Pomodoro-Technik

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Die Pomodoro-Technik ist eine Methode des Zeitmanagements, die von Francesco Cirillo in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Das System verwendet einen Kurzzeitwecker, um Arbeit in 25-Minuten-Abschnitte und Pausenzeiten zu unterteilen. Der Name stammt von der Küchenuhr, die Cirillo bei seinen ersten Versuchen benutzte und die die Form einer Tomate (italienisch Tomate – Pomodore) hatte.

Die Methode geht davon aus, dass häufige Pausen die Kreativität und den Ideenreichtum fördern können und bietet ein Mittel gegen Ideenblockaden und für eine Neuorientierung bei Projekten und Ausarbeitungen.

Die Methode arbeitet in 5 Schritten:

  1. Die Aufgabe schriftlich formulieren
  2. Einen Wecker auf 25 Minuten stellen
  3. 25 Minuten an der Aufgabe arbeiten
  4. Minuten Pause machen
  5. Alle 3-4 Arbeitsphasen eine etwas längere Pause machen.

Dass was viele Menschen ungezielt machen – ein Projekt unterbrechen, um ein paar Schritte zu gehen oder Luft zu schnappen, wird mit dieser Technik gezielt gemacht.

Die kurzen Phasen erlauben es auch, Ablenkungen wie Telefon oder Mail zu verringern und in die Pausen zu legen. Der Küchenwecker ist heute durch eine Vielzahl anderer Instrumente ergänzt worden. Das Prinzip aber des immer wieder neuen Einstellens der Weckzeit führt zu einer erneuten gedanklichen Einstimmung auf die Aufgabe. Rituale sind häufig hilfreich, um etwas voranzutreiben und wenn es nur die eigene Lust an der Arbeit ist.

Ich würde bei Schritt 3 immer erst meine Idee, an der ich gerade arbeite, zu Ende führen oder zumindest so notieren, dass ich nach der Pause den Faden wiederaufnehmen kann. Einem Italiener brauche ich das nicht zu erzählen, manchen Deutschem vielleicht schon. Bei dem fällt mit dem Klingeln der Griffel.

Der Skeptiker, speziell der aus Deutschland, wird jetzt sagen, ja die Italiener, immer gern mal ne Pause machen. Methoden sind Möglichkeiten, nicht Pflichtprogramm und wenn der Skeptiker eine bessere Methode hat, desto besser. Es sei auch noch gesagt, dass Italien auf Platz 4 der stärksten Wirtschaftsnationen von Europa liegt – demnächst nach dem Brexit auf Platz drei.

Hätte Cirillo den Kurzzeitmesser in Form eines Apfels gehabt, hieß die Methode übrigens wohl Mela -Technik.

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