Glück ist relativ

Es ist eine natürliche menschliche Lebensart, den eigenen Lebensstandard mit dem anderer zu vergleichen und auf Basis dieser Beobachtungen das eigene Leben zu beurteilen.

Abwärtsvergleiche – also, wenn wir unser Leben mit dem weniger vom Glück gesegneten Menschen vergleichen – lassen uns besser fühlen.

Umgekehrt fühlt sich unser Leben bei Aufwärtsvergleichen – wenn wir unser Leben mit denen, die mehr Erfolg haben, besser aussehen oder talentierter sind – schlechter an.

Die DNA des Glücks

Glück ist eine Kombination aus, wie zufrieden wir mit unserem Leben sind und wie gut wir uns im Alltag fühlen.

Jeder Mensch wird mit einer Veranlagung zum Glück in seinen Genen geboren. Dabei ist das genetisch festgelegte Niveau individuell verschieden. Es macht im Schnitt etwa 50% unseres Glücksempfindens aus.

Rund 40% werden durch unsere Gedanken, Handlungen und Verhaltensweisen bestimmt.

Und nur 10% durch unsere aktuellen Lebensumstände – seien es finanzielle, psychische, partnerschaftliche oder soziale.

„Es macht also Sinn, sich mehr um sich selbst als um die äußeren Umstände Gedanken zu machen, wenn man glücklich sein will“.

(Gefunden und ergänzt auf der Ausstellung Museum Körperwelten Anatomie des Glücks, Heidelberg, Altes Hallenbad im September 22) Wenn du die Ausstellung besuchst, vergiss nicht die kleine Sammlung von Zitaten kranker Kinder gegenüber dem Eingang, du gehst mit einem anderen Gefühl nach Hause.

Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s