Auf immer dein

07:55, 21.7.2015
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Für immer dein

Sonst nicht meine Art, aber die Geschichte ist einfach zu schön. Der Film vom Montagabend im Ersten „Für immer dein“ bleibt nahe an dem realen Fall von Irene und Craig Morrison. 2007 begann der damals 88jähige Craig mit dem Bau eines seniorengerechten Hauses für sich und seine an Alzheimer erkrankte Frau.
Zuvor hatte er schon in Eigenregie mit Material aus dem eigenen Sägewerk 4 Häuser errichtet. Obwohl von einem Experten bestätigt wurde, dass das Haus moderne Sicherheitsstandards überträfe, zerrte das der Amtsschimmel den Bauherrn mehrmals vor Gericht und drohte mit Abriss und Haft.
Nein, die Geschichte geschah nicht in Deutschland, sondern in Kanada. Der Fall machte natürlich Schlagzeilen, zum Glück erklärte ein Richter 2010, dass er keinen 91jährigen in Haft und seine Frau ins Heim schicken werde. Die Morrisons durften einziehen. Craig Morrison starb 2013.
Dazu wirft der Regisseur Michael Mc-Gowan die interessante Frage auf, ob das Ersetzen von Erfahrung durch starre bürokratische Regeln nicht einer Art gesamtgesellschaftlicher Demenz gleichkommt. Das halte ich für eine gute Frage.
Kann man daraus für den Vertrieb und Verkauf etwas lernen? Ich lerne zu mindestens, das die Beachtung von geltenden Normen und Vorschriften kein Grund ist, mit dem Denken aufzuhören.

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