Es gibt noch viel zu tun Teil 6

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Einladungen: Eine Einladung zu einer kostenfreien Veranstaltung. „Sie haben noch Glück, wir haben noch einen Platz für Sie. Die Veranstaltung ist eigentlich ausgebucht. Sie können aber noch beliebig viele Freunde mitbringen“. Da entlarvt sich gerade jemand selber. Die Veranstaltung kostet eigentlich 197 Euro – Noch ein Scherz.

Auf einer Restaurantkarte ganz zum Schluss:

„Extras kosten Zeit und Geld, so ist das wenn man umbestellt“, gefolgt von einem Smiley.

Auch wenn das Smiley die Aussage ein wenig abschwächt, solche Anmerkungen führen zu Aussagen wie:

„Hat ganz gut geschmeckt aber für eine Umbestellung von Kartoffeln auf Pommes mussten wir extra bezahlen und es hat noch lang gedauert“.

Warum sind wir immer noch oft zu unverfroren zu glauben, dass das, was wir uns für den Kunden ausgedacht haben, auch das Richtige für ihn ist und das Kunden Erziehung möglich ist. Möchten wir von unseren Lieferanten erzogen werden.

Wenn Umbestellungen mit Aufwand verbunden sind, warum bieten dann andere Restaurants für ihre Gerichte beliebige Beilagen an?

Wie würde wohl dieses Restaurant reagieren, wenn dieser Text in den Lieferbedingungen seines Lieferanten stehen würde?

Datensammeln

Gerade hat mir American Express die letzten Exklusiv Karten für ein Konzert mit Helene Fischer angeboten. Ich dachte immer, Datensammeln im Internet wird deshalb gemacht, damit Werbung genauer auf den Interessenten zugeschnitten werden kann. Da hat American Express wohl etwas falsch verstanden. Ich zumindest habe noch nie im Internet etwas in Zusammenhang mit Helene Fischer gesucht. Dazu erreicht mich heute Morgen auch noch folgende Warnmail: Achtung, wenn Sie eine Mail mit dem Hinweis bekommen „Kostenlose Freikarten für ein Konzert von Helene Fischer“, bitte nicht öffnen. Die Mail enthält kostenlose Freikarten von Helene Fischer (Arme Helene, aber ich glaube, sie kann gut mit so etwas leben).

Organisation

Vor einigen Jahren haben wir eine Veranstaltung geplant, bei der sich die Teilnehmer per Fax über die IHK anmelden konnten. Der zuständige Mitarbeiter ist aber in Urlaub gegangen und hat für diese Zeit sein Faxgerät abgestellt. Es konnte sich also niemand anmelden.

Gerade ist eine Veranstaltung bei einer öffentlichen Organisation geplant. Ich wollte dazu eine Nachricht schicken, bekomme als Antwort, dass die Nachricht nicht zustellbar ist, weil ein Mitarbeiter in Urlaub ist. Wohlgemerkt, ich habe die Nachricht nicht an einen Mitarbeiter geschickt, sondern an eine Fachabteilung.

Solche Dinge passieren, wenn keine funktionierenden Vertretungsregeln existieren und wenn Fachbereichs E-Mail-Adressen gedankenlos an einzelne Mitarbeiter weitergeleitet werden.

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