Checkliste zur Unzufriedenheit

09:02, 30.1.2014

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Nie ist jemand da, wenn man ihn braucht: Man hört es überall

Eigentlich hört man es jeden Tag, aber keiner spricht drüber. Dieses Beklagen in Unternehmen über andere Abteilungen und natürlich die Vorgesetzten. Bei Chefs werden hauptsächlich die Entscheidungen kritisiert, bei anderen Abteilungen fast immer die mangelnde oder zu späte Zuarbeit. Eine kleine Checkliste, woran das liegen könnte, finden Sie hier

Bei hohem Organisationsgrad

Die Problematik fällt umso stärker auf, je besser ein Unternehmen organisiert ist. Je komplexer die EDV umso komplexer die Problemstellung. Die einzelnen Abteilungen sind im Regelfall in sich gut organisiert. Durch neue  Systeme wie SAP ist die EDV abteilungsübergreifend gut verknüpft. Die Menschen in den Abteilungen müssten sich nun ebenfalls verknüpfen. Wenn dies nicht geschieht, wird eine EDV niemals optimal funktionieren. 

Schnittstellen sind der Ansatzpunkt

Die Schnittstellen zwischen den Abteilungen stellen das wachsende Problem dar, weil Menschen im Gegensatz zur EDV unterschiedlich denken (Buchhalter anders als Verkäufer) und unterschiedlich arbeiten. Die Reibungs- und Zeitverluste an diesen Schnittstellen führen zur Unzufriedenheit der Mitarbeiter. Bis zu einer gewissen Betriebsgröße kann man davon ausgehen, dass der Inhaber des Unternehmens diese Unzufriedenheit analysiert kann und abstellt. Danach wird es schwierig, weil ab einer gewissen Größenordnung für abteilungsübergreifende Thematiken niemand mehr so richtig zuständig ist. Hier kann externe Beratung helfen, die bestehenden Zeit- und Reibungsverluste zu minimieren.

Kontinuierlicher Verbesserungsprozess  

Beseitigen sollte man diese Unzufriedenheit in einem vorsichtigen, gleichmäßigen, kontinuierlichen Prozess. Der startet mit einer Unzufriedenheitsanalyse und führt über gemeinsames arbeiten zu einer spürbaren Aufwertung der Firmenkultur. Dies wird nicht die private Kommunikation im Unternehmen beenden, das wäre auch grundfalsch. Aber die Kommunikation wird sich von negativen Themen auf positive Themen verändern und das ist gut für jedes Unternehmen.

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