Meine Weihnachtsgeschichte: Plätzchenbacken für Männer

Bäckerei

Gestern war ich beim Plätzchenbacken ohne Aufsicht mit zwei Freunden, zu dem wir uns am Montag spontan entschieden haben. Backequipment war bereitgestellt worden, wir mussten nicht suchen, so war erste Unordnung vermieden. Ohne Aufsicht bedeutet, dass wir drei wirklich allein in der Küche waren.

Zutaten sollten noch besorgt werden, wir haben uns für die Vanillekipferl aus dem Aldi Fachportal für Weihnachtsplätzchen entschieden, bis auf die Mandeln war alles im Haus. Wir sind dann zu dritt ins Männergeschäft gegangen, um Mandeln zu kaufen.

Zur Erläuterung, Norma wird von uns gern als Männergeschäft bezeichnet, weil es dort immer wieder interessantes Werkzeug zu kaufen gibt und speziell unser Norma eine große Kram-Abteilung hat, in der man fast immer mit irgendetwas fündig wird.

Mandeln waren schnell gefunden, zum Glück gab es auch Glühwein, der da gut zum Backen passt. Ein Freund hatte gerade frische Wurstsuppe (so etwas entsteht, wenn geschlachtet wird) bekommen, wir haben also noch ein bisschen Leberwurst zur Verfeinerung gekauft und einen Regulator, weil Wurstsuppe immer sehr fettig ist.

Ok, zurück in der Backstube/Küche haben wir mit 2 Personen den Teig für die Kipferl hergestellt, die Luft war etwas trocken, zum Glück gab es kaltes Bier. Der Dritte von uns hat sich mit der Verfeinerung und Erhitzung der Wurstsuppe beschäftigt. Der Teig sollte vor dem Formen eine Stunde kühl liegen, das haben wir aber erst später gelesen, außerdem waren wir unter Zeitdruck.

Als die rustikal geformten Plätzchen im Ofen waren, gab es Wurstsuppe mit Brot und Schmalz, danach den Regulator gegen das viele Fett. Danach wurden die Plätzchen mit Puderzucker überzogen und mussten probiert werden.

Das am besten kombiniert mit dem Glühwein, wir hatten roten und weißen gekauft. Dann noch ein bisschen Bier und einen Himbeergeist und noch ein paar Plätzchen. Ich glaube, wir haben jeder so 7 – 10 Plätzchen mit nach Hause genommen, sodass unsere Lieben auch probieren konnten.

Alle waren zufrieden, die zurückgekehrte allerbeste Ehefrau eines meiner Freunde hat unsere Plätzchen gleich fotografiert und dies in ihrer WhatsApp Gruppe geteilt. Es gab natürlich auch einige spöttische Kommentare, aber da muss man als kreativer Bäcker mit leben.

Ich denke, wir werden so einen Abend wiederholen, zumindest haben wir schon einige interessante Pläne entwickelt.

Übrigens, die Plätzchen waren lecker, wie auch unabhängige Tester bestätigen konnten, und die Küche war nicht verwüstet.

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