Neujahrsgrüße etwas später und etwas anders

Hoffnung

Es ist schon zur Tradition bei mir geworden, die Neujahrsgrüße etwas später und anders zu verschicken.

Auf einem Poster an meiner Bürowand mit ehemaligen Kollegen hängt ein Bild mit der Aufschrift: Den Reisegefährten vielen Dank.

So eine Neujahrsliste ist ein bisschen wie ein Fotobuch, was man lange nicht mehr angeschaut hat. Wenn ich die Adressen anschaue, die ich anschreiben werde, finde ich Namen, zu denen Erinnerungen auftauchen, an die ich lange nicht mehr gedacht habe. Das ist schön. Was sie wohl heute machen?

Dann Namen, mit den ich unregelmäßig Kontakt habe und Namen, die ich mit interessanten Projekten in jüngerer und auch seit langer Zeit in Verbindung bringe. Das ist auch schön und spannend. Schließlich noch Namen, die Projekte erahnen lassen, die auf mich zukommen werden. Das ist schön und aufregend.

Aber nun zu dem, was ich eigentlich sagen will.

Gerade habe ich eine sehr interessante Aussage von Jane Goodall (britische Verhaltensforscherin, die 1960 begann, das Verhalten von Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania zu untersuchen) gelesen. Sie appelliert für die Abschaffung der Armut, denn wer arm ist, so Ihre Aussage, zerstört die Umwelt im Versuch auf billigste Art zu leben. Überleben ist wichtiger als Umweltschutz, diese Meinung teile ich. Arm kann auch jemand sein, der Hartz 4 oder Grundrente bekommt. Auch die Generation vor mir hatte an für sie wichtigeres zu denken als an Umweltschutz. Vielleicht habe ich deshalb den richtigen Umgang mit meiner Umwelt nicht gelernt.

Wenn ich mich manchmal umschaue, wer hier alles unsere Welt zerstört, müsste man vor allem aber noch die Gleichgültigkeit abschaffen, dann würde man auch mit Umwelt und Armut 2 Themen gleichzeitig angehen. Dabei darf man nicht vergessen, dass das Leben lebenswert bleiben muss, sonst entfernt man sich von der Freude am Leben. Die Freude der Menschen, die eine radikale Umkehr predigen, liegt genau in der Erreichung dieser Umkehr. Das gilt aber nur für ein paar Menschen auf dieser Welt. Mich auf jeden Fall hat das letzte Jahr sensibilisiert Ich schaue jetzt genauer auf das, was ich mache und wie ich meine Kinder und Enkel unterstützen kann. Besser spät lernen als gar nicht und die Augen weiter verschließen.

Ich wünsche Ihnen, Ihren Angehörigen und Freunden alles Gute für dieses Jahr und darüber hinaus, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Ich freue mich auf ein nächstes Treffen. Vielen Dank auch für die lieben Weihnachts- und Neujahrsgrüße.

P.S.: Nachstehend für Sie wie immer der Link zum interkulturellen Kalender der Stadt Berlin https://www.berlin.de/lb/intmig/service/interkultureller-kalender/

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