Früherkennungssystem

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Ein Früherkennungssystem hilft Unternehmen bei der rechtzeitigen Bestimmung von wichtigen Entwicklungen auf den Absatzmärkten. Man richtet ein solches System ein, indem die Entwicklungen in einem Team, in dem alle relevanten Bereiche des Unternehmens vertreten sind, zusammengetragen werden. Die relevanten Bereiche können die verschiedenen Absatzmärkte sein, aber auch Lieferanten, Mitarbeiter, Kunden, Kapitalgeber. Diese Bereiche werden in eine Tabelle eingetragen, wobei jeder Begriff eine Spaltenüberschrift wird.

In die Zeilen der Tabelle kommen nun die verschiedenen Indikatoren, die Einfluss auf diese Märkte haben können. Diese können sein im Bereich

Wirtschaft z.B. Konkurrenzstärke, Marktpotential, Preise,

Technologie z.B. Änderungen in Produktion und Nutzung

Soziologie z.B. Bevölkerungsstruktur oder Verbrauchergewohnheiten

Politik z.B. Gesetzesänderungen

Im Team werden Verantwortlichkeiten bestimmt, wer für welche Indikatoren in welchem Umfang verantwortlich ist. Wirtschaft wird vielleicht durch Vertrieb besetzt, Technologie durch Produktion oder F+E oder Soziologie durch Marketing. Die Verantwortlichen brauchen jetzt Freiraum, um Indikatoren zu ermitteln und regelmäßig vorzutragen.

So ergibt sich ein Früherkennungssystem zu wichtigen Entwicklungen in den eigenen Märkten. Routine ist der Tod jedes Früherkennungssystem, externe, häufig wechselnde Zuarbeit kann hier helfen.

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