Gebaeudeeffizienz 2013

10:09, 14.11.2013

blog_92

Gebäudeeffizienz 2013 organisiert von MarDirekt und TEMA

Zum 2. Mal war ich dabei, dieses Mal war der Kongress in Dortmund und Stuttgart. Was bei mir hängen geblieben ist:

Was wird als nächstes überflüssig (obsolet) werden? Ignoranz

Ignoranz ist kein Naturgesetz, es ist eine Entscheidung (und an Entscheidungen kann man arbeiten)

Die prozentuale Aufteilung des Primärenergiebedarfs in Europa ist wie folgt:

Transport 28%

Industrie 31%

Gebäude 41%

Der Microsoft Corporate Campus in Redmont hat 124 Gebäude, 1,4 km² Büro-Laborfläche, 7 verschiedene Gebäudeleitsysteme zur Steuerung der Gebäudetechnik, 2 Millionen Daten- Messpunkte und 100 MW Spitzen bzw. 70 MW Durchschnittsverbrauch. Das Campus wird von 58.00 Mitarbeitern bevölkert, pro Quartal fallen ca. 32.000 Serviceaufträge an (interessant, ähnlich wie am Kölner Flughafen).

An einem Pilotprojekt wurde festgestellt, dass durch die permanente Kontrolle und Auswertung der Datenpunkte die Energieeffizienz kontinuierlich verbessert werden kann (6-10% Energieeinsparung pro Jahr und eine Fehlererkennung bei 48% der Fehler nach 60 Sekunden). Das Pilotprojekt war nach 18 Monaten refinanziert, das Projekt wird jetzt auf den gesamten Campus ausgeweitet.

“Wenn ich nur wenige Daten bekomme, dann kann ich nur wenig tun. Gib mir alle Daten und ich kann die Welt retten“ – Darrell Smith , Director of Facilities and Energy Microsoft

In eine Studie zur Kundenakzeptanz von Smart Home waren folgende Punkte relevant:

Energieeinsparung 40,6 %

Sicherheit 24,3 %

Komfortsteigerung 21,3 %

Entertainment 13,9%

Wohnen 2030 – Wenn das Zuhause mitdenkt und was der Kunde dazu sagt

Mögliche Lebenssituation in 2030: 

  • Offene Migrationsgesellschaft, Amerikanisierung der Gesellschaft
  • Einkommensschere
  • Mieten wg. begrenzter finanzieller Möglichkeiten oder Sicherstellung der Mobilität
  • Jobnomade, Lebensmittelpunkt wandert mit dem Arbeitsplatz
  • Monetäre Motive gehen über die Interessen der Umwelt
  • Leistungsorientierte Individuen

Mögliche Wohnsituation:

  • Intelligent Home, anspruchsvolle, einfache, funktionale Wohnkonzepte
  • Identität in der Cloud
  • Hubbing (d.h. Mitfahrverbünde, z.B. Mitfahrgelegenheiten oder Autozüge), sparen durch Fahrverbünde
  • Energie wird sparsam, intelligent und effizient eingesetzt, wodurch auch wirtschaftliche Einsparungen erreicht werden
  • Industrialisierung bis hin zum „Drucken“ von Gebäuden

Dazu ein sehr schöner dramaturgisch gut gemachter Film

Trendaussage 2030: Heute steuern Objekte Menschen, in 2030 steuern Menschen Objekte

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