Kaufprozess abgeschlossen?

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Diese Umfragen habe ich bei Unternehmer.de gefunden, die Kommentare (K) sind natürlich von mir.

57% des Kaufprozesses sind bereits abgeschlossen, bevor ein Kunde mit dem Vertrieb überhaupt in Berührung kommt. (K) Das hört kein Verkaufstrainer gern. Da nützt auch das beste Motivationsseminar nicht mehr, wenn ich niemand habe, an dem ich meine Motivation ausleben lassen kann. Der öffentliche Auftritt eines Unternehmens und sein Image müssen die Brücke zum Vertrieb schlagen – wenn es denn überhaupt gewollt ist. Der Autohersteller freut sich über diese 57%, Coca Cola auch, der Auto- oder Einzelhändler würde gern noch ein wenig mehr Einfluss nehmen.

66% der Konsumenten verlassen trotz fester Kaufabsicht ohne Kauf den Laden, weil das von ihnen gewünschte nicht verfügbar ist. (K) Da liegt großes Potential. Wie sagt Limbeck doch so schön: Nicht gekauft hat er schon. Um das zu verbessern, braucht man gute Organisation und Logistik und vor allem gut geschulte Mitarbeiter.

38% geben in einer Untersuchung zum Thema Messenger Dienste an, dass Sie über solche Dienste auch einkaufen würden. (K) Ein Wink für die Ausweitung des Multi Channel Angebotes?

Bei 41% von unter 30-Jährigen wird das Kaufverhalten stark durch YouTube beeinflusst. (K) Positiv wie negativ – interessant oder langweilig. Ein Image Film, der zeigt, wie toll das Unternehmen ist, interessiert nur das Unternehmen. Ein Film, der zeigt, wieviel Spaß oder Erfolg ein Käufer mit dem Produkt hat, interessiert den Käufer.

43% der Befragten einer Studie kaufen wöchentlich über ihr Smartphone ein. (K) Überall, wo es schnell gehen soll, das gilt für b2c und auch b2b, auch z.B. bei Handwerkern auf der Baustelle. Vor allem aber bedienerfreundlich muss es sein.

2/3 der Befragten einer Studie geben an, dass sie Produkte eines Unternehmens, dass viel für seine Mitarbeiter tut, eher kaufen würden. (K) Wer viel für seine Mitarbeiter tut, sollte es auch seinem Umfeld kundtun, damit Kunden ein gutes Gefühl bekommen, wenn sie bei einem solchen Unternehmen einkaufen. Aber nicht übertreiben, euphorisch kann ein Mitarbeiter sein, bei einem Geschäftsführer oder Manager wirkt es eher befremdlich (z.B. bei dem Kommentar: Wir tun jetzt viel für unsere Mitarbeiter, wir haben sogar die Ketten gelockert und zahlen fast immer Mindestlohn :-)).

Übrigens, Unternehmen, die viel für ihre Mitarbeiter tun, haben es auch leichter mit der Gewinnung von neuen Mitarbeitern.

Gelesen bei Unternehmer.de, wo man sich auf die Quellen von Etailment.de – Handelsjournal.de – Hubspot.de und Presseportal.de bezieht.

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