Nachtrag zum Coaching Tag in Frankfurt: Teilnehmer Evaluation

Frage: Wie hat der Coaching Tag coach-407290_640 ccoinsgesamt gefallen

35% Note 1

65% Note 2

Das ist gut

Frage: Wie bewerten Sie das Coaching von Herrn König

100% Note 1

Ich bin begeistert

Planen Sie Herrn König für weitere Aktivitäten in Anspruch zu nehmen?

33% ja

67% nein

Immerhin, ich bin gespannt

Frage: Welche Nutzen konnten Sie für sich aus dem Coaching Tag ziehen

46% neue Ideen

39% Informationen

15% neue Kontakte

0% keinen Nutzen

Frage: Könnten Sie sich vorstellen, nochmal an einem Coaching Tag teilzunehmen

79% ja, auf jeden Fall

21% eventuell

0% nein

Ein gutes Ergebnis, das macht Mut für die Initiatoren, weiter zu machen

Werbeanzeigen

Ob das wohl nur bei mir so ist – Teil 2

Vor 2 Wochen habe ich darüber geschrieben, warum mir häufig im eigenen Unternehmen die Dinge einfallen, die eher schlecht gelaufen sind und in meiner privaten Erinnerung die, die gut waren. https://koenigskonzeptblog.wordpress.com/2015/09/15/987/

Jetzt fällt mir auf, dass ich da zwei Bereiche vergessen habe; wie denke ich über andere Firmen oder Wettbewerber und über meine Mitmenschen, ist es da vielleicht umgekehrt?

Anderen Unternehmen, von denen ich höre, geht es immer gut. Nur Erfolge, nur positiv, es geht nur bergauf. Kein Wunder, dass ich da einen Minderwertigkeitskomplex bekomme, wenn ich meine eigene Leistung damit vergleiche. Viel zu selten höre ich mal, dass es auch bei anderen nicht geklappt hat.

Natürlich, ich weiß, ich sehe nur die Decke und nicht, was darunter verborgen ist, aber das sieht mein Gehirn. Mein Gefühl muss ich gewaltig im Zaum halten, damit es mir nicht einredet:“ Ich weiß gar nicht, warum Leute für meine Leistung überhaupt Geld bezahlen. Es gibt doch so viel Besseres“. Da hilft nur gnadenloser Optimismus und die Einstellung, dass andere genau wie ich eine gute Leistung abgeben können und manchmal ich eben besser für ein bestimmtes Projekt geeignet bin. Zum Glück bin ich gnadenlos optimistisch.

Und dann gibt es noch die meine Mitmenschen, über die ich mich schon gern unterhalte. Lästern ist ein schönes Wort mit einer Vielzahl von Synonymen http://synonyme.woxikon.de/synonyme/l%C3%A4stern.php, Gerüchte ein anderes.

Es ist interessant zu beobachten, wie Gespräche verstummen und aufnahmebereite wohlige Stille eintritt, wenn schreckliche oder peinliche oder ungehörige Geschichten erzählt werden. Natürlich handeln diese Geschichten nie von mir selbst, sondern entweder von Guttenberg und Co oder von meiner Nachbarschaft. Solche Geschichten kann ich dann schön weiter entwickeln und weiter erzählen und mit einem beruhigten Gefühl nach Hause gehen, dass es anderen doch schlechter gehen kann als mir. Ich schreibe gerade bewusst in der Ichform, denn wir machen so etwas natürlich nicht, das hören wir aber immer wieder von den anderen (über die wir damit gerade gelästert haben). Schlimm ist es nur, wenn alle über mich lästern. Dazu gibt es aber ein schönes Zitat von Hellmuth Karasek: „Ich habe mir fest vorgenommen, mich nicht mehr unter meinem Niveau zu ärgern“.

Ich finde Lästern generell nicht so schlimm, solange es in einem Rahmen bleibt, der niemand wehtut. Was habe ich das von einem Mönch im Kopf, der gefragt worden ist, warum man Flunkern darf und Lügen nicht? „Der Unterschied von Lügen und Flunkern ist, dass man beim Flunkern niemand weh tut“ Das ist eine gute Einstellung.

people-talking-450340_640 cco