Motivation und gutes Essen

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Es geht auch anders Teil 2 2018 Marketingmaßnahmen und Marktverhalten, das ich als positiv bewerte (Ob wohl auf dem Gipfel der Düne ein gutes Restaurant liegt?)

Motivation vor Marketing: Ein SHK (Sanitär-Heizung-Klima) Betrieb setzt einen externen Coach ein, im Wechsel alle 6 Wochen für Büro und Monteure. Die Mitarbeiter wachsen zusammen, man trifft sich, kommt gut miteinander klar. Freitags Nachmittag nach der Arbeit sitzt man zusammen, trinkt Kaffee zusammen oder grillt. Die Arbeitszeit der Monteure ist festgelegt, ähnlich wie im Büro in der Woche und auch am Freitag. Alles andere, abends und am Wochenende, wird über Notdienste geregelt. Neue Kunden kommen über Empfehlungen hinzu, das Unternehmen weitet sich wie von selbst über seine bisherigen Grenzen aus. Ob es wohl an der guten Stimmung liegt? 

Bratwürste Leinemann auf dem Weg Richtung Hamburg. Ich freue mich immer wieder, wenn ich solche Imbisse an Autobahnrasthöfen finde. Es gibt prima Essen und andere Wurstwaren aus der Metzgerei, die man mitnehmen kann. Die magische Imbissbude Haase bei Magdala vom ehemaligen Rastplatz Schorba, gehört auch dazu. An anderer Stelle habe ich schon mal über den Imbiss in Asslar zur schnellen Rast geschrieben, das Angebot ist dort noch größer, da kann man durchgehend auch am Wochenende Grillfleisch und Grillwürstchen kaufen. Und die Mitarbeiter in Asslar sind immer gut drauf, das liegt dann am Management.

Wieder mal Gutscheinbuch, Pizzeria Charlottenburg in Lich: Es war sehr voll, Sonntagmittag, aber wir haben noch einen Platz ergattert. Es war relativ laut, aber das ist so, wenn es voll ist. Wir mussten ein wenig länger warten, aber das ist auch so. Alles Essen, was an uns vorbei getragen wurde, sah so aus, dass man es beim nächsten Besuch probieren sollte. Unser Essen war auch gut und was ich bemerkenswert fand, war die Professionalität und Geschwindigkeit der zum Teil schon leicht ergrauten Service Kräfte, die dieses fast ausverkaufte Restaurant gut im Griff hatten.

Man hört ja immer wieder diese Sprüche, dass Italiener zu faul zum Arbeiten sind und dass, obwohl Italien eine der stärksten Wirtschaftsregionen in Europa ist. Wer solche Sprüche loslässt, muss sich mal bei Betrieb in die Charlottenburg setzen.

Vielleicht ist aber auch nur so, dass der Italiener dann hart arbeitet, wenn Arbeit da ist und der Deutsche permanent versucht, den Anschein zu erwecken, dass er hart arbeitet, auch wenn nicht so viel zu tun ist. Wenn nichts zu tun ist, macht der Italiener eine Pause, Pausen sind für viele Menschen bei uns ein Fremdwort. Ich weiß, ich pauschaliere, aber vielleicht muss man das in diesen Fällen einfach mal machen. Gerade stand in der Zeitung, dass Südeuropäer im Schnitt 3 Jahre länger leben als Deutsche und ich glaube, die Herzinfarkt- und Burnoutrate ist auch erheblich geringer. Im umliegenden EU Ausland übergeben Unternehmer auch erheblich früher ihren Betrieb an ihre Nachfolger. Ziehe jeder für sich die Schlüsse, wo die schlaueren Menschen sitzen.

Übrigens, im neuen Gutscheinbuch ist die Charlottenburg nicht mehr vertreten – klar bei der Auslastung. Natürlich gehen wir auch hier wieder hin, es war einfach gut.

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