Unternehmensentwicklung, welcher Weg ist der Richtige

17:59, 12.8.2013

Unternehmensentwicklung durch Trainer oder Berater; welche Lösung ist die Beste? 

Diese Frage stellt sich ein Unternehmen immer wieder, wenn es um Weiterentwicklung von Prozessen oder Mitarbeitern geht. Grundsätzlich kann man bei Trainern und Beratern jeweils zwei Ansätze unterscheiden.

Kurz- oder langfristig

Beim Training differenziert man in kurzfristige und langfristige Maßnahmen. Kurzfristige Trainings werden angesetzt, um z.B. im Verkauf neue Produkte zu unterstützen, spezielle Preisaktionen durchzusetzen oder Messen vorzubereiten. Langfristige Trainings werden für EDV-Schulungen, EDV-Umstellungen, Veränderungen von Organisationsprozessen oder die Entwicklung von Verkaufs- und Personalkonzepten eingesetzt. Bei diesen Maßnahmen sollte der Trainer über Beraterqualitäten verfügen, da viele langfristige Trainings eigentlich eine Kombination von Prozessanalyse, Umsetzungsstrategie, Training und Coaching sind.

Welche Arbeitsweise ist richtig?

In der Beratung wird man ebenfalls zwei Arbeitsweisen unterscheiden können. Differenzierung ist hier der interne oder externe Lösungsansatz. Bei externen Ansätzen werden Lösungen in erster Linie vom Berater entwickelt, vorgeschlagen und im Unternehmen umgesetzt. Interne Lösungen kommen aus dem Unternehmen, der Berater fungiert mehr als Coach, der die Prozesse analysiert, forciert, steuert und kontrolliert.

Der Vorteil des externen Ansatzes liegt in der Möglichkeit, schnell überall gleiche Lösungen umzusetzen, er wird besonders bei Rationalisierungen und in Notfällen gewählt. Die interne Lösung erzeugt eine starke Identifikation der Mitarbeiter mit den Zielen, dies ist besonders bei verkaufsorientierten Prozessen oder in gesättigten Märkten interessant.

Interne Lösung hat Zukunft?

Es ist davon auszugehen, dass die interne Lösung mehr und mehr Anhänger finden wird, da sie eine höhere Identifikation und individuellere Wirkung erreicht. Erste Ansätze hierzu findet man z.B. bei Adizes.com, der davon ausgeht, dass man viele Lösungen im Unternehmen ohne die Hilfe von Unternehmensberatung finden kann, der Berater fungiert maximal als derjenige, der das Lösungssystem implementiert und den Prozess coacht.

Das Prinzip der generellen Kostensenkung durch Unternehmensberatung hat Grenzen, im Verkauf oder in der Forschung können jedoch durch ein gutes fortlaufendes Konzept noch Märkte gewonnen werden. Beides kann man gut mit der Aktivierung des eigenen Personals erreichen. Die Entwicklung geht sicher zu Lasten der Unternehmensberater, da interne Lösungen viel mehr Beteiligung von Mitarbeitern des eigenen Unternehmens nutzen können als externe Systeme.

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