Bildung und Beschäftigung 4.0

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Eine Innovationstagung, organisiert vom TÜV Rheinland in der Flora in Köln mit ca. 200 Teilnehmern. Was ist hängengeblieben?

Markus Dohm, Bereichsvorstand TÜV Rheinland: Im Schnitt werden wir alle 9 Minuten von unserem Handy gestört – oder von Handy unseres Nachbarn.

Erzbischof Kardinal Rainer Maria Woelki: Bildung ist alles.

Thomas Biedermann, Personalvorstand TÜV Rheinland: vom DÜV zum TÜV – vom Dampfmaschinen zum Technischen Überwachungsverein.

Andrea Nahles Bundesministerin für Arbeit und Soziales in ihrer Videobotschaft: Man sollte die Agentur für Arbeit in Agentur für Arbeit und Qualifizierung umbenennen.

Prof. Dr. Jutta Rump, Institut für Beschäftigung und Employability: Bilden wir heute noch richtig aus? Lernt z.B. ein Bankkaufmann, was er immer schon gelernt hat oder was er heute in der Kundenberatung wirklich braucht?

Dr. Eberhard Kurz, CIO DB Konzern DB Mobility Logistics AG: Beschwerden zur Pünktlichkeit der Bahn bitte in der Pause. Das neue Intranet der Bahn dient der Diskussion (wie andere soziale Netzwerke), aber auch dem Workflow (z.B. schnelle Fehlermeldung per Handyfoto).

Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen in seiner Videobotschaft: nichts, er hat ernst geschaut und seriös geredet, was bei der Vielzahl seiner Aufgaben vielleicht verständlich ist.

Dr. Philip Merten, Bereichsleiter Personalwesen Konzern REWE GROUP: Betriebsvereinbarungen für IT Spezialisten müssen anders aussehen als für Lagerkommissionäre. In 2030 ist Kommissionierung automatisiert, auch bei Kleinmengen.

Jörg Staff Vorstand und Arbeitsdirektor Fiducia & GAD IT AG (Größter Bankendienstleister im Softwarebereich): Führung wird sich nur noch an groben Leitlinien orientieren, Manager bekommen Freiraum in ihre Art der Führungsausübung. 2030 werden wir Lebensphasen orientierte Arbeitszyklen haben.

Andre Große Jäger, Bundesministerium für Arbeit und Soziales: nichts, aber er scheint sehr große Erfahrung im Projekt Neue Qualität der Arbeit zu haben, dass schon über lange Zeit läuft.

Prof. Dr. Wolfgang Prinz, stellvertretender Institutsleiter Frauenhofer FIT: Auch Frisörleistungen kann man zu einem großen Teil digitalisieren.

Prof. Dr. Thorsten Oltmanns, Partner Roland Berger Strategy Consultants: Vielleicht wird man in Zukunft genau wie heute beim Handyvertrag bei einem Versicherungsvertrag ein Auto dazu bekommen. 50% unserer Unternehmen werden verschwinden und zwar die, die noch nicht gemerkt haben, dass wir gerade eine Revolution haben.

Von ich weiß nicht mehr: Spezialisten werden sich neu orientieren und ihr Spezialwissen mehreren Nachfragern zur Verfügung stellen. Es werden neue temporäre Netzwerke entstehen.

Eine interessante Veranstaltung, Frau Rump besonders, aber auch Herr Merten und Herr Oltmanns waren zum Glück dafür verantwortlich, dass auch etwas Leidenschaft und Spaß in die Runden kam.

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