Ärger Luft machen können. Am besten geschieht dies über ein internes Forum zu diesem Bereich, gekoppelt mit einer permanent besetzten Hotline. So lässt sich ein Großteil der kleinen Probleme schnell beheben.

Prozesse untersuchen und angleichen

Auch das Projektteam, das die Software-Einführung begleitet hat, bekommt jetzt eine neue wichtige Funktion. Anhand der Beschwerden aus den Fachabteilungen muss überprüft werden, ob die Probleme auf eine falsche Software-Programmierung oder einen nicht funktionierenden Geschäftsprozess zurückzuführen sind. Programmierfehler sollten normalerweise schnell behoben sein. Geschäftsprozesse müssen in den Einzelschritten auf Logik und Schnittstellen überprüft werden. Neue ERP-Systeme wie SAP sind i.d.R. abteilungsübergreifend. Geschäftsprozesse sind oft auf diese ineinandergreifende Funktion des Systems nicht vorbereitet und müssen angepasst werden.

Vorbeugen ist besser als reparieren

All diese Löcher, die jetzt geflickt werden müssen, hätte man natürlich im Vorfeld vermeiden können. Da, wo jetzt herumgedoktert, wird, sind die Fehler vorher gemacht worden. Das liegt daran, dass neue Systeme heute in den meisten Fällen nur technisch, nicht organisatorisch eingeführt werden. Nachdem sich ein Unternehmen für eine Software entschieden hat, kommen IT-Spezialisten und ermitteln zusammen mit dem Unternehmen die Anforderungen für das neue System. Sie fügen auf Wunsch die eine oder andere kleine Verbesserung hinzu und programmieren die Software für den gewünschten Einsatzzweck.

Wer fragt nach bestehenden Prozessen

Viel Programmierarbeit wird dabei z.B. verschwendet, dem Unternehmen unabhängig von Aussagekraft und Effektivität Auswertungen in möglichst ähnlicher Form wie bisher zu liefern. Eingeweihte kennen die Probleme von sprechenden Artikelnummern oder unnötig komplexen Prozessabläufen. Fast niemand der IT Consultants kommt auf die Idee, solche Geschäftsprozesse in Frage zu stellen, wenn sie nicht extrem von Standardprozessen abweichen. Warum auch, extra Programmierung bringt der Software-Firma extra Geld bei der Einführung und bei jedem Update.

Organisation und IT gehören zusammen

Besser dagegen wäre, wenn Mitarbeiter eines Unternehmens mit Organisationsberatern im Vorfeld einer Softwareeinführung die Unternehmensprozesse erfassen und auf Effektivität, Optimierung und Schnittstellenproblematiken überprüfen. Keep it simple wird immer erzählt und selten gelebt. Die beste Darstellung der Prozesse und Auswertungen wird dann das Pflichtenheft fürs neue System. Die Umsetzung durch die IT Firma muss von diesem Team begleitet, überwacht und auf Funktionsfähigkeit überprüft werden. Eine solche Vorgehensweise spart jedem Unternehmen viel Geld, verkürzt garantiert Software Einführungen und wird neue Systeme zu einem bedeutend höheren Wahrscheinlichkeitsgrad ohne Schwierigkeiten in einem Unternehmen etablieren. Aber kaum ein Unternehmen geht so vor.

Warum solche Missstände

Wenn man nun versucht, den Gründen nachzugehen, warum IT-Systeme nicht systematisch eingeführt werden, kommt man schnell zum Kern dieses Problems. IT-Konzepte beschäftigen sich nicht mit der Optimierung von Arbeitsprozessen, denn nicht für jeden zu optimierenden Arbeitsprozess braucht man Software. Software Angebote enthalten keine Bereiche der Prozessoptimierung, sie würden sich sonst verteuern. Aber das Wesentlichste ist; wenn ein IT-Consultant den Wunsch eines Unternehmens erfüllt, also abbildet, was im Unternehmen im Moment geschieht, macht er subjektiv keinen Fehler. Warum sollte er also versuchen, auf Prozessoptimierungen hinzuweisen, die er zum einen nicht bezahlt bekommt und die ihn zum anderen mit Verantwortung belasten, wenn der neue Prozess hinterher nicht funktioniert. Mal abgesehen davon, ob dieser Consultant als Programmierer dazu überhaupt von seinem Erfahrungs- und Wissenspotential in der Lage ist.

An die eigene Nase packen

Der tiefere Grund liegt also im Unternehmen, das die Weichen stellt. Es muss Mitarbeiter mit Organisationsberatern und IT-Consultants zusammenbringen und diese zuerst getrennt und dann zusammen den Prozess entwickeln, begleiten, kontrollieren und implementieren lassen. Das wird zu echten Verbesserungen im Unternehmen führen mit optimierten Organisationsstrukturen und IT-Systemen zu geringeren Kosten. Natürlich auch zu einfacheren Implementierungen der neuen Programme. Da wird niemand mehr ertrinken, denn alle sitzen dann in einem Boot. Was zum Schluss aber auch nicht vergessen werden sollte: Moderne IT-System wie z.B. SAP beginnen in ihren wirklichen Möglichkeiten zur Unternehmensoptimierung erst mit der Einführung. 90% aller IT-Budgets schließen aber mit der Einführung des Systems ab. Das ist in etwa so, als wenn man sich einen Düsenjäger kauft und ihn anschließend über die Straße schiebt. Dafür hätte ein Handwagen auch gereicht.

 

Ein tiefes Loch

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Es ist schon fast zur Tradition bei mir geworden, meine Neujahrsgrüße etwas später und anders zu verschicken. In diesem Jahr leite die Botschaft weiter, die ich von Peter Hupke von der Motivationswerkstatt erhalten habe.

Es ist ein Gedicht mit einer Sicht auf das Leben in 5 Kapiteln von Portia Nelson, einer Sängerin und Autorin.

1. Ich gehe die Straße entlang.
Im Bürgersteig ein tiefes Loch.
Ich falle hinein.
Ich bin am Ende. […] Ich bin hilflos.
Aber ich kann nichts dafür.
Es dauert ewig, hier wieder herauszukommen.

2. Ich gehe die gleiche Straße entlang.
Im Bürgersteig ein tiefes Loch.
Ich tue, als sähe ich es nicht.
Ich falle wieder hinein.
Ich kann nicht glauben, dass ich wieder drinstecke.
Aber ich kann nichts dafür.
Und wieder dauert es lange, bis ich herauskomme.

3. Ich gehe die gleiche Straße entlang.
Im Bürgersteig ein tiefes Loch.
Ich sehe, dass es da ist.
Und ich falle wieder hinein. […] Es ist schon Gewohnheit.
Meine Augen sind auf.
Ich weiß, wo ich bin.
Ich kann sehr wohl etwas dafür.
Ich steige sofort aus.

4. Ich gehe die gleiche Straße entlang.
Im Bürgersteig ein tiefes Loch.
Ich gehe drum herum.

5. Ich gehe eine andere Straße entlang.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für dieses Jahr und darüber hinaus, dass Sie beim nächsten Loch, das sich vor Ihnen auftut, schnell einen anderen Weg finden. Wenn Sie hineinfallen, beginnen Sie mit den letzten drei Zeilen von Schritt 3.

Und hier für Sie wie immer der Link zum interkulturellen Kalender der Stadt Berlin https://www.berlin.de/lb/intmig/service/interkultureller-kalender/

Kurz und knapp

Eine schöne Bemerkung, die mir letzte Woche in die Hand gefallen ist:

Wer überlegt, ob sein Motivationsglas halbleer (pessimistische Betrachtungsweise) oder halbvoll (optimistische Betrachtungsweise) ist, hat die falsche Betrachtungsweise:

Ein Glas ist nachfüllbar! Das gilt für beide Betrachtungsweisen